Umfassendes Risikomanagement in der Lebensmittelindustrie

16. Jun 2020

Audits

Vollständige und konsistente Überwachung der Lieferkette zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit

Da die Rufe nach mehr Lebensmittelsicherheit lauter werden, haben Vorfälle wie der wiederholte Nachweis von Listerien in deutschen Fleischprodukten im Jahr 2019 eine noch stärker kontrollierte Durchsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich gemacht. Die EU hat einen risikobasierten Ansatz gewählt, um Sicherheitsgrundsätze für die Einhaltung der Vorschriften festzulegen.

Umfassendes Risikomanagement in der Lebensmittelindustrie

Die sieben Grundprinzipien der Lebensmittelsicherheit:

  • Die Verantwortung des Unternehmens
  • Rückverfolgbarkeit
  • Amtliche Kontrolle von Lebensmitteln
  • Vorsorgeprinzip
  • Unabhängige wissenschaftliche Risikobewertung
  • Trennung von Risikobewertung und Risikomanagement
  • Transparente Risikokommunikation

Eine konsequente und risikoorientierte Überwachung entlang der gesamten Lieferkette ermöglicht es den Unternehmen, die sieben Grundprinzipien der Lebensmittelsicherheit so weit wie möglich einzuhalten. Die Überwachung basiert auf zwei Hauptsäulen:

Selbsteinschätzung

Die Produzenten sind in der Lage, Unregelmäßigkeiten zu erkennen und zu melden, indem sie eine regelmäßige und dokumentierte Selbstbewertung durchführen. Eine umfassende Gefährdungsanalyse und der Aufbau eines entsprechenden Managementsystems für Lebensmittelsicherheit nach ISO 22000 ermöglichen es den Unternehmen, die Sicherheitsanforderungen zu erfüllen und ihrer Sorgfaltspflicht nachzukommen.

Offizielle Überwachung

Dieses Monitoring dient der Kontrolle und Regulierung der Selbstbewertung. Sie basiert auf dem HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points) der Hygieneverordnung (Nr. 852/2004), das für alle Lebensmittel auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen gilt. Das RASFF (Rapid Alert System Food and Feed) dient der Kommunikation relevanter Erkenntnisse zwischen den EU-Mitgliedsstaaten.

Lebensmittelsicherheit

Eine angemessene Risikoanalyse hilft den Unternehmen, über die Produktion hinaus über die zukünftige Verwendung ihrer Produkte im Bereich der Lebensmittelsicherheit nachzudenken. Dazu gehört z. B. die Berücksichtigung der weiteren Verarbeitungsstufen und jedes individuellen Risikos für den Verbraucher. Die Einführung eines Managementsystems nach ISO 22000 gibt zertifizierten Unternehmen die umfassende Struktur an die Hand, mit der sie nachweisen können, dass sie alle Gefahren in ihrem gesamten Produktions- und Lieferumfeld erkannt haben und optimal beherrschen können.

Die ISO 22000-Zertifizierung Ihres Risikomanagementsystems erfordert, dass unsere Auditoren sich einen Überblick sowohl über die Unternehmensstruktur als auch über die Erfahrungen einzelner Mitarbeiter verschaffen, um das Verhalten der Beteiligten im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit am besten beurteilen zu können.

Der international gültige Standard FSSC 22000 umfasst weitere technische Anforderungen z. B. an Personalhygiene, Reinigung, Verpackung, Transport und Lagerung sowie bauhygienische Vorschriften.

Mehr Sicherheit in der Lebensmittelindustrie dank unserer Expertise

Durch unsere langjährige Erfahrung in der Zertifizierung von Managementsystemen und in der Lebensmittelindustrie sind wir der richtige Partner, um Ihnen dabei zu helfen, die richtigen Sicherheitsstandards in Ihrer gesamten Lieferkette zu gewährleisten. Wir bieten Ihnen ein breites Portfolio an Dienstleistungen, um Ihnen das Fachwissen zur Verfügung zu stellen, das Sie benötigen, um die Sicherheit Ihrer Produkte nachzuweisen.

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