Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)

Die „zweite Chance" erfolgreich nutzen

Medizinisch-psychologische Untersuchung

Ein Führerscheinentzug trifft Kraftfahrer und Arbeitgeber hart, besonders wenn das Kraftfahrzeug den Mittelpunkt der Tätigkeit bildet. Für die Behörden hingegen dient der Entzug als letztes Mittel, wenn die Fahreignung des Inhabers infrage steht. Um die Fahrerlaubnis wieder zu erhalten, kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erforderlich werden. Die genauen Themeninhalte und ihre Gewichtung sind von der Ursache des Führerscheinentzugs abhängig. Zu den häufigsten Ursachen gehören:

  • Alkohol am Steuer (spätestens bei 1,6 Promille)
  • Drogen am Steuer
  • Einträge im Flensburger Fahreignungsregister (spätestens bei 8 Punkten)
  • Körperliche oder geistige Beeinträchtigungen, die die Fahreignung infrage stellen

Um Verzögerungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, bereits innerhalb der Sperrfrist bei der zuständigen Behörde eine neue Fahrerlaubnis zu beantragen. Falls eine MPU ansteht, kann die verbleibende Sperrfrist dazu genutzt werden, zur Vorbereitung auf die Untersuchung eine qualifizierte verkehrspsychologische Beratung in Anspruch zu nehmen und damit die Erfolgsaussichten zu erhöhen.

Die MPU können Sie bei jeder amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung (BfF) durchführen lassen, unter anderem an mehr als 40 DEKRA Standorten in Deutschland. Die gewählte Begutachtungsstelle teilen Sie einfach Ihrer zuständigen Fahrerlaubnisbehörde mit. Vom gewählten BfF-Standort erhalten Sie dann Terminvorschläge für die Untersuchung. Ihre nächstgelegene DEKRA Begutachtungsstelle finden Sie hier.

Diese drei Abschnitte umfasst die MPU:

  • Ärztliche Untersuchung, ggf. mit Alkohol- oder Drogentest
  • Leistungstest hinsichtlich Reaktions- und Konzentrationsvermögen, Aufmerksamkeitsspanne und Belastbarkeit
  • Gespräch mit einem Verkehrspsychologen

Kontakt

DEKRA Automobil GmbH

separator

Telefon +49.711.7861-0

Fax +49.711.7861-2240

separator
Seite teilen