Stillen und Infektionsgefährdung

Was müssen Mütter beim Stillen beachten?

Die Nationale Stillkommission schreibt in einer Stellungnahme: In Muttermilch von infizierten Frauen wurden bisher keine Erreger von COVID-19 nachgewiesen, wenn auch die Untersuchungen sich noch auf eine sehr kleine Fallzahl beziehen. Daher wird das Stillen weiterhin empfohlen.

Es gibt aktuell keine wissenschaftlichen Belege, dass COVID-19 über die Muttermilch übertragen werden kann. Hauptrisikofaktor für eine Übertragung beim Stillen ist der enge Hautkontakt. Die Vorteile des Stillens überwiegen, so dass das Stillen unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen empfohlen wird.
Infizierte Mütter oder Verdachtsfälle sollten beim Stillen durch Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen vor und nach dem Kontakt mit dem Kind und durch das Tragen eines Mundschutzes eine Übertragung des Virus durch Tröpfcheninfektion verhindern.
Weitere Informationen finden Sie auch unter folgenden Internet-Links:
(Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Internet Datum 18. März 2020)

Empfehlungen und Hinweise

Der Hauptübertragungsweg von COVID-19 ist die Tröpfcheninfektion, d. h., wenn virushaltige Tröpfchen aus dem Rachenraum oder dem Atmungstrakt beim Niesen, Husten oder Sprechen durch winzige Speicheltröpfchen an die Luft gelangen und anschließend von einem anderen Menschen eingeatmet oder aufgenommen werden.
(Quelle: Stellungnahme der Nationalen Stillkommission vom 11. März 2020)
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