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Passive Schutzeinrichtungen

Technology Center - Unfallforschung

Um die Folgen eines Unfalls so gering wie möglich zu halten, kommen nicht nur fahrzeugseitige Maßnahmen in Betracht. Eine besondere Bedeutung haben auch sogenannte straßenseitige passive Schutzeinrichtungen. Hierzu gehören unter anderem Schutzplanken aus Stahl, Gleitwände und Anpralldämpfer vor Gefahrenschwerpunkten oder an Ausfahrten. Die Aufgaben solcher Schutzeinrichtungen bestehen darin, das Abkommen von Fahrzeugen von der Fahrbahn zu verhindern, um unbeteiligte Personen, den Gegenverkehr sowie neben der Fahrbahn befindliche Anlagen zu schützen. Gleichzeitig sollen aber auch die Insassen der anprallenden Fahrzeuge geschützt werden.
Diese Ziele erfordern eine der Straße und der Umgebung angepasste Systemauslegung. Um sowohl anprallende Sattelzüge zuverlässig zurück zu halten, gleichzeitig aber auch kein allzu großes Risiko für anprallende Kleinwagen darzustellen, müssen die Systemhersteller beide Extreme vorsehen. Durch die Analyse von Anprallunfällen an passiven Schutzeinrichtungen ermittelt die Unfallforschung Kollisionsparameter und leitet daraus Systemanforderungen ab, die bei der Konstruktion neuer Schutzeinrichtungen sowie bei der Erstellung von Regelwerken eine wertvolle Hilfe darstellen. Zusätzlich können die Schutzeinrichtungen in unserem Crash Test Center geprüft und auch zertifiziert werden.

Beispiele aus dem Angebotsspektrum der DEKRA Unfallforschung:

• Analyse von Anprallunfällen an passive Schutzeinrichtungen inklusive Fahrzeugmasse, Kollisionsgeschwindigkeit und Anprallwinkel
• Erhebungen zu Durchbruchunfällen
• Studien zu Baumunfällen und Ausarbeitung von streckenspezifischen Schutzempfehlungen
• In-depth-Betrachtungen von Unfällen mit mobilen Rückhalteeinrichtungen im Baustellenbereich
• Analyse von Unfällen mit Fahrzeugen zur Verkehrssicherung und –leitung
• Forschung zum Schutz von Zweiradfahrern beim Anprall gegen Schutzeinrichtungen
 

Fragen an die Unfallforschung / FAQ: