Besuch am Lausitzring mit EU-Kommissionsvize Maroš Šefčovič

Ministerpräsident Woidke: „Am Lausitzring stehen die Lichter auf Grün“

14. Nov 2018

„Hier am Lausitzring stehen die Lichter auf Grün. Es geht hier um die automobile Zukunft für die ganze Welt. Ich bin froh, dass wir uns davon überzeugen konnten, welche Chancen die Entwicklung zur Test- und Rennstrecke für die Zukunft der Lausitz bietet. Das ist weit mehr als der Lausitzring bisher im klassischen Sinne konnte.“ Mit diesen Worten würdigte Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke das Engagement von DEKRA am Lausitzring. Die international führende Sachverständigenorganisation baut die Rennstrecke zum größten unabhängigen Prüf- und Testzentrum für die automatisierte und vernetzte Mobilität der Zukunft aus. Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission Maroš Šefčovič war der Ministerpräsident heute am Standort Klettwitz zu Besuch.

Besuch Lausitz 1
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (Mitte) und Maroš Šefčovič, Vizepräsident der EU-Kommission (rechts), am Lausitzring mit dem Leiter des DEKRA Technology Centers, Volker Noeske (links).

  • Europas größtes unabhängiges Testzentrum für Mobilität der Zukunft
  • Aufbau von 5G-Infrastruktur in Kooperation mit der Deutschen Telekom
  • Auch Abgaslabor im DEKRA Technology Center wird ausgebaut

„Was wir hier an Tests und Innovationen gesehen haben, überzeugt mich, dass die Lausitz einen wichtigen Beitrag zur modernen Mobilität leisten wird“, erklärte Kommissions-Vizepräsident Šefčovič.

„Automatisierung und Vernetzung sind schon heute die prägenden Themen in Sachen Mobilität“, so Volker Noeske, Leiter des DEKRA Technology Centers am Lausitzring. „Dafür stellen wir uns als unabhängige Sachverständigenorganisation auf. Schon jetzt können wir am Lausitzring eine Vielzahl von Szenarien des automatisierten Fahrens abbilden und bauen das Portfolio kontinuierlich aus.“ In Zukunft werden flexible Citykurse, eine Reihe von Überlandstrecken sowie ein Autobahnabschnitt mit Anschlussstelle zur Verfügung stehen.

Für die Szenarien des vernetzten Fahrens entwickelt DEKRA am eigenen Standort in Málaga entsprechende Prüfszenarien, insbesondere im WLAN-Bereich, die im nächsten Schritt auch in Klettwitz eingesetzt werden können. Außerdem hat DEKRA mit der Deutschen Telekom eine Kooperation vereinbart, die die modernste 4G- und 5G-Infrastruktur für die Teststrecke stellen wird.

Besuch Lausitz 2
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (Mitte) und Maroš Šefčovič, Vizepräsident der EU-Kommission (links), am Lausitzring mit dem Leiter des DEKRA Technology Centers, Volker Noeske (rechts).

„Insgesamt entsteht so ein ideales Umfeld für Automobilhersteller und -zulieferer, aber auch für Hersteller von Kommunikationskomponenten, um intelligente Mobilität in realer Umgebung zu testen“, erklärt Noeske.

Neben den Investitionen in das Testgelände für automatisiertes und vernetztes Fahren wird zurzeit das Abgaslabor im DEKRA Technology Center ausgebaut. „Mit dem Bau von zwei zusätzlichen, hoch modernen Abgas-Rollenprüfständen reagieren wir auf die große Nachfrage unserer Kunden und verdoppeln unsere Kapazität“, so Volker Noeske. Geplant ist, dass die neuen Anlagen ab Herbst 2019 zur Verfügung stehen. Schon jetzt sind auch diese zusätzlichen Kapazitäten bereits für mehrere Jahre nachgefragt. Allein für die Erweiterung des Abgaslabors liegt die Investitionssumme im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Dabei entstehen wieder mehr als zehn neue, hoch qualifizierte Arbeitsplätze am Standort Klettwitz.

Kontakt

Wolfgang Sigloch

Pressesprecher Automobil

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+49.711.7861–2386
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Fax +49.711.7861–742386

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