SpaEfV Nachweis

SpaEfV Nachweis

Profitieren Sie vom SpaEfV

Der sogenannte Spitzenausgleich ermöglichte es Unternehmen des produzierenden Gewerbes Steuern zu sparen. Im Energiekonzept der Bundesregierung ist beschrieben, dass ab 2013 von den Unternehmen eine Gegenleistung zu erbringen ist. Welche Gegenleistung erbracht werden muss regelt die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV), die durch das BMWi am 31.10.2014 in der Neufassung veröffentlicht wurde. Sie setzt im Regelverfahren voraus, dass ein komplett funktionierendes ISO 50001-System oder ein alternatives System zur Verbesserung der Energieeffizienz voraus.

Die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle) und DAU (Deutsche Akkreditierungs- und Zulassungsgesellschaft für Umweltgutachter mbH) veröffentlichten am 16.09.2015 Verfahrensvereinfachungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die den sogenannten Spitzenausgleich in Anspruch nehmen. Dabei wird zwischen Ein-Standort-Unternehmen und Unternehmen mit mehreren Standorten unterschieden.

Ein-Standort-Unternehmen

Mit dieser Erleichterung können KMU, die ein alternatives System betreiben, erstmals 2016 eine dokumentenbasierte Prüfung ohne Vor-Ort-Prüfung durchführen lassen, wenn im Jahr 2015 eine Vor-Ort-Prüfung durch eine akkreditierte Stelle durchgeführt wurde.

Umfang der dokumentenbasierten Prüfung

  • aktualisierter Energieauditbericht DIN 16247-1 (Anlage 1 SpaEfV) bzw. die aktualisierte Datenerfassung gemäß den Tabellen 1-3 (Anlage 2 SpaEfV)
  • jährliche Bewertung/Beschlussfassung der Geschäftsführung gem. Ziff. 4 Anlage 2 SpaEfV zum Stand der Maßnahmenplanung. Im Jahr 2017 ist dann wieder eine Vor-Ort-Prüfung durchzuführen

Unternehmen mit mehreren Standorten

KMU mit mehreren Standorten können zwischen einer der Folgenden Anwendungen entscheiden

  • Multi-Site-Regelung/Stichprobenregelung beibehalten, die jährliche Vor-Ort-Audits in der Unternehmenszentrale sowie eine jährliche Stichprobenauswahl von Standorten mit sich bringt
  • eine Verlängerung des Vor-Ort-Prüfungsintervalls (vgl. Ein-Standort-Unternehmen). Hierbei müssen innerhalb von vier Jahren alle Standorte des Unternehmens vor Ort geprüft werden.

Eine Kombination aus beiden Verfahrenserleichterungen ist nicht möglich. Diese neue Verfahrensregelung kann ab sofort angewendet werden.

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