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Führerschein & Fahreignung (MPU)

Führerschein

Fahrerlaubniswesen (FEW) bei DEKRA

Führerschein

In Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist DEKRA seit 1990 autorisierte Prüfinstitution für die Fahrerlaubnis. Erfahrene Sachverständige und Prüfer übernehmen die Fahrerlaubnisprüfungen. Im Bereich Fahrerlaubniswesen (FEW) ist DEKRA Partner für alle Aufgaben rund um die Erteilung einer Fahrerlaubnis.

Im Einzelnen sind das:

Fahrerlaubnisprüfung

Selbstbewusst zur Theorie- und Praxisprüfung

Üblicherweise meldet Ihre Fahrschule Sie zur theoretischen und praktischen Fahrerlaubnisprüfung an. Grundlage für die Leistungen von DEKRA als autorisierte Prüfstelle sind unter anderem Fahrerlaubnisverordnung (FeV), Kraftfahrsachverständigengesetz (KfSachvG), Straßenverkehrsgesetz (StVG) sowie das DEKRA Qualitätsmanagementsystem für das Fahrerlaubniswesen. Die Gebühren für die Fahrerlaubnisprüfung sind durch Gesetze verbindlich geregelt.

Gut vorbereitet ist halb bestanden

In sechs Landes- und 20 Dienststellen der Technischen Prüfstelle beim DEKRA e.V. Dresden sind über 270 Prüfer ausschließlich mit der Durchführung von Fahrerlaubnisprüfungen betraut. Wichtig zu wissen: Sie können sich erst zur praktischen Prüfung anmelden, wenn Sie die theoretische Prüfung bestanden haben und spätestens in einem Monat das vorgeschriebene Mindestalter für den Erwerb der Fahrerlaubnis erreichen.

Das bringen Sie zur theoretischen und praktischen Prüfung mit:

  • Personalausweis Reisepass oder ein anderes von der Behörde benanntes Personaldokument
  • Ausbildungsbescheinigung Ihrer Fahrschule

Prüfungsgebühren für die theoretische und praktische Prüfung zur Fahrerlaubnis:

  • Klasse A:

    Theorieprüfung 22,49 Euro

    Praktische Prüfung 121,38 Euro

  • Klasse B:

    Theorieprüfung 22,49 Euro

    Praktische Prüfung 91,75 Euro

Auf Anfrage nennen wir Ihnen gerne die Gebühren für weitere Fahrzeugklassen.

 

Tipps rund um die Führerscheinprüfung

Neuerungen seit 2016 rund um die Fahrerlaubnis

Führerschein in Deutschland

Mobil mit deutschem Führerschein oder anerkannter ausländischer Fahrerlaubnis

Für das Führen eines Fahrzeugs auf öffentlichen Straßen in Deutschland ist eine Fahrerlaubnis gemäß § 2 Straßenverkehrsgesetz erforderlich. Die Fahrerlaubnis gilt für bestimmte Klassen und wird durch einen Führerschein dokumentiert.

Vielleicht erscheint eine Fahrerlaubnis für Sie im Augenblick nicht so wichtig. Auf Mobilität legen aber viele Arbeitgeber großen Wert. Mit einem Führerschein können Sie aus einer größeren Anzahl möglicher Arbeitgeber auswählen, was Ihnen den Start in Deutschland deutlich erleichtert.

Ihre Führerscheinstelle ist für Sie da
Die örtliche Fahrerlaubnisbehörde bei Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung ist Ihr Ansprechpartner für alle Angelegenheiten rund um Ihre Fahrerlaubnis. Vom Antrag über die Entscheidung zu einer notwendigen Ausbildung und Prüfung bis zum Ausstellen des Führerscheins.

Auch für die Ausstellung eines internationalen Führerscheins und die Erlaubnis zum Führen von Taxen und Krankenkraftwagen ist Ihre örtliche Fahrerlaubnisbehörde zuständig.

Was immer Sie bei Ihrer Fahrerlaubnisbehörde beantragen, gültige Ausweisdokumente (z. B. Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel…) sowie persönliches Erscheinen sind fast immer erforderlich. Bitte beachten Sie, dass telefonische Anfragen aus Datenschutzgründen meist nicht beantwortet werden können.

So lassen Sie eine ausländische Fahrerlaubnis umschreiben
Die rechtlichen Voraussetzungen für das Umschreiben einer ausländischen Fahrerlaubnis sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Welche Regelungen auf Sie zutreffen, erfahren Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), oder bei der für Sie zuständigen örtlichen Fahrerlaubnisbehörde Ihrer Stadt- oder Kreisverwaltung.

Für weitere Informationen stehen Flyer in Deutsch, Englisch und Hocharabisch für Sie zum Download bereit. Dort finden Sie Hinweise zu diesen Themen:

  • Befristung der Gültigkeit einer Fahrerlaubnis aus Nicht-EU- und EWR-Staaten
  • Umschreiben einer vorhandenen Fahrerlaubnis in eine deutsche Fahrerlaubnis
  • Erstmaliger Erwerb einer Fahrerlaubnis in Deutschland

Gutachten bei Körperbehinderungen

Sicher fahren mit Handicap

Auch mit einem Handicap können Sie in vielen Fällen problemlos ein Fahrzeug im Straßenverkehr führen. DEKRA unterstützt Sie auf dem Weg dorthin.
Am Anfang steht ein sorgfältiges Gutachten und eine Fahrprobe. Auf dieser Basis legen unsere erfahrenen und einfühlsamen Sachverständigen fest, welche Veränderungen an Ihrem Fahrzeug vorgenommen werden müssen, um Sicherheit für Sie und andere Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.  

Diese Umbauten können beispielsweise erforderlich sein

  • Handbedienung für Brems-, Kupplungs- oder Gaspedal
  • Lenkhilfen
  • Angepasste Sitze, Kopfstützen oder Gurte
  • Rollstuhl-, Einstiegs- und Verladehilfen

Die Experten von DEKRA stehen Ihnen auch zur Seite, wenn sich der Grad Ihrer Behinderung ändert und ggf. Anpassungen am Fahrzeug vorgenommen werden müssen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen DEKRA Niederlassung.

Begleitetes Fahren ab 17 Jahren

Mit Ausnahmegenehmigung schneller mobil

Manchmal muss Mobilität schneller gehen: Ein halbes Jahr, bevor Sie Ihren 17. Geburtstag feiern, können Sie mit Zustimmung Ihrer Erziehungsberechtigten „Begleitetes Fahren mit 17 Jahren“ bei Ihrer Führerscheinstelle beantragen.

Keine Unterschiede bei der Ausbildung
Nach Antragstellung absolvieren Sie in der Fahrschule Ihrer Wahl ganz regulär die Ausbildung. Dabei ist zu beachten, dass Sie die theoretische Prüfung frühestens drei Monate und die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor Ihrem 17. Geburtstag ablegen können. Haben Sie die Prüfung bestanden, erhalten Sie frühestens an Ihrem 17. Geburtstag die entsprechende Prüfungsbescheinigung. Die Gültigkeit ist auf Deutschland und Österreich beschränkt.

Anforderungen an die Begleitperson
Solange Sie noch nicht volljährig sind, muss bei jeder Fahrt eine der in der Prüfungsbescheinigung aufgeführten Begleitpersonen mit im Fahrzeug sitzen. Folgendes ist dabei zu beachten:

  • Die Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein und seit mindestens 5 Jahren den Führerschein Klasse B haben.
  • Zum Zeitpunkt der Beantragung der Fahrerlaubnis darf die Begleitperson im Fahreignungsregister mit nicht mehr als einem Punkt belastet sein (bis zum 30.04.2014 in der Prüfungsbescheinigung eingetragene Begleiter mit bis zu 3 Punkten bleiben weiterhin zur Begleitung geeignet).
  • Für die Begleitperson gilt die 0,5-Promille-Grenze.
  • Die Begleitperson soll den Fahrer nur beraten und darf nicht in die Bedienung des Autos eingreifen.
  • Eine Unterweisung der Begleitpersonen wird empfohlen, ist aber nicht vorgeschrieben.
  • Die in der Fahrerlaubnisklasse B enthaltenen Fahrerlaubnisklassen AM und L sind auch bei der Prüfungsbescheinigung enthalten. Sie gelten ohne Einschränkungen und Auflagen.

Erst Moped - dann Auto

Frühzeitig richtiges Verkehrsverhalten üben

Bereits mit 16 Jahren können Jugendliche einen Führerschein für Kleinkrafträder (Klasse AM) oder für Leichtkrafträder (Klasse A1) erwerben. Ein frühzeitiger Fahrschulbesuch, das Erlernen von Verkehrsregeln und das Einüben verkehrskonformen Verhaltens erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Übergang zum verantwortungsvollen Führen eines Pkw gelingt.

Mofa bereits ab 15 Jahren möglich
Bereits ab 15 Jahren ist der Erwerb einer Mofa-Fahrerlaubnis möglich, mit 16 Jahren kann auf ein Kleinkraftrad der Klasse AM (je nach Modell bis zu 60 km/h) umgestiegen werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein motorradähnliches Leichtkraftrad mit 125 ccm und nicht mehr als 11kW.

Diese Vorteile bietet eine frühzeitige Motorisierung:

  • Zweirad-Anfänger fahren in der Regel defensiv und verantwortungsbewusst, da ein Unfall schlimme Folgen haben kann.
  • Auch geringfügige Fahrfehler mit dem Zweirad werden sofort spürbar – der Fahranfänger lernt zwangsläufig das "Fahrbahn-Lesen".
  • Übermüdung, Alkohol und Drogen wirken sich bei Zweirädern schon vor der Fahrt als spürbares Hindernis aus.
  • Mit Zweiraderfahrung ist die Ausbildungszeit für den Pkw-Führerschein (Klasse B) meist kürzer, ein Erfolg bei der Prüfung wahrscheinlicher.
  • Nicht zu vergessen: Die Probezeit läuft bereits ab Erwerb der Klasse A1. Das bedeutet, der Einstieg in den Pkw mit 18 erfolgt – unfallfreies Fahren vorausgesetzt – ohne weitere Probezeit!

Erstaunlich: Nur 10 % der zukünftigen Autofahrer haben zuvor Erfahrungen mit einem Leichtkraftrad gesammelt. Dabei ist gerade diese Variante eine gute Schule, um Gefahren und Risiken frühzeitig einschätzen zu lernen und später zu vermeiden.

Fahrschulüberprüfungen

Sichert die Qualität der Fahrausbildung

Eine hochwertige Fahrausbildung leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf Deutschlands Straßen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Qualität von Fahrschulen und Fahrlehrern. DEKRA ist berechtigt, Fahrschulen und ihre Fahrlehrer zu überprüfen, um eine ordnungsgemäße Ausbildung mit einer inhaltlichen Mindestqualität beim theoretischen Unterricht und der praktischen Ausbildung sicherzustellen. Die rechtliche Basis für die Qualitätsanforderungen an Fahrschulen bildet das Fahrlehrergesetz (FahrlG) § 33.

Überprüfungen werden in der Regel von den zuständigen örtlichen Behörden veranlasst. Die DEKRA Experten greifen auf die Erfahrung aus zahlreichen Prüfungen zurück und geben Fahrlehrern wertvolle Tipps für mögliche Verbesserungen bei der Fahrausbildung.