DEKRA Kinderkappen-Kampagne läuft seit mehr als 15 Jahren

Bessere Sichtbarkeit bringt mehr Sicherheit

17. Jul 2020

Wenn ein Kind eingeschult wird, geht es oftmals seine ersten eigenen Wege im Straßenverkehr – eine Zäsur für viele Familien, verbunden oft mit Sorgen. Kinder müssen Erfahrungen im Verkehrsgeschehen sammeln, ihre eigenen Fähigkeiten in diesem Umfeld entwickeln. Gleichzeitig brauchen sie gerade in dieser Phase besonderen Schutz. Die Sachverständigenorganisation DEKRA setzt sich mit ihrer Aktion „Sicherheit braucht Köpfchen“ seit mehr als 15 Jahren für die Sicherheit von Schulanfängern ein. Die Experten der DEKRA Niederlassungen klären – oftmals in Zusammenarbeit mit örtlichen Kooperationspartnern – Erstklässler über die Gefahren und das richtige Verhalten im Straßenverkehr auf. Dazu werden die Schulanfänger mit signalroten Sicherheits-Kappen ausgestattet.

Kinderkappen 1

  • Schutz für die unerfahrensten und schwächsten Verkehrsteilnehmer
  • Bundesweit seit 2004 rund 2,9 Millionen Kappen an Schulanfänger verteilt
  • Viele Kooperationen mit örtlichen Partnern in den Regionen

Im Rahmen der Kampagne sind seit 2004 bundesweit insgesamt rund 2,9 Millionen Kappen ausgegeben worden. Zum Schuljahresbeginn 2020/2021 werden es wieder mehr als 200.000 sein. Auch DEKRA Tochtergesellschaften in anderen Ländern machen inzwischen bei der Aktion mit, unter anderem in Schweden, Tschechien, der Slowakei, Polen und Südafrika.

„DEKRA ist der globale Partner für eine sichere Welt. Dieses große Ganze besteht aus vielen kleinen Schritten in den Regionen vor Ort, und unsere Kinderkappenkampagne ist einer dieser vielen Bausteine“, erklärt Guido Kutschera, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH.

Die signalroten Kappen sind aus Sicht des DEKRA Experten eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Maßnahme, um Kinder im Straßenverkehr zu schützen: „Die Kappen tragen gleich doppelt zu besserer Sichtbarkeit und mehr Sicherheit für die Kinder bei: Bei Tageslicht macht die signalrote Farbe auf die Kleinen aufmerksam. In der Dämmerung oder im Dunkeln sorgt der rundum laufende retroreflektierende Leuchtstreifen für mehr Sichtbarkeit.“

Mit der Aktion setzt sich DEKRA gezielt und nachhaltig für die Sicherheit der schwächsten und unerfahrensten Verkehrsteilnehmer ein. Der Einsatz für die Verkehrssicherheit als Ziel wurde schon im Jahr 1925 in der Gründungssatzung des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungsvereins e.V. festgeschrieben. Auch mehr als 90 Jahre später arbeitet DEKRA für dieses Ziel – unter anderem mit der Aktion „Sicherheit braucht Köpfchen“. Neben der Verteilung der Kappen werden die Kleinen dabei auch mit wichtigen Verhaltensregeln im Verkehr vertraut gemacht.

Zusätzlich rät DEKRA Geschäftsführer Kutschera allen Eltern, auch bei der Kleidung, den Schuhen und den Schulranzen der Kinder auf retroreflektierende, auffällige Elemente zu achten. „Damit sind Kinder für Autofahrer besser zu erkennen – vor allem in der Dämmerung, bei Dunkelheit oder schummrigem Herbstlicht“, so der DEKRA Geschäftsführer.

Weitere Tipps zum Thema „Sicherer Schulweg“ gibt die Begleitbroschüre zur Aktion. Sie liegt an den DEKRA Niederlassungen kostenlos aus und ist online abrufbar unter www.dekra.de/kinderkappen. Dort gibt es außerdem Informationen zum richtigen Verhalten im Schulbus.

Kontakt für Journalisten

Wolfgang Sigloch

Pressesprecher Automobil

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+49.711.7861–2386
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Fax +49.711.7861–742386

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DEKRA Kinderkappen-Kampagne läuft seit mehr als 15 Jahren

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