Vorsichtige Reinigung ist das A und O
Um Schäden am Lack zu vermeiden, müssen Verschmutzungen umgehend entfernt werden. Dabei sollte gerade bei älterem Lack unbedingt Poliermittel ohne Schleifmittel eingesetzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, den Lack bis auf die Grundierung durch zu polieren. Doch auch ohne Schleifmittel sollte auf zu kräftiges Putzen verzichtet werden. Dadurch könnten Schmutzteile eingearbeitet werden, die den Lack schnell stumpf wirken lassen. Das Nutzen von Fliegenschwämmen sollten Sie vermeiden, diese hinterlassen oft unschöne Kratzer auf der Lackoberfläche.
Geheimtipp: Einweichen
Der Geheimtipp unserer Experten, um Insektenreste zuverlässig und schonend vom Autolack abzubekommen: Weichen Sie die Rückstände über Nacht mit einem nassen Handtuch ein. Am nächsten Morgen können Sie die Insektenreste mit einem weichen Tuch abwischen oder mit einem Wasserschlauch abspritzen. Alternativ gibt es im Fachhandel viele Mittelchen, um Ihr Fahrzeug von Insektenresten zu befreien. Aber Achtung – Sie sollten generell keine Reiniger verwenden, die nicht speziell für Kraftfahrzeuge geeignet sind, denn die Lackierung Ihres klassischen Fahrzeugs hat eine andere Zusammensetzung als die heutigen Autolacke. Achten Sie daher unbedingt auf die Eignung für Oldtimer (und natürlich auch für Youngtimer).
Regelmäßige Frischekur
Durch umsichtige, dauerhafte Pflege beugen Sie Lackschäden am besten vor. Sie erkennen den Pflegebedarf Ihres Fahrzeugs, wenn das Wasser nicht mehr von der Oberfläche abperlt. Dann ist es Zeit für eine Politur, die der Lackierung Ihres Klassikers neuen Glanz verleiht. Eine anschließende Konservierung mit Hartwachs versiegelt die frisch gewaschene Oberfläche – für einen wunderbaren Glanz, der mehrere Wochen lang anhält.