90 Years SAFETY.

2015

 

2015

Mit der Übernahme der QuieTek Corporation in Taipeh, Taiwan, erweitert DEKRA sein Portfolio und stärkt die Position als Anbieter von Prüfdienstleistungen für Elektronikprodukte und -komponenten.

Das Prüfunternehmen AT4 wireless aus Málaga, Spanien, wird Teil der DEKRA Familie. DEKRA komplettiert mit der Übernahme sein Angebot an Prüfdienstleistungen für drahtlose Kommunikation sowie elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Beides sind Schlüsselkompetenzen für die Zukunftstrends Industrie 4.0 und Automotive 4.0.

In den neuen Bundesländern feiert DEKRA Jubiläum: Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1990, wurde der heutige DEKRA e.V. Dresden mit dem Aufbau der Technischen Prüfstelle im Osten Deutschlands beauftragt. Dank eines beispiellosen Kraftakts folgte eine echte West-Ost-Erfolgsgeschichte im Sinne der Verkehrssicherheit.

Sicherer Fortschritt für die Welt. Seit 1925.

DEKRA stellt sich den Herausforderungen der Zukunft – damals wie heute.

Als eine der weltweit führenden Expertenorganisationen sorgen wir in mehr als 50 Ländern für Sicherheit – unterwegs, bei der Arbeit und zuhause.

2014

Mit dem Kauf der niederländischen Plurel B.V. erweitert DEKRA die Services für die Bahnbranche.

DEKRA gehört nun bei der Prüfung, Inspektion und Zertifizierung von Schienenfahrzeugen in Europa zu den führenden Playern.

Das Beratungsgeschäft hat DEKRA durch die Übernahme von RCI Safety ausgebaut. Das US-Unternehmen liefert Software-Kompetenz für Organisations- und Prozesssicherheit.

2013

DEKRA baut das Kfz-Prüfgeschäft international aus und übernimmt in Neuseeland den Marktführer Vehicle Testing New Zealand (VTNZ).

In Südafrika stärkt DEKRA sein Angebot im Industriegeschäft mit dem Kauf von Raysonics, dem Marktführer für Zerstörungsfreie Materialprüfung.

International im Zeichen der Sicherheit

DEKRA setzt die Internationalisierung des Geschäfts für Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsdienstleistungen erfolgreich fort. Durch organisches Wachstum und Zukäufe wird die internationale Lieferfähigkeit für global agierende Kunden weiter ausgebaut. DEKRA ist in mehr als 50 Ländern und seit 2013 auf allen fünf Kontinenten aktiv. Denn in modernen Gesellschaften ist Sicherheit ein zentraler Wert für jeden Menschen – zuhause, bei der Arbeit oder unterwegs beispielsweise im Straßenverkehr. Wachstum, das auch für Arbeitsplätze sorgt: Im Jahr 2013 wurde erstmals die Marke von 30.000 Beschäftigten deutlich überschritten. Fast die Hälfte der Belegschaft, die sich inzwischen aus etwa 100 Nationalitäten zusammensetzt, arbeitet mittlerweile im Ausland.

2012

DEKRA kauft das US-amerikanische Beratungsunternehmen Behavioral Science Technoloy (BST). Die gefragten Experten sorgen für kompromisslose Prozess- und Organisationssicherheit in risikobehafteten Industrien.

Raum für Expansion: DEKRA erweitert die Unternehmenszentrale in Stuttgart-Vaihingen. Auch eine hochmoderne Prüfhalle für Lkw und Pkw im Erdgeschoss wird eingerichtet.

2011

DEKRA eröffnet seine Asienzentrale in Shanghai. Im neuen „DEKRA Haus“ werden Produkt-, Zertifizierungs- und Automobil-Prüfgeschäft zusammengeführt und eines der modernsten LED-Testcenter Asiens betrieben.

DEKRA übernimmt Chilworth. Der britische Spezialist ist einer der führenden weltweiten Anbieter für Explosionsschutz und Prozess-Sicherheitsdienstleistungen.

2010

Mit dem Kauf der schwedischen ÅF-Kontroll AB stärkt DEKRA seine Position im Kraftwerksektor. Juli 2010: Die DEKRA AG nimmt die Rechtsform einer „Societas Europaea“ (SE) an.

DEKRA AG wird "Europäische Gesellschaft"

Die DEKRA AG nimmt die Rechtsform einer „Societas Europaea“ (SE) an. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft wurde am 28. Juni bei der Hauptversammlung der DEKRA AG in Stuttgart beschlossen. Der Eintrag in das Handelsregister erfolgte im Juli 2010. Die Änderung der Rechtsform war ein konsequenter Folgeschritt nach einem langjährigen Entwicklungsprozess von DEKRA in Europa. Als „SE“ wird der europäische Gedanke auch bei der unternehmerischen Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat verwirklicht. Als Konzern, der einen Großteil seines Umsatzes von mehr als 1,7 Mrd. Euro in Europa erzielt, bekennt sich DEKRA ausdrücklich zu seinem Heimatmarkt Europa und übernimmt mit der konsequenten Ausrichtung eine Vorreiterrolle in der Branche. Durch die Integration der europäischen Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat und in den Betriebsrat der DEKRA SE sowie der Fortführung der bewährten Mitbestimmungskultur setzt DEKRA in ganz Europa auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Mitarbeitern.

2010

 

2009

Die brasilianische Volchi Gruppe geht an DEKRA über. Volchi ist landesweit der Gutachtenspezialist Nummer eins.

DEKRA übernimmt KEMA Quality mit Sitz in den Niederlanden, ein weltweit etabliertes Unternehmen für Produktprüfungen und Zertifizierungen.

2007

Das neue DEKRA Siegel steht als unverwechselbares Qualitätszeichen mit dem Unternehmen und Produkte ausgezeichnet werden, die nachweislich definierte Standards zum Beispiel in puncto Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit erfüllen.

2005

Mit der Übernahme von NORISKO weitet DEKRA seine Industrieprüfdienstleistungen massiv aus.

Akquisition der französischen NORISKO S.A.

Zum 31.Januar 2005 erwirbt DEKRA die Mehrheit am französischen Industrie-Prüfleistungsunternehmen NORISKO S.A., mit Sitz in Limoges. Mit einem Umsatz von 180 Mio. Euro und 2.700 Beschäftigten ist die NORISKO-Gruppe eine der drei umsatzstärksten Anbieter von Industrie-Prüfdienstleistungen in Frankreich. Zusammen mit den bestehenden Aktivitäten in diesem Bereich will DEKRA eine Spitzenposition im industriellen Prüfgeschäft in Europa einnehmen.

2004

Das Geschäftsfeld DEKRA Industrial Services wird zum Januar 2004 aus der DEKRA Automobil GmbH in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert. Sie firmiert unter DEKRA Testing & Inspection GmbH.

2003

DEKRA eröffnet am EuroSpeedway in der Lausitz sein hochmodernes Technology Center.

Die DEKRA Akademie GmbH übernimmt Anfang des Jahres das renommierte Deutsche Institut für Betriebswirtschaft (DIB) e.V., Frankfurt am Main, und ergänzt damit das eigene Aus- und Weiterbildungsangebot speziell im kaufmännischen Bereich.

2000

75 Jahre DEKRA das Unternehmen geht mit klarer Ausrichtung in eine europäische Zukunft.

Eröffnung des DEKRA Technology Centers

2003 wird das DEKRA Technology Center am EuroSpeedway in der Lausitz eingeweiht. Rund 25 Millionen Euro investierte DEKRA in Mess- und Prüflabors sowie Teststrecken. Das neue Kompetenzzentrum bietet 70 qualifizierte Arbeitsplätze und hat eine Gesamtfläche von 32.000 Quadratmetern, rund 5.100 Quadratmeter davon sind für die hoch modernen Prüftechnik reserviert. Neben Genehmigungsprüfungen werden Entwicklungsaufgaben sowie produktionsbegleitende Qualitätsüberwachungen (Conformity of Produktion) im Auftrag von Industrie und Behörden übernommen.

 

2000

1999

Innovative Dienstleistungen: Informations- und Kommunikationstechnologie, Internet, Full Service im Fuhrparkmanagement - DEKRA bietet zukunftweisende Lösungen für seine Kunden.

1998

In den meisten Staaten der EU sind DEKRA Unternehmen präsent - neben Fahrzeugprüfungen auch mit Gutachten, Schadenregulierung und Qualitätssicherung.

Zukunftsmarkt Internet: FairCar öffnet den Kfz-Werkstätten ein attraktives Tor in die neue Welt.

Lösungspartnerschaft

Die Zukunft aktiv gestalten heißt für DEKRA: im engen Dialog mit unseren Kunden und Partnern innovative Lösungen für die Anforderungen des Marktes entwickeln - mit der in 75 Jahren erwachsenen Erfahrung in Fragen des sicheren Umgangs des Menschen mit moderner Technik. Die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen ist die Basis, auf der wir bewährte Dienstleistungen zeitgemäß fortentwickeln und neue Angebote schaffen. Der Erfolg unserer Kunden ist dabei unser Maßstab.

1997

Klares Profil: Konsequente Kundenorientierung und gestärkte Innovationskraft. DEKRA ist ein leistungsfähiger Partner, national wie international.

1996

Die nationalen Geschäftsbereiche werden zur Plattform für ein europaweit marktfähiges Dienstleistungsportfolio.

Führungswechsel: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Zeidler übernimmt den Vorstandsvorsitz des DEKRA e.V.

Neue Dimensionen: Europa als Aufgabe

Der DEKRA EuroTruck, gebaut Ende der 80er Jahre, ist Träger einer Vision: Mobilität. Sicherheit und Wirtschaftlichkeit werden zu einer europäischen Aufgabe. DEKRA macht sich auf den Weg. Lösungen anzubieten. So beginnt 1988 in Frankreich der Aufbau eines Netzes von Kfz-Prüfstellen. In Italien, Österreich. den Niederlanden, in der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, in Ungarn, Russland und Polen gründet DEKRA in den 90er Jahren Beteiligungsgesellschaften für Fahrzeugprüfungen, Gutachten und Qualitätsmanagement-Dienstleistungen.

In den Benelux-Staaten, in Frankreich, Spanien, Portugal, Großbritannien, Schweden und der Schweiz werden DEKRA Beteiligungsgesellschaften als Schadenregulierer für Versicherungen oder als Gutachter aktiv. Mit über 16 Millionen Fahrzeugprüfungen, zirka einer Million Schadengutachten und umfassenden Leistungen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Fuhrparkmanagement lind Zertifizierung nimmt DEKRA heute eine führende Position in Europa ein.

1995

Weichenstellung für die Neupositionierung des Unternehmens. Das neue Management steckt die Ziele ab: Konzentration auf die Kernkompetenzen, Schaffung klar strukturierter, handlungsfähiger Einheiten.

1994

Beteiligungen in Polen und Russland, später auch in der Slowakei, Ungarn und Italien stärken die europaweite DEKRA Präsenz.

Konzernumsatz: mehr als eine Milliarde Mark. Hauptumsatzträger: Fahrzeugprüfungen, Gutachten und Ausbildungsleistungen. Steigender Wettbewerbsdruck und überproportional wachsende Kosten belasten aber das Ergebnis.

Mitarbeiter: so individuell wie unsere Kunden

Individualisten willkommen: 75 Jahre erfolgreiche Entwicklung verdanken wir dem Engagement und der Kreativität der Menschen, die sich für DEKRA einsetzen. Und gerade heute gilt mehr denn je: Spitzenleistungen brauchen qualifizierte und hochmotivierte Mitarbeiter. Deshalb beschreitet DEKRA im Jahr 1999 neue Wege: Durch den Erwerb von Genussrechten können sich die Beschäftigten direkt am Erfolg des Unternehmens beteiligen. So macht DEKRA aus Mitarbeitern Mit-Unternehmer.

Was dabei herauskommt, wenn motivierte Mitarbeiter Kundenwünsche als Herausforderung begreifen? Freundliche Ansprechpartner, flexible Terminvereinbarungen, kompetente Betreuung, kurze Bearbeitungszeiten, kreative Lösungen - mit einem Wort: innovative Dienstleistungen. So modern ist 75 Jahre DEKRA Geschichte.

1993

DEKRA engagiert sich durch die Beteiligung an der ÚSMD bei der Privatisierung der Kfz-Überwachung in Tschechien.

DEKRA sponsert Michael Schumacher: Das DEKRA Logo ist in allen Medien präsent.

Die DEKRA Umwelt GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Kölnischen Rückversicherung, geht an den Start.

1992

Der Erweiterungsbau der DEKRA Hauptverwaltung in Stuttgart-Vaihingen entsteht.

Spezialisten gefragt

In ihrer Tätigkeit als Sachverständige beschäftigen sich die DEKRA Ingenieure oft mit komplexen technischen Fragestellungen - über die Grenzen unterschiedlicher Fachdisziplinen hinweg. So erwächst Kompetenz auch auf den Gebieten Umwelt und Energie, der technischen Sicherheit von Anlagen und Gebäudetechnik sowie der Materialprüfung. Anfang der 90er Jahre gründet DEKRA eigenständige Tochterunternehmen, um mit deren Leistungen neue Märkte zu erschließen. Die DEKRA Umwelt GmbH positioniert sich als Spezialist für Umweltdienstleistungen. Modernste Messtechnik und optimale Laborausstattung stehen zur Verfügung - zum Beispiel für die Überwachung und Analyse von Emissionen und Immissionen von Industrieanlagen oder für die Untersuchung der Umweltverträglichkeit von Produkten. Die DEKRA ETS GmbH konzentriert ihre Arbeit auf die Bereiche Materialprüfung und Qualität am Bau. So nehmen ihre Spezialisten Werkstoffe genau unter die Lupe. Und die sorgfältige Kontrolle von Bauleistungen im Auftrag gewerblicher und privater Bauherren sorgt dafür, dass am Bau Qualität und Kosten stimmen.

1991

Gründung der DEKRA ETS GmbH mit Aufgaben im Bereich Technische Sicherheit, Materialprüfung und Bau.

Im Oktober wird in Dresden die millionste Prüfplakette von DEKRA in den neuen Bundesländern vergeben.

Mit der Maus auf Probefahrt

Schnell mal ins Internet geschaut, ob das Wunschauto zu finden ist: wenig Kilometer, Klimaanlage, am liebsten in rot... Im Zeitalter globaler Datennetze interpretiert DEKRA die Themen Automobil und Service neu. Zum Beispiel mit FairCar, einem Unternehmen von DEKRA und Gruner + Jahr. Die Gebrauchtwagenbörse im Internet macht den Weg zum neuen Gebrauchten so einfach wie nie. Ein breites Angebot, einfachste Suchfunktionen - und das Know-how von DEKRA im Hintergrund. Ist das Traumauto gefunden, geht's am PC per Maus auf "Probefahrt": Im virtuellen Markt schafft das DEKRA Siegel reelle Klarheit über den Zustand des Gebrauchten. "Überall und jederzeit", der Wahlspruch der DEKRA Gründer, umgesetzt in einer neuen Dimension.

1990

Weiterentwicklung auch im Westen: DEKRA engagiert sich auf dem zukunftsträchtigen Feld der Qualitätsmanagement Dienstleistungen.

Deutsche Einheit: Noch unter der DDR Regierung wird DEKRA mit den Aufgaben der Technischen Prüfstelle beauftragt - neben Fahrzeugprüfungen zum Beispiel auch mit den Fahrerlaubnisprüfungen.

Die neu gegründete DEKRA AG übernimmt die operative Tätigkeit des DEKRA e.V. - ein neuer Rahmen, um den anspruchsvollen Aufgaben der Zukunft gewachsen zu sein. Gesamtumsatz rund 540 Millionen Mark.

Aufregende Jahre

1925 in Berlin gegründet, erstrecken sich die Aktivitäten von DEKRA von Beginn an auf ganz Deutschland. Ganz gleich, ob die Fahrzeuge eines DEKRA Mitglieds in Lübeck oder Leipzig stationiert sind - auf die Betreuung durch DEKRA ist Verlass.

65 Jahre später eröffnet die Wende eine einmalige Chance: 1990, noch unter der letzten DDR-Regierung, wird DEKRA im Osten Deutschlands als Technische Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr beauftragt. Mit gewaltigem Engagement geht DEKRA an die neuen Aufgaben - neben Fahrzeugprüfungen gehören nun auch Typprüfungen, Gutachten für Betriebserlaubnisse, das Fahrerlaubniswesen sowie die Durchführung von medizinisch-psychologischen Untersuchungen zum Leistungskatalog. Aufregende Jahre: 27 neue Niederlassungen entstehen, 2.000 Menschen finden bei DEKRA in den neuen Bundesländern einen zukunftssicheren Arbeitsplatz.

1990

 

1989

Zwischenbilanz einer dynamischen Entwicklung: 62 Niederlassungen, 21 Außenstellen, 3.000 Mitarbeiter, Jahresumsatz 441 Millionen Mark. DEKRA ist zu einem großen Dienstleistungsunternehmen herangewachsen.

1988

Engagement in Frankreich: DEKRA bietet Fahrzeugprüfungen erstmals in einem europäischen Nachbarland an.

Was Sie schon immer über Technik wissen wollten

Technik ist faszinierend. Und Technik muss betriebswirtschaftlich kühl kalkuliert werden. Ein schier unerschöpfliches Themenfeld, dem sich DEKRA schon in den 20er Jahren mit seiner DEKRA Zeitschrift gewidmet hat.

Technik verständlich zu machen und Transparenz in wirtschaftliche Zusammenhänge zu bringen, ist dabei eine gar nicht so leichte Aufgabe - schließlich sind wir nicht alle Ingenieure und Betriebswirte. Deshalb kümmern sich heute Journalisten mit professionellem Blick um Fakten und Fahrspaß. um Fahrzeugtechnik und wirtschaftliches Fuhrparkmanagement. Die ETM, die EuroTransportMedia GmbH, an der DEKRA, die Motorpresse Stuttgart und die VF Verlagsgesellschaft beteiligt sind, bringt mit inzwischen mehr als zehn Titeln rund ums Nutzfahrzeug und das gewerblich genutzte Automobil frischen Wind in den Blätterwald.

1985

Schwerpunktniederlassungen verstärken das Leistungsangebot in den Bereichen Ausbildung und Technische Sicherheit.

1984

Dichtes Netz: In 10.000 Partnerwerkstätten bietet DEKRA Prüf- und Gutachtenleistungen an.

1981

Höchststand: DEKRA hat über 59.000 Mitglieder. In den folgenden Jahren führt der Strukturwandel in der Transportbranche zu einem steigenden Fahrzeugbestand bei nicht mehr steigenden Mitgliederzahlen.

1980

DEKRA erhält die Zulassung "Prüfstelle für Gerätesicherheit".

Neben den Fahrzeugprüfungen wichtigstes Arbeitsfeld: die Gutachtertätigkeit. Mit 60 Millionen Mark trägt diese Dienstleistung rund 40 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Zukunftsaufgabe: Lernen

Nichts ist älter als die Tageszeitung von gestern. Und nichts ist gefährlicher für ein Unternehmen, als den Anschluss an den Fortschritt des Wissens zu verpassen. Gut sein heißt, ständig besser werden. Die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern ist deshalb ein Schlüssel zur Zukunft - für DEKRA ebenso wie für unsere Kunden.

Die DEKRA Akademie sorgt für den Wissenstransfer. Zu Beginn führte sie hauptsächlich Schulungen von Berufskraftfahrern und Logistik-Fachkräften durch. Heute biete sie als profilierter Bildungspartner der Wirtschaft ein umfassendes Angebot in zukunftsträchtigen Arbeitsfeldern wie zum Beispiel der Informationstechnologie. Mit mehr als 100.000 Lehrgangsteilnehmern im Jahr ist sie einer der größten privaten Bildungsträgern in Deutschland. Zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft DEKRA Arbeit trägt sie auch zur Wiedereingliederung von Arbeitslosen bei.

 

1980

1979

DEKRA ist mit 51 eigenen Prüfstellen in der gesamten Bundesrepublik präsent. Umsatz: 135 Millionen Mark.

1978

DEKRA geht in die Kfz-Werkstätten. Eine Vereinbarung mit BMW ermöglicht den DEKRA Ingenieuren, die Hauptuntersuchung in den Vertragswerkstätten des Autobauers durchzuführen.

Ein Name wird zur Marke

Immer mehr Menschen in Europa verbinden den Namen DEKRA mit technischer Expertise und hohem Qualitätsanspruch. Dabei dreht sich längst nicht mehr alles ums Kraftfahrzeug. Neue Geschäftsfelder sind hinzugekommen, die traditionellen Dienstleistungen um neue, zukunftsorientierte Service-Angebote ergänzt worden.

Die Entwicklung des Leistungsspektrums spiegelt sich in der Fortentwicklung des Zeichens, mit dem sich DEKRA nach außen darstellt. Als gemeinsame Marke steht es heute für die Leistungen eines einheitlich geführten, europaweit agierenden Unternehmens.

1977

Wart im Schwarzwald, rund 60 Kilometer vor den Toren Stuttgarts: Hier entsteht die DEKRA Akademie als Schulungszentrum für die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten.

1975

Baubeginn für eine neue Hauptverwaltung in der Schulze-Delitzsch-Straße in Stuttgart-Vaihingen.

Moderne Arbeitsplätze

Qualität von Dienstleistungen hat viel mit der optimalen technischen Ausstattung der Arbeitsplätze zu tun - und natürlich mit der Motivation der Mitarbeiter. Beides hängt eng zusammen. Deshalb investiert DEKRA kontinuierlich in die Ausstattung der Niederlassungen. Bereits in den 60er Jahren entstehen in vielen deutschen Städten moderne Prüfstellen - gebaut nach einheitlichen Standards.

Zu Beginn der 90er Jahre hält mit der Prüfstraße 2000 eine neue Generation modernster Prüftechnik Einzug. Sie bringt für die Fahrzeugprüfungen bessere Arbeitsbedingungen mehr Transparenz: Der Kunde kann dem DEKRA Ingenieur bei der Fahrzeugprüfung über die Schulter schauen. Auch die anderen Arbeitsgebiete profitieren von der Leistungsfähigkeit der DEKRA Infrastruktur. Gemeinsam nutzen sie zum Beispiel modernste Informationstechnologie, von der Großrechneranbindung bis hin zu PC-Netzwerken.

1973

Information für die DEKRA Mitglieder: Aus der DEKRA Zeitschrift wird das Magazin ATV, Auto, Technik, Verkehr.

Das Berufsbild des Berufskraftfahrers wird geschaffen, erste Fahrerschulungen bei DEKRA.

Große Karos fürs Büro

Moderne Zeiten: Die EDV hält Mitte der 60er Jahre Einzug ins Büro. Imposante Maschinen, die Anfangs mit Lochkarten gefüttert werden müssen. DEKRA gehört zu den ersten Unternehmen, die die neuen technischen Möglichkeiten konsequent für die Verbesserung ihrer Dienstleistungen einsetzen. Gutachten sind binnen 48 Stunden bearbeitet, statistische Auswertungen bringen neue Erkenntnisse für die Verkehrssicherheit.

Eine leistungsfähige IT-Infrastruktur ist heute das Rückgrat der vernetzten DEKRA Dienstleistungen - deutschlandweit und im Verbund mit den europäischen Tochterunternehmen. Mobile Ingenieur Terminals machen das Wissen des Unternehmens direkt vor Ort bei unseren Kunden verfügbar. Denn weniger wäre einfach kleinkariert.

1970

 

1968

Führungswechsel: Dipl.-Ing. Rolf Moll löst G. A. Eglin als Erster Vorstand des DEKRA e.V. ab. Der Umsatz erreicht 12 Millionen Mark. Mitarbeiterzahl: 355.

1967

Das Jahr schließt mit einem Umsatz jenseits der 10-Millionen-Marke ab. Mitgliederstand: 12.470, Mitarbeiter: 299.

Neu: Die DEKRA Fahrerbetreuung - Weiterbildung für Berufskraftfahrer.

1964

Die erste EDV-Anlage, eine IBM 421, geht bei DEKRA in Betrieb.

1963

Zweistellige jährliche Steigerungsraten kennzeichnen die dynamische Entwicklung des DEKRA e.V. ; DEKRA Mitglieder: 4.933; betreute Fahrzeuge: 51.262; DEKRA Mitarbeiter:149.

Ganz nahe an der Praxis

Kundennähe entscheidet über den Erfolg. Und für DEKRA ist Kundennähe seit 75 Jahren die Geschäftsgrundlage. Denn es sind die heute rund 40.000 Mitglieder des DEKRA e.V. selbst. die die Entwicklung des Unternehmens maßgeblich mitbestimmen. Sie werden durch den Präsidialrat des DEKRA e.V. als oberstem Aufsichtsgremium vertreten.

So bleibt DEKRA ganz nahe an den Aufgaben der Praxis. Fahrzeugprüfungen, Fahrzeugbewertungen, Gefahrgutsicherheit, Unfallverhütung, Umweltschutz, Schulung von Mitarbeitern, Fuhrparkmanagement - die Anforderungen der DEKRA Mitglieder setzen Impulse für die Entwicklung zukunftsgerichteter Lösungen. Dankeschön!

1962

Aufbauzeit: Moderne Prüfstellen in den großen Städten entstehen.

1961

Anerkennung des DEKRA e.V. als Überwachungs-Organisation. Betreute Fahrzeuge erhalten die Plakette von DEKRA.

1960

Neufassung des § 29 StVZO: Die amtliche Prüfplakette auf dem Kennzeichen wird eingeführt.

Da bleibt uns einiges erspart

Schon zu Beginn von DEKRA, Ende der 20er Jahre, werden von der DEKRA Versuchsanstalt zahlreiche Gutachten erstellt, zum Beispiel über Diebstahlsicherung, über Schalldämpfer, über Fahrrichtungsanzeiger, über Bremsbeläge, über splittfestes Glas. Das gewonnene Wissen fließt direkt in die Ausbildung der DEKRA Ingenieure und in die Fortentwicklung der technischen Sicherheit. In den 60er Jahren wird diese Arbeit wieder aufgenommen.

Seit 1991 bietet das DEKRA Crash-Zentrum in Neumünster bei Hamburg kontinuierlich erweiterte Möglichkeiten für die Forschungsarbeit von DEKRA auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit. Es gehört heute zu den anerkannten Forschungseinrichtungen in Europa. Hier können alle nur denkbaren Unfallkonstellationen im Versuch nachgebildet werden. Fußgänger-Pkw-, Pkw-Pkw- oder Lkw-Lkw-Crashs gehören zum Standardrepertoire des DEKRA Unfallforscher. Und weil in der Versuchen Dummies den Kopf hinhalten, bleibt den Verkehrsteilnehmern im wirklichen Leben einiges erspart.

 

1960

1958

Die Abteilung Technik wird eingerichtet. Sie entwickelt die Gebrauchtwagenbewertung als neue, einheitliche Dienstleistung.

1957

Der DEKRA Umsatz erreicht die Million. 60 Mitarbeiter betreuen 11.922 Fahrzeuge von 1.570 Mitgliedern.

1955

Erster Spatenstich in Stuttgart: Die DEKRA Zentrale erhält ein eigenes Verwaltungsgebäude in der Heinrich-Baumann-Straße.

1954

DEKRA initiiert den "Arbeitsring großer Fuhrparkhalter" - Für mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Fuhrparks.

1951

Neu: der Prüfausweis für betreute Fahrzeuge und die Plakette an der Windschutzscheibe "DEKRA betreut".

1950

Neue Struktur und zentrale Leitung: Erster Vorstand wird Gustav Adolf Eglin.

Ganz entschieden - neutral und unabhängig!

Auch wenn die Verkehrsdichte im Jahr 1925 mit weniger als einer Million Kraftfahrzeugen aus heutiger Sicht idyllisch wirkt: Unfalle gehörten schon damals zum Alltag auf den Straßen. Deshalb stellte sich schnell die Frage nach der objektiven lind neutralen Beurteilung von Unfallabläufen und Unfallfolgen. 1926 erstellten DEKRA Ingenieure die ersten Sachverständigen-Gutachten für Gerichte und Versicherungen. Die Unabhängigkeit von DEKRA begründet die Rolle als Partner, auf dessen Expertenmeinung Verlass ist.

Bei der Begutachtung von Unfallfolgen ist es nicht geblieben. Mit umfassenden Forschungsarbeiten hat DEKRA kontinuierlich zur Verbesserung der aktiven und passiven Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen.

1950

 

1947

DEKRA Büros auch in Düsseldorf, Frankfurt, Mannheim/ Heidelberg und München.

1946

Ehemalige DEKRA Ingenieure nehmen die Arbeit des Vereins wieder auf. Neuer Sitz der Zentrale: Stuttgart.

1939-1945

Zweiter Weltkrieg: Die private Fahrzeugnutzung kommt zum Erliegen. Die DEKRA Organisation existiert de facto nicht mehr.

…heute nennen wir es Full Service

Wer lässt sich schon gerne überwachen? Immerhin, im Jahr 1925 entschließen sich Fahrzeughalter, einen Verein für die Kraftfahrzeug-Überwachung ins Leben zu rufen. Ganz ohne Zwang, vielmehr in der Erwartung eines greifbaren Nutzens: Die von dem Verein beauftragten Ingenieure prüfen, beraten, geben Empfehlungen - die Leistungspalette von DEKRA zielt von Beginn an auf die umfassende Betreuung der Vereinsmitglieder: "Leistungen, monatlich: Fahrzeugprüfung mit schriftlichem Bericht, laufende Betriebsstoffverbrauchskontrolle mit schriftlichem Bericht. Nach Bedarf: Fahrerprüfung bei Neueinstellung, technische Auskünfte bezüglich Fahrzeugen, Beratung bei Schadenfällen, Begutachtung von Kostenvoranschlägen und Rechnungen, Reparaturüberwachung, Lieferung der Verbandszeitschrift", beschreibt ein DEKRA Chronist die Arbeit des Vereins.

Ein Full-Service-Angebot, das es in sich hat: Potenzial für die Entwicklung von DEKRA zum modernen Dienstleistungsunternehmen - für Mitglieder und Kunden Dienstleistungen mit Mehrwert..

 

1940

1938

In der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung wird der § 29 eingeführt: Zulassungsstellen können Fahrzeuge zur Prüfung – vor allem auch im Hinblick auf ihre Kriegstauglichkeit – vorladen.

1932

Die Zahl der Kraftfahrzeuge in Deutschland erreicht die Millionengrenze.

1930

DEKRA betreibt 79 Prüfstellen und 52 TaxsteIlen. 143.000 Fahrzeugprüfungen und 800 Taxate werden erstellt.

Verbeugung vor dem Auto?

DEKRA Ingenieure schauen genau hin. Dafür gehen sie auch mal in die Knie. Oder gleich ganz unters Auto. Was sie dabei interessiert, sind mögliche Schwachstellen. Denn frühzeitig erkannt, können Mängel kostengünstig behoben werden. Und Gefahren für die Verkehrssicherheit werden reduziert. Ein "Diener" also, der allen dient.

Denn schließlich geht es nicht um eine Verbeugung vor dem Auto. Der Anspruch von DEKRA: Wirtschaftlichkeit und Sicherheit zu garantieren im Umgang des Menschen mit Technik, Umwelt und Mobilität.

1930

 

1928

Neutral und unabhängig: DEKRA Ingenieure ermitteln erstmals den Schätzwert von Fahrzeugen. Der "Taxbrief" ist Vorläufer der heutigen Wertermittlung.

1927

Im zweiten Jahr: Die 77. Überwachungsstelle öffnet.

1926

Gründung der DEKRA Versuchsanstalt. Ihre Aufgabe: Fahrzeugtests, technische Erprobungen, Schulung der DEKRA Ingenieure und Beratung der Mitglieder.

Erste Gutachten für Gerichte und Versicherungen werden erstellt.

"Überall und jederzeit"

Die Arbeit des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Vereins stellten seine Gründer unter den Leitgedanken "überall und jederzeit". "Überall" bedeutete, dass die Fahrzeuge der DEKRA-Mitglieder in der Regel direkt vor Ort in der Werkstatt auf ihren technischen Zustand hin überprüft wurden. Und "jederzeit" nahmen die DEKRA Ingenieure auch ganz wörtlich: Gerade bei gewerblichen Fuhrparks fanden und finden die Prüfungen oft am Wochenende oder am Abend statt - eben dann, wenn die Fahrzeuge nicht im Einsatz sind. Das Ergebnis der technischen Untersuchungen gab den Fahrzeugbesitzern Klarheit - über notwendige Reparaturen und deren Kosten.

Kundennähe hat bei DEKRA deshalb Tradition. Auch auf den neuen Arbeitsgebieten, wie zum Beispiel der Qualitätssicherung oder dem Fuhrparkmanagement, kommen wir unseren Kunden entgegen - überall und jederzeit.

1925

Die Idee: Für jedes Mitglied quasi eine eigene Autoabteilung zu sein, die über alles Auskunft geben kann.

Dr. jur. Adolf Neidhard, der erste Vorsitzende des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Vereins.

30. Juni: Eintragung des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Vereins e.V. beim Amtsgericht Berlin-Mitte.

1924

Hugo Stinnes, Großindustrieller, und andere Persönlichkeiten der Wirtschaft entwickeln die Idee einer freiwilligen technischen Überwachung für Kraftfahrzeuge.

Am Anfang: das Automobil

Rauchend, fauchend bisweilen Angst und Schrecken bei den übrigen Verkehrsteilnehmern verbreitend: Das Automobil betritt die Bühne seines späteren glanzvollen Auftritts als recht ungehobeltes Ungetüm. Schön für die, die damit fahren konnten. Für alle anderen eher ein Problem. Und selbst für die stolzen Besitzer eines Automobils war das motorisierte Vehikel kein reiner Quell der Freude. Werkstattnetz? Fehlanzeige! Der Zustand zu Beginn der Motorisierung lässt sich mit einem modernen Begriff kurz und treffend beschreiben: eine Service-Wüste.

Modern, das heißt zukunftsorientiert, war deshalb die Idee, die den Anstoß zur Gründung des Deutschen Kraftfahrzeug Überwachungs-Vereins e.V. gab: die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit beim Betrieb von Kraftfahrzeugen zu fördern. Automobil und Mobilität gehören heute zusammen – nicht zuletzt, weil das Auto Manieren gelernt hat.

 

1920