Erst Moped - dann Auto

Früher Einstieg bietet viele Vorteile

Wer möchte nicht schon mit 16 Jahren mobil sein? Die Lösung ist der Führerschein für Kleinkrafträder (Klasse AM) oder für Leichtkrafträder (Klasse A1). Die Weisheit "Früh übt sich, wer ein Meister werden will" trifft auch für den Zeitpunkt des Fahrschulbesuches und die anschließende Führerscheinprüfung zu.

Mobil bereits ab 15 Jahren

Wer möchte, kann in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen bereits mit 15 Jahren und der Mofa-Prüfbescheinigung starten. Mit 16 Jahren kann auf ein Kleinkraftrad der Klasse AM (je nach Modell bis zu 60 km/h) umgestiegen werden. Jugendliche können sich aber auch für das motorradähnliche Leichtkraftrad mit 125 ccm und nicht mehr als 11kW entscheiden.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Zweirad-Anfänger fahren meist defensiv und verantwortungsbewusst, da ein Unfall für sie schlimme Folgen haben könnte.
  • Selbst kleinste Fahrfehler mit dem Motorrad geben ein merkliches Feedback. Man lernt zwangsläufig das "Fahrbahn-Lesen".
  • Übermüdung, Alkohol und Drogen wirken bei einem Balance-Fahrzeug viel deutlicher als spürbares Hindernis schon vor der Fahrt.
  • Zweiraderfahrungen verkürzen meist die Ausbildungszeit für den Pkw-Führerschein (Klasse B) und erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit bei der Prüfung.
  • Das Beste zum Schluss: Die Probezeit läuft bereits ab Erwerb der Klasse A1. Das heißt, der Einstieg in den Pkw mit 18 erfolgt – unfallfreies Fahren vorausgesetzt – ohne weitere Probezeit!

Nur 10 % der zukünftigen Autofahrer steigen vom Leichtkraftrad auf den Pkw (Klasse B) um. Dabei hilft gerade diese Variante Gefahren, Risiken frühzeitig kennen zu lernen und einzuschätzen, um diese dann beim Pkw-Fahren zu vermeiden.

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