DEKRA Climate Impact-Programm zeigt Wirkung
DEKRA stärkt Klimaschutz mit NABU
20. Mai 2026- Programm für unternehmerische Klimaverantwortung
- Partnerschaften sind international wirksam und regional sichtbar
- Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme als „Schaufensterprojekte“
Mit einem Besuch im Naturschutzgebiet Bündtlisried am Bodensee und konkreten Plänen zur Ausweitung der Zusammenarbeit treibt DEKRA seine Partnerschaft mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V. weiter voran. Die Aktivitäten sind Teil des DEKRA Climate Impact-Programm (DCI) und verbinden internationale Wirkung mit regional sichtbarem Klimaschutz.
Mit dem DEKRA Climate Impact-Program verfolgt DEKRA seit 2025 einen wirkungsorientierten Ansatz für unternehmerische Klimaverantwortung. Der Fokus liegt auf einer konsequenten internen Dekarbonisierung sowie der gezielten Unterstützung externer Klimaschutz‑ und Klimaanpassungsprojekte in Partnerschaft mit etablierten Organisationen.
Ein zentraler Partner im Bereich Klimaschutz ist der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Im Rahmen der Partnerschaft unterstützt DEKRA über den NABU‑Klimafonds Projekte zur Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme, insbesondere von Mooren. Diese leisten einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz und fördern zugleich Biodiversität sowie die natürliche Resilienz von Landschaften.
Direkte Wirkung im Vordergrund
Ein Teil der im Rahmen des DCI bereitgestellten Mittel fließt in Projekte in Großbritannien und Finnland, wo durch standortspezifische Rahmenbedingungen eine besonders hohe Klimawirkung erzielt werden kann. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen zur Wiedervernässung degradierter Moorflächen, die als natürliche CO₂‑Speicher eine zentrale Rolle im Klimaschutz spielen.
Klimaschutz erlebbar machen
Ergänzend zu den internationalen Projekten unterstützt DEKRA gemeinsam mit dem NABU sogenannte Schaufensterprojekte in Deutschland. Diese machen Klimaschutzmaßnahmen sichtbar und schaffen Transparenz über deren ökologische Wirkung – auch für Mitarbeitende und regionale Beteiligte.
Ein Beispiel hierfür ist der Projektstandort Bündtlisried bei Allensbach am Bodensee, an dem NABU‑Maßnahmen insbesondere zum Monitoring der Gebiets- und Wasserstandsentwicklung sowie zur Information und Einbindung der Anliegerinnen und Anlieger umgesetzt werden.
Kürzlich hat sich ein Team von DEKRA vor Ort ein Bild der Maßnahmen verschafft. NABU‑Expertinnen und ‑Experten vom NABU-Bodenseezentrum gaben dabei einen Überblick über den Status quo der Flächen, stellten die laufenden Monitoring‑Aktivitäten vor, erläuterten ökologische Zusammenhänge und verdeutlichten bereits umgesetzte sowie geplante Maßnahmen, wie die hydrologische Untersuchung und das Bibermanagement.
Ausbau der Zusammenarbeit geplant
Die Kooperation zwischen DEKRA und dem NABU soll künftig weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, sowohl international als auch regional zusätzliche Projekte zu ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Partnerschaft mit dem NABU Baden‑Württemberg über den NABU‑Klimafonds, unter anderem zur Erhaltung und Renaturierung des Blindelesee‑Moorgebiets bei Leutkirch im Allgäu.
Das DEKRA Climate Impact-Programm
Mit dem DEKRA Climate Impact-Programm verfolgt DEKRA einen ganzheitlichen Ansatz der Klimaverantwortung. Das Programm verbindet eine am 1,5‑Grad‑Ziel ausgerichtete interne Dekarbonisierung – flankiert durch einen internen CO₂‑Preismechanismus – mit der finanziellen Unterstützung externer Klimaschutz‑ und Klimaanpassungsprojekte, die von Partnern wie UNICEF, WWF, NABU und dem Bergwaldprojekt umgesetzt werden. Alle geförderten Maßnahmen werden wirkungsorientiert begleitet und den UN‑Nachhaltigkeitszielen (SDGs) zugeordnet.