Prüfungen für Elektrokleinst-Fahrzeuge und elektromotorische Fahrräder

Fahrraddienstleistungen

Schon lange war erwartet worden, dass die Lücken unserer modernen Mobilität durch neue Produkte geschlossen werden. Insbesondere für die letzten Kilometer zwischen dem Gehen und den traditionellen und auf lange Distanzen ausgelegten Fortbewegungsmitteln (Bus, Bahn, Flugzeug,Auto) mangelte es an geeigneten Mobilitätshilfen. Neue Fahrzeugkonzepte wie z.B. E-Scooter, S-Pedelecs, One-Wheeler, Segways etc. wollen hier berufsbedingten Pendlern wie auch innovationsorientierten Freizeitsportlern Produkte anbieten. Sicherheit wird sowohl durch europäische Prüfungsvorgaben, wie auch durch nationale Typgenehmigungsmodelle, wie z.B. die neue Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung für den deutschen Straßenverkehr normiert.

Die Prüfungen der Sicherheit von elektromotorisch unterstützten Fahrrädern wurde auf europäischer Ebene harmonisiert. Damit ist die Erfüllung der Rahmenrichtlinie strukturierter möglich. Damit diese Fahrzeuggattungen, die als Ergänzung für unsere Gesamtmobilität dienen, nicht im sicherheitstech-nischen Nirgendwo enden, bietet DEKRA die objektive Überprüfung dieser Produkte mit seinem Know-how aus den Bereichen Maschi­nensicherheit und automobiler Typprüfung ganzheitlich an. Seit 1990 ist DEKRA offiziell vom Kraftfahrzeugbundesamt als Technischer Dienst benannt und steht mit seiner gesamten Kompetenz zur Verfügung. Dabei ist die Zuordnung, ob Maschine, Fahrrad, L-Fahrzeug oder Elektrokleinstfahrzeug nur für die Auswahl der korrekten Prüfanforderungen entscheidend. Diesen Prüfungen ist die Minimierung von technischen Sicherheitsmängeln im Bereich der Fahrzeugtechnik, den damit verbundenen Gefahren für den Benutzer und den daraus folgenden Haftungsrisiken für den Hersteller gemeinsam. Der Nachweis der Konformität zu diesen Anforderungen ist ein Meilenstein für einen nachhaltigen Marktauftritt und die damit geforderte Homologation.

Elektromotorische Fahrräder (Gruppe A):

DEKRA prüft EPAC's nach der unter der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) harmonisierten DIN EN 15149. Diese betrachtet die

  • Kennzeichnung und Bedienungsanleitung
  • mechanische und elektrische Sicherheit
  • elektrische Sicherheit der Einzelsysteme des Antriebstranges, wie z.B. Akku nach UN 38.3 T1 bis T8 oder DIN EN 62133-2
  • Störfestigkeit und Schutz vor elektromagnetischer Strahlung (EMV-Prüfung)
  • funktionale Sicherheit des elektromotorischen Antriebstranges, z.B. EN ISO 13849-1/-2

Fahrzeuge (Gruppe B):

Untergruppe S-Pedelec, S-Bike, PLFV, L-Fahrzeuge

  • Prüfungen der L-Fahrzeuge nach der Richtlinie 186/2013 EG und der europäischen Fahrzeugzulassungsverordnung (EU-FZV)
  • Fahrzeuggruppenübergreifende Prüfungen
  • Untergruppe E-Scooter, selbstbalancierende Fahrzeuge (Kleinstfahrzeuge)
  • Prüfungen im Rahmen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) 2019 in Verbindung mit der deutschen Strassenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (STVZO)

Sonstige Tests

DEKRA bietet auch Prüfungen im Umfeld zu Produkteigenschaften oder im Benchmarking an:

  • chemische Schadstoffanalysen
  • werkstofftechnischen Gutachten
  • Reichweitentests, wie z.B. nach Zweirad-Industrie-Verband R200 für E-Bikes
  • Nenndauerleistungstests des elektromotorischen Antriebstranges
  • Verbrauchsmessung
  • Stresstests des Akkusystems z.B. DIN EN 62368-1 Anhang M

Kontakt

DEKRA SE

Handwerkstraße 15

70565 Stuttgart

+49.800.333 333 3
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