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30 Jahre Partnerschaft zwischen der DTM und DEKRA

Entscheidender Beitrag zu Sicherheit und Chancengleichheit auf der Rennstrecke

Die DTM und DEKRA verbindet eine Partnerschaft, die nun schon seit 30 Jahren Bestand hat. Mit anderen Worten: Als DEKRA in die DTM kam, war der aktuelle Champion Gary Paffett gerade sieben Jahre alt.

  • Saison beginnt in dieser Woche mit dem ITR-Test am DEKRA Lausitzring
  • Experten verantwortlich für Technische Abnahme in Partnerschaft mit DMSB
  • Berger: „Außerordentlich wertvoller Partner für die DTM“

„Die DEKRA Experten spielen für die Sicherheit und die Chancengleichheit in der DTM seit Jahrzehnten eine ganz entscheidende Rolle“, so Gerhard Berger, Vorstandsvorsitzender der DTM-Dachorganisation ITR. „Sie wachen als technische Sachverständige in Partnerschaft mit dem DMSB über die Einhaltung des Reglements und waren mit ihrem Knowhow auch an der Weiterentwickelung des Technischen Reglements beteiligt. Kurz gesagt: Sie machen einen sehr professionellen Job. Deshalb ist DEKRA – neben der langjährigen Rolle als Seriensponsor – für die DTM ein außerordentlich wertvoller Partner.“

Die Anfänge der Technischen Abnahme durch DEKRA bei der DTM im Jahr 1989 sind mit dem, was die Experten heute an den Rennwochenenden tun, kaum zu vergleichen. Die stetige Professionalisierung ist im direkten Vergleich mehr als deutlich zu erkennen.

„Während anfangs ein einzelner Kollege mit überschaubarer Ausrüstung in einem kleinen Zelt hinter der Messplatte gearbeitet hat, sind wir heute mit einem 9-köpfigen Team von Spezialisten vor Ort“, erklärt DEKRA Motorsport-Koordinator Wolfgang Dammert. „Die meisten der Kollegen kommen aus dem DEKRA Technology Center hier am Lausitzring und stehen auch im jenseits des Motorsports mitten im Leben, beispielsweise bei der Prüfung von Fahrdynamik, Abgas und anderem.“

Auch was die Ausrüstung betrifft, hat sich viel verändert in den vergangenen drei Jahrzehnten. Die DEKRA Experten kommen heute mit einem Sattelauflieger zu den Rennen, der voller High-Tech steckt und gleichzeitig Büro und Leitstand für die Arbeit der Technischen Kommissare ist. Der hochsensible 3D-Messarm, mit dem insbesondere die Toleranzen im Reglement für die Karosserien der Rennfahrzeuge sowie die Positionen von Einheitsbauteilen überwacht werden, ist seit einigen Jahren unverzichtbar.

Stillstand gab es in den vergangenen 30 Jahren nie. „Jede neue Rennsaison, jede Veränderung im Reglement hat immer wieder neue Herausforderungen auch in der Technischen Abnahme mit sich gebracht“, erinnert sich Dammert. „Dem stellen wir uns mit vollem Einsatz – natürlich auch in dieser Saison wieder.“ So stehen 2019 – mit Blick auf das neue Technische Reglement und die damit verbundene angestrebte Internationalisierung der DTM – vor allem die neuen Vierzylinder-Turbomotoren und deren Leistungsüberwachung im Fokus. „Das bedeutet für uns, dass mehr Motordaten ausgelesen und überwacht werden müssen“, so der DEKRA Motorsport-Koordinator. „Aber wir sind gut vorbereitet und freuen uns, dass es wieder losgeht.“

Insgesamt hat die Partnerschaft zwischen der DTM und DEKRA zwei zentrale Ziele: in erster Linie die Sicherheit aller Beteiligten und die Chancengleichheit für alle Teilnehmer. Das aktuelle Sicherheitskonzept der Rennserie mit dem Monocoque als zentralem Sicherheitselement sowie Front-, Heck- und Seitencrashelementen wurde mit Unterstützung von DEKRA erarbeitet und umgesetzt. Alle statischen und dynamischen Tests für Entwicklung und Homologation wurden bei DEKRA in den FIA- und DMSB-akkreditierten Prüf- und Testzentren durchgeführt. Dank der gemeinsamen Anstrengungen konnten in den vergangenen Jahren schwere Unfallfolgen vermieden werden.

„Die DTM ist die Premium-Tourenwagenrennserie in Europa und deshalb für uns eine optimale Plattform. Hier können wir unser Knowhow und unsere Kernkompetenz als eine der weltweit führenden Sachverständigenorganisation einbringen und präsentieren“, so DEKRA Vorstandsmitglied Clemens Klinke. „Darauf, dass wir seit 30 Jahren in der DTM einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherheit und zum fairen Wettbewerb leisten, können wir sehr stolz sein. Zumal Lösungen aus dem Motorsport sich immer wieder auch auf die Weiterentwicklung von Serienautos und so auf die Verkehrssicherheit in unserem Alltag auswirken.“

 

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