DEKRA vereinbart strategische Partnerschaft mit Spearhead AG

Ziel: „Schadenmanagement 4.0“

23. Mär 2018

Die Sachverständigenorganisation DEKRA hat mit der schweizerischen Insuretech-Firma Spearhead AG eine strategische Partnerschaft vereinbart. Gemeinsam wollen beide Unternehmen den Schritt in die digitale Zukunft im Bereich des Kfz-Schadenmanagements gestalten. Ziel ist es, innovative Dienstleistungen für ein „Schadenmanagement 4.0“ unter anderem auf Basis von Telematik-Daten zu entwickeln und anzubieten.

Guido Kutschera, Geschäftsführer DEKRA Automobil GmbH (links), Wolfgang Ahrens, CEO Spearhead AG (rechts).
Guido Kutschera, Geschäftsführer DEKRA Automobil GmbH (links), Wolfgang Ahrens, CEO Spearhead AG (rechts).

  • Schadenmeldung und Beurteilung schneller und teils automatisch
  • Nutzung von Fahrzeug-Telematik-Daten soll Prozesse beschleunigen
  • Situationsgerechte Unterstützung für Betroffene im Schadenfall

„Unter Schadenmanagement 4.0 verstehen wir, dass der Schadenmelde- und Beurteilungsprozess digitalisiert und wo möglich automatisiert wird“, so Guido Kutschera, als Geschäftsführer der DEKRA Automobil GmbH zuständig für den Gutachtenbereich. „Das erhöht die Transparenz und rückt den Betroffenen noch mehr in den Fokus.“

Schon heute bietet DEKRA seinen Kunden qualitativ hochwertige Dienstleistungen in Sachen Kfz-Schadengutachten an, sowohl mit einer Besichtigung der Schäden vor Ort, als auch mit Expertisen auf Basis von Schadenbeschreibungen und Bildern. Mit „Schadenmanagement 4.0“ soll es in Zukunft möglich sein, aus Fahrzeug-Telematik-Daten mit Hilfe von prädiktiven Verfahren und künstlicher Intelligenz Smart Data zu generieren und auf deren Basis die Art der Beschädigung direkt nach dem Unfall zu ermitteln.

Für den Betroffenen bedeutet dies, dass er im Fall eines Schadenereignisses proaktiv, schnell und situationsgerecht unterstützt wird, z.B. indem bei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen sofort ein Bergungsdienst entsandt oder bei einem Totalschaden frühzeitig die effiziente Schadenabwicklung eingeleitet wird. Im Reparaturfall kann der Prozess deutlich optimiert werden, indem Reparaturbetriebe frühzeitig Informationen über die durchzuführende Reparatur erhalten. „Insgesamt versprechen wir uns, dass der End-to-End-Prozess bei Kfz-Schäden signifikant verkürzt wird, was allen Beteiligten nützt“, so Spearhead-CEO Wolfgang Ahrens.

Wenn keine Telematik-Daten für einen Kfz-Schadenfall vorhanden sind, kann dieser mit Hilfe eines dynamischen Fragenkatalogs in einer App, via Call Center oder im Web schnell und einfach beschrieben und gemeldet werden. Somit wird sichergestellt, dass im Rahmen des „Schadenmanagement 4.0“ sämtliche Daten digital erfasst und hochautomatisiert verarbeitet werden können.

„Durch die Partnerschaft mit Spearhead stellen wir uns für das Zeitalter der Digitalisierung im Bereich Schadenmanagement auf“, so Guido Kutschera. „Wir sehen uns gut gerüstet und sind gespannt auf die Ergebnisse unserer Zusammenarbeit, die in Zukunft unseren Kunden zu Gute kommen werden.“

Kontakt

Wolfgang Sigloch

Pressesprecher Automobil

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+49.711.7861–2386
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Fax +49.711.7861–742386

Guido Kutschera und Wolfgang Ahrens

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