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Fachkräfte – woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Studie zeigt, deutsche und österreichische Unternehmen setzen auf Potenzial in den eigenen Reihen

Die Wirtschaft boomt, Arbeitnehmer haben beste Chancen. Von Euphorie kann jedoch in vielen Unternehmen keine Rede sein. Zu groß ist die Sorge darum, dem Aufschwung mit ausreichend qualifizierten Mitarbeitern entsprechen zu können. Eine aktuelle Studie der ATOSS Software AG und der DEKRA Akademie GmbH zeigt, dass sich deutsche und österreichische Unternehmen auf vorhandene Potenziale besinnen, um dem zunehmenden Fachkräftemangel Paroli zu bieten.

Im Rahmen der Studie „Digging for Diamonds – Verborgene Potenziale im Unternehmen heben“ wurden 272 HR- und Linienmanager deutscher Unternehmen und 50 ihrer Kollegen aus österreichischen Unternehmen befragt. Ziel des Projektes war es herauszufinden, ob und wie sie sich mit den Potenzialen ihrer Belegschaft auseinandersetzen. Fast alle Führungskräfte sind der Meinung, dass noch etliche „Rohdiamanten“ unter den Mitarbeitern im eigenen Haus sind: 89 Prozent der deutschen und 92 Prozent der österreichischen Unternehmen sehen einen Bedarf, ungenutzte Potenziale bei ihren Mitarbeitern zu entdecken und zu fördern. Wie die Untersuchung zeigt, bereitet die Umsetzung dieser Erkenntnis in Konzepte und Maßnahmen jedoch Probleme.

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