Expertenorganisation bei hochrangiger UN-Konferenz in Genf

Internationale Entscheider schätzen DEKRA Kompetenz zu Abgas-Emissionen

26. Feb 2020

In Genf sind Verkehrsminister, Staatssekretäre und Botschafter aus mehr als 50 Ländern zum 82. Treffen des Inland Transport Committee (ITC) zusammengekommen. Es ist das höchste Entscheidungsgremium zu Verkehrsfragen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE). Im Rahmen der Konferenz informiert die international tätige Expertenorganisation DEKRA die Teilnehmer über die neuesten technologischen Entwicklungen in Sachen Abgasmessung an Fahrzeugen.

ITC 2020
DEKRA Abgas-Experte Thomas Ost (links) erläutert ein PEMS (Portable Emissions Measurement System) zur Abgasmessung während der Fahrt im realen Betrieb.

  • ITC ist höchstes UNECE-Entscheidungsgremium zu Verkehrsfragen
  • DEKRA Experten zeigen neueste Abgas-Messtechnologien
  • Bouvier: „Unterschiede zwischen Labor- und Straßenmessung reduzieren“

„Die präzise Messung von Emissionen ist zum einen wesentlich dafür sicherzustellen, dass Fahrzeuge die geltenden Luftgrenzwerte einhalten. Zum anderen unterstützt sie die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung, für die sie die angegebenen Abgas-Messergebnisse zu Rate ziehen“, so Nicolas Bouvier, Executive Vice President und Leiter der Service Division Vehicle Inspection bei DEKRA. „Die Unterschiede zwischen Abgasmessungen im Labor und auf der Straße zu reduzieren, ist ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, den Auswirkungen von Fahrzeugen auf Gesundheit und Umwelt zu begegnen.“

Die Technologien der Abgasmessung entwickeln sich ständig weiter, ebenso wie die Fahrzeugtechnologie. „Es ist unabdingbar, dafür zu sorgen, dass die Fortschritte durch technische Innovation über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs erhalten werden“, so der DEKRA Experte.

Die ITC-Teilnehmer, darunter UNECE-Exekutivdirektorin Olga Algayerova, zeigten sich sehr interessiert an der Demonstration der neuesten Abgas-Messtechnologien.

Die DEKRA Experten zeigten sowohl Messgeräte für die Homologation bevor ein Fahrzeug für den Straßenverkehr zugelassen wird, als auch für die Marktüberwachung in der Fahrzeugflotte auf der Straße. Darunter waren

  • ein Portable Emissions Measurement System (PEMS), das bei der Homologation für reale Straßenfahrten eingesetzt wird
  • eine Weiterentwicklung namens Mini-PEMS für Fahrzeuge auf der Straße
  • ein Rollenprüfstand für die Messung von Stickoxiden (NOx) im Rahmen der Periodischen Fahrzeugüberwachung sowie
  • ein Messgerät zum Zählen von ausgestoßenen Partikeln, das sowohl im Rahmen der Typzulassung, als auch bei der Periodischen Fahrzeugüberwachung verwendet werden kann.

„Diese Technologien und ihre Potenziale zu sehen, kann den Entscheidungsträgern dabei helfen, die Vorgaben für Abgasmessungen der Zukunft festzulegen – an neuen Fahrzeugmodellen genauso wie auf der Straße“, so Nicolas Bouvier. „Als weltweite Nummer eins in Sachen Fahrzeugprüfungen freuen wir uns über die Gelegenheit, unsere Expertise wieder im Rahmen dieser hochkarätigen Konferenz einzubringen.

Kontakt für Journalisten

Wolfgang Sigloch

Pressesprecher Automobil

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+49.711.7861–2386
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Fax +49.711.7861–742386

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