Fehler verlässlich finden und Prozessverzögerungen vermeiden
Seit die archimedische Verdrängungs-methode als Verfahren zur Dichte-bestimmung entdeckt wurde, haben sich die Möglichkeiten der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung vervielfacht. Heute steht eine Fülle flexibel einsetzbarer Methoden zur Verfügung, mit denen sich Fehler verlässlich finden und teure Prozessver-zögerungen vermeiden lassen.
Ob als fertigungsbegleitende Kontrolle oder als Zwischenprüfung im Entwicklungsprozess: DEKRA berät Sie bereits bei der Auswahl des zerstörungsfreien Prüfverfahrens und bei der Erstellung von Prüfspezifikationen und Prüfanweisungen. Von der Planung bis zur Dokumentation profitieren Sie nicht nur von der hohen Qualifikation und Kompetenz, sondern auch vom Maximum an Flexibilität und der kurzfristigen Verfügbarkeit der Experten von DEKRA.
Sie sind nach DIN EN 473, DIN EN 4179 sowie SNT-TC-1A ausgebildet und zertifiziert. So stehen Ihnen integre und verlässliche Partner im Anlagen-, Kraftwerks-, und Metallbau sowie in der Automobil‑ und Luftfahrtindustrie zur Seite. DEKRA verfügt über die Genehmigung zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung - damit stehen Ihnen auch auf dieser Basis qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung.
Viele dieser Dienstleistungen erhalten Sie nicht nur an den Standorten von DEKRA - bei Bedarf sind unsere Experten gerne vor Ort.
Hierbei existieren verschiedene Prüfverfahren, welche physikalische Effekte ausnutzen, um bestimmte Bereiche eines Werkstücks im Bezug auf die Qualität zu untersuchen.
Die von der DEKRA Material Testing angebotenen Verfahren lassen sich bezüglich des Defektortes gruppieren in
1. Volumenorientierte Verfahren:
Durchstrahlungsprüfung (Röntgen- und Isotopentechnik) (RT nach EN 473)
Ultraschallprüfung (UT nach EN 473)
2. Oberflächenorientierte Verfahren:
Magnetpulverprüfung (MT nach EN 473)
Eindringprüfung (PT nach EN 473)
Sichtprüfung/visuelle Prüfung (VT nach EN 473)
3. Sonstige Verfahren:
Dichtheitsprüfung (LT nach EN 473)
Metallographie
Mobile Metallographie
Von welchen Standorten in Deutschland sind unsere Dienstleistungen in diesem Bereich in Deutschland abrufbar?
Duisburg:
Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP / NDT) Zerstörende Werkstoffprüfung Mobile Metallographie / Mobile Werkstoffprüfung
Karlsruhe:
Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP / NDT)
Nürnberg:
Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP / NDT)
Saarbrücken:
Zerstörende Werkstoffprüfung Metallographie und Schadensanalytik
Bei der zerstörenden Werkstoffprüfung werden gewählte Materialien auf chemische und physikalische Eigenschaften geprüft und hierzu zerstört oder (oberflächlich) verändert.
Die wesentlichen Methoden dieser Prüfungsart sind:
Mechanisch:
Härteprüfung z.B. nach Vickers, Brinell, Rockwell
Zugversuch zur Prüfung der Zugfestigkeit, vor allem der Elastizitätsgrenze
Blaubruchversuch zur Prüfung von Stählen auf makroskopische, nichtmetallische Einschlüsse
Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy
Biegeversuch und Faltversuch von Blechen
Torsionsversuch
Dauerschwingversuch nach Wöhler
Zeitstandversuch
Chemisch und thermisch:
Kristallographie / Metallografie
Aufschweißbiegeversuch
Von welchen Standorten in Deutschland sind unsere Dienstleistungen in diesem Bereich in Deutschland abrufbar?
Duisburg:
Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP / NDT) Zerstörende Werkstoffprüfung Mobile Metallographie / Mobile Werkstoffprüfung
Karlsruhe:
Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP / NDT)
Nürnberg:
Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (ZfP / NDT)
Saarbrücken:
Zerstörende Werkstoffprüfung Metallographie und Schadensanalytik
Metallographische Untersuchungen sind ein Verfahren um den Gefügezustand eines Werkstoffes zu ermitteln. Ein Nachteil der „klassischen Metallographie“ ist, dass sie nicht zerstörungsfrei und nur schlecht vor Ort einsetzbar ist.
Mit Hilfe der von DEKRA angebotenen „Mobilen Metallographie / Mobilen Werkstoffprüfung“ ist es mittels „Replika-Technik“, möglich, direkt vor Ort zerstörungsfrei eine Aussage über den Gefügezustand und damit den Schädigungsgrad des betreffenden Bauteils zu treffen.
Insbesondere für Kraftwerksbetreiber ist die Abschätzung der Restlebensdauer kriechbeanspruchter Bauteile von besonderem Interesse. Mittels „Mobiler Metallographie / Mobiler Werkstoffprüfung“ ist es möglich, Zeitstandsschäden im Frühstadium zu erkennen und so ungeplante Anlagenstillstände sicher zu vermeiden.
Zu diesem Zweck hat die DEKRA Material Testing ein spezielles Mobiles Labor für die „Mobile Metallographie / Mobile Werkstoff-prüfung“ aufgebaut, welches die zeitnahe Verfügbarkeit der metallographischen Untersuchungen bei unseren Kunden vor Ort sicherstellt. Sowohl die Gefügeuntersuchung selbst, als auch die komplette Auswertung und Dokumentation erfolgt unmittelbar vor Ort und steht somit dem Kunden als Dokumentationsgrundlage direkt zur Verfügung.