Pressemitteilung

DEKRA Branchenumfrage: Ausblick auf das Jahr 2016

Immobilienbranche im Regeldschungel

Viele Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche haben Beratungsdefizite, wenn es um rechtliche Vorschriften geht. Das ist ein Ergebnis der jüngsten DEKRA Branchenumfrage. So wünschen sich 62 Prozent der Bau- und Immobilienfirmen mehr Unterstützung im Umgang mit gesetzlichen Prüfvorschriften und 47 Prozent in Bezug auf energiespezifische Vorschriften (mit Mehrfachnennungen).

Ein wichtiges Thema ist zudem die Qualitätssicherung, deren Bedeutung 60 Prozent der Befragten für hoch oder sehr hoch halten. Für 40 Prozent hat das Thema Personalsicherung eine hohe oder sehr hohe Bedeutung. An der DEKRA Umfrage 2016 haben sich 500 Unternehmen aus der Bau- und Immobilienbranche beteiligt.

Quer über alle Branchen haben an der DEKRA Branchenumfrage 2016 insgesamt rund 3.700 Unternehmen teilgenommen. Das Kfz-Gewerbe war am stärksten vertreten, gefolgt vom produzierenden Gewerbe und der Industrie sowie der Bau- und Immobilienbranche. Die Online-Umfrage unter gewerblichen DEKRA Kunden wurde Anfang Januar 2016 gestartet.

Quer über alle Branchen zeigt sich, dass die Unternehmen Schwierigkeiten bei der externen Gewinnung von Fachkräften haben. 56 Prozent aller Befragten schätzen sie als schwierig bis sehr schwierig ein, nur 11 Prozent als einfach. Der Stellenwert der Themen Arbeitsschutz und Betriebssicherheit ist in den beteiligten Unternehmen hoch. Mehr als zwei Drittel bezeichnen sie als wichtig bis sehr wichtig, weniger als 7 Prozent halten sie für unwichtig. Der Mindestlohn ist für die Mehrheit der DEKRA Kunden, die sich an der Umfrage beteiligt haben, kein großes Thema. Nur etwa 10 Prozent sehen einen starken bis sehr starken Einfluss des Mindestlohns auf ihr Unternehmen, über 68 Prozent einen schwachen oder keinen Einfluss.


Pressekontakt:
Tilman Vögele-Ebering
Telefon +49.711.7861-2122

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