Nachhaltigkeit mit System
Die Nachhaltigkeitsstrategie Sustainability Impact 2030+
Mit der „Sustainability Impact 2030+“-Strategie will DEKRA seine eigene Nachhaltigkeitsleistung ebenso weiterentwickeln wie die Wirkung entlang seiner Liefer- und Wertschöpfungskette. Zugleich soll die Expertise aus der eigenen Transformation verstärkt in Dienstleistungen einfließen und Kunden auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung unterstützen.
„Securing the Future“ als übergeordneter strategischer Anspruch
„Securing the Future“: Dieser Leitspruch wurde 2025, also im 100. Jahr des Bestehens von DEKRA, zum übergeordneten strategischen Anspruch des Unternehmens. Dahinter steht die Idee, eine Zukunft mitzugestalten, die resilienter und nachhaltiger ist. Von zentraler Bedeutung ist dabei insbesondere die Frage, wie
- Unternehmen Energie einsetzen,
- Emissionen reduzieren,
- Lieferketten gestalten,
- welche Verantwortung sie für die Auswirkungen ihres Handelns übernehmen.
Nachhaltigkeit verändert damit längst nicht mehr nur Prozesse, sondern vor allem auch den Blick darauf, was unternehmerischer Erfolg künftig bedeutet.
In diesem Zusammenhang strebt DEKRA im Rahmen seiner Strategie 2030+ bis 2030 führende oder zumindest Top-5-Marktpositionen in allen Märkten an, in denen die Expertenorganisation tätig ist. Dabei wird sichergestellt, dass der zukünftige Weg des Unternehmens mit den sich wandelnden gesellschaftlichen Erwartungen, regulatorischen Anforderungen und globalen Nachhaltigkeitsherausforderungen im Einklang bleibt.
Glaubwürdige Nachhaltigkeitsleistung als Basis: die vier Handlungsfelder
In die Unternehmensstrategie 2030+ integriert, knüpft Sustainability Impact 2030+ an die bisherige Nachhaltigkeitsstrategie an und konzentriert sich weiterhin auf die vier Handlungsfelder:
- Umwelt und Klima
- Mitarbeitende und Gesellschaft
- Liefer- und Wertschöpfungskette
- Management und Governance.
Für DEKRA geht es dabei nicht allein um die eigene ökologische und gesellschaftliche Verantwortung. Vielmehr soll eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsleistung im eigenen Unternehmen auch die Grundlage dafür schaffen, Kunden mit Prüf-, Beratungs- und Expertendienstleistungen bei ihren Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsprozessen zu begleiten.
Die bisherige Nachhaltigkeitsstrategie wurde bis 2025 weitgehend umgesetzt. In den vier Handlungsfeldern konnten zahlreiche Ziele erreicht oder übertroffen werden.
CO₂-Fußabdruck seit 2019 um 44 Prozent reduziert
Im Mittelpunkt stand dabei die Dekarbonisierung. Seit 2019 reduzierte DEKRA seinen CO₂-Fußabdruck um 44 Prozent und stellte die weltweite Stromversorgung an den einzelnen DEKRA Standorten vollständig auf erneuerbare Energien um. Mit der Einführung von DEKRA Climate Impact als ergänzendem Mechanismus zur Wahrnehmung von Klimaverantwortung sowie der Validierung der Emissionsziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) wurden weitere wichtige Meilensteine erreicht.
Doch Nachhaltigkeit endet nicht bei Energie und Emissionen. Auch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen im Fokus. Das globale Mitarbeiterengagement stieg gegenüber 2019 um 20 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen von 17,1 auf 22,2 Prozent. Parallel dazu konnte DEKRA die Unfallquote um 39 Prozent senken.
Nachhaltige Lieferketten: externe Bewertungen geben Orientierung
Verantwortung zeigt sich dabei auch außerhalb der eigenen Organisation. Nachhaltigkeitsanforderungen wurden systematisch in die Beschaffungsprozesse integriert. Heute werden alle durch Global Procurement verwalteten Lieferanten nach Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Externe Bewertungen wie CDP und EcoVadis dienen darüber hinaus als zusätzliche Orientierung für die kontinuierliche Weiterentwicklung.
Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil: Nachhaltigkeitsservices als Wachstumsfeld
Nachhaltigkeit ist für DEKRA zugleich ein Wachstumsfeld. Der Umsatz mit Services rund um Nachhaltigkeit, ESG und Energiewende erreichte 2025 rund 300 Millionen Euro. Damit verbindet sich Nachhaltigkeitswirkung mit einem konkreten Geschäftsmodell: Unternehmen auf dem Weg zu einer klimaverträglicheren und resilienteren Wirtschaft zu unterstützen.
Aufbauend auf diesen Fortschritten hat DEKRA mit Sustainability Impact 2030+ den strategischen Rahmen für die nächste Phase der Transformation definiert. Weitere Informationen hierzu sowie zu den detaillierten Nachhaltigkeitszielen bis 2030 finden sich im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht. Tatsache ist: DEKRA wird in allen Geschäfts- und Handlungsfeldern seine Anstrengungen im Hinblick auf noch weniger Emissionen, noch mehr erneuerbare Energie, Diversität und Sicherheit, nachhaltiges Wachstum und messbare Wirkung entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter forcieren.