Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe / DEKRA

Kfz-Gewerbe und DEKRA setzen sich für Abgasmessung ein

17. Nov 2016

Stuttgart/Bonn, 16. November 2016. Die Kombination von Abgasmessung und elektronischer On-Board-Diagnose (OBD) bei der Abgasuntersuchung (AU) sollte wieder verpflichtend eingeführt werden. Dafür sprechen sich der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und die Expertenorganisation DEKRA aus. Beim Jahresgespräch beider Organisationen in Stuttgart betonten deren Spitzenvertreter, dass die Weiterentwicklung einer effizienten, praktikablen und modernen Abgasuntersuchung notwendig sei. Dazu gehörten insbesondere die Entwicklung einer Methode zur Messung von Stickoxiden und deren Integration in die Abgasuntersuchung sowie die Festlegung entsprechender Grenzwerte. In einem von ZDK-Präsident Jürgen Karpinski und DEKRA SE-Vorstandsmitglied Clemens Klinke unterzeichneten Schreiben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt wird angeregt, beim Ministerium eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe unter Einbeziehung aller relevanten Interessensvertreter zu bilden. Ziel sollte es sein, möglichst kurzfristig einen effizienten und praktikablen Lösungsvorschlag für eine modernisierte Abgasuntersuchung zu erarbeiten. Das sei ein wichtiger Schritt zur Identifizierung von Fahrzeugen mit unzulässig hohen Emissionen und werde dazu beitragen, kurzfristig Erfolge bei der Verbesserung der Luftqualität zu erzielen.

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

Der ZDK in Bonn und Berlin vertritt die berufsständischen Interessen von 38 400 Kfz-Meisterbetrieben mit rund 461 000 Beschäftigten. Im Jahr 2015 erzielte das Deutsche Kfz-Gewerbe einen Umsatz von rund 157 Milliarden Euro mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge sowie mit Wartung und Service. Die 38 400 Betriebe sind in 237 Innungen und 14 Landesverbänden sowie 38 Fabrikatsverbänden organisiert. Das Kfz-Gewerbe ist mit rund 90 000 Auszubildenden die Nummer 1 bei der Ausbildung im Handwerk. Die seit 1970 bestehenden Kfz-Schiedsstellen sind Musterbeispiele für praktizierten Verbraucherschutz. Sie regeln außergerichtlich Streitfälle von Werkstattkunden und Gebrauchtwagenkäufern mit Kfz-Innungsbetrieben.

Ansprechpartner:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher, Tel.: 0228 / 91 27 270
E-Mail: ; Internet: www.kfzgewerbe.de


Über DEKRA
Seit über 90 Jahren arbeitet DEKRA für die Sicherheit: Aus dem 1925 in Berlin gegründeten Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein e.V. ist eine der weltweit führenden Expertenorganisationen geworden. Die DEKRA SE ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des DEKRA e.V. und steuert das operative Geschäft des Konzerns. Im Jahr 2015 hat DEKRA einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro erzielt. Mehr als 37.000 Mitarbeiter sind in mehr als 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten im Einsatz. Mit qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen arbeiten sie für die Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause. Das Portfolio reicht von Fahrzeugprüfungen und Gutachten über Schadenregulierung, Industrie- und Bauprüfung, Sicherheitsberatung sowie die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Systemen bis zu Schulungsangeboten und Zeitarbeit. Die Vision bis zum 100. Geburtstag im Jahr 2025 lautet: DEKRA wird der globale Partner für eine sichere Welt.

Pressekontakt:

Wolfgang Sigloch

Pressesprecher Automobil

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+49.711.7861–2386
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Fax +49.711.7861–742386

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