DEKRA Nachhaltigkeitsmagazin

Zukunft braucht Resilienz

DEKRA Nachhaltigkeitsmagazin

Nachhaltigkeit mit System

DEKRA Nachhaltigkeitsmagazin

Nachhaltigkeit in der Praxis

DEKRA Nachhaltigkeitsmagazin

Zukunft braucht Resilienz

DEKRA Nachhaltigkeitsmagazin

Nachhaltigkeit mit System

DEKRA Nachhaltigkeitsmagazin

Nachhaltigkeit in der Praxis

DEKRA Nachhaltigkeitsmagazin

Zukunft braucht Resilienz

StartseiteStoriesNachhaltigkeitNachhaltigkeitsmagazin

Mehr Tempo für mehr Nachhaltigkeit: nachhaltige Entwicklung messbar machen

Der Klimawandel stellt bereits in vielen Lebensbereichen ein erhebliches Gesundheits-, Betriebs-, Infrastruktur- und Finanzrisiko dar. Nachhaltiges Handeln auf allen Ebenen muss daher oberste Priorität haben. Für die Umsetzung der erforderlichen technischen und organisatorischen Prozesse ist unter anderem auch die Expertise von Unternehmen wie DEKRA im Bereich Testing, Inspection & Certification (TIC) gefragt. Zugleich arbeitet DEKRA daran, Nachhaltigkeitsaspekte im eigenen Unternehmen durch strategische Ziele, konkrete Maßnahmen und langfristige Programme zu verankern.

Vorwort des Vorstands: Nachhaltigkeit als Teil der DEKRA DNA

In einer Welt, die sich immer schneller verändert, steht Nachhaltigkeit vielleicht nicht immer ganz oben auf der politischen Agenda. Doch der zugrunde liegende Wandel schreitet voran: Die globalen Temperaturen steigen, während die Investitionen in die grüne Wirtschaft, erneuerbare Energien und Elektromobilität weiter zunehmen. Es geht also längst nicht mehr um die Frage, ob Nachhaltigkeit Märkte und Gesellschaften prägt, sondern darum, wie konsequent und glaubwürdig wir in diesem sich wandelnden Umfeld handeln. Nachhaltigkeit ist für uns daher kein „Zusatzgeschäft“, sondern vielmehr Teil der DNA von DEKRA als unabhängiger Expertenorganisation.
Mit dem strategischen Rahmenwerk IMPACT 2030+ schärft DEKRA den eingeschlagenen Weg dahingehend, seinen positiven Beitrag für eine nachhaltige Welt zu maximieren und das Unternehmen für die Veränderungen der kommenden Jahre zukunftsfähig aufzustellen.
Dabei greifen die drei strategischen DEKRA Business Driver eng ineinander:
  • Sustainability
  • Future Mobility
  • Digital Trust
Die Mobilität der Zukunft braucht Klimaglaubwürdigkeit, digitale Lösungen brauchen Vertrauen, Sicherheit und verantwortungsvolle Innovation. Nachhaltigkeit im umfassenden ESG-Verständnis bildet den Rahmen – ökologisch, gesellschaftlich und unternehmerisch.

Klimaschutz erfordert Klarheit

Klarheit ist besonders beim Klimaschutz gefragt. Mit dem DEKRA Climate Impact-Programm setzen wir deshalb auf messbare Wirkung statt auf kompensationsbasierte Neutralitätsversprechen. Die eigenen Emissionen werden reduziert, die Energieversorgung und die Fahrzeugflotte Schritt für Schritt auf erneuerbare Quellen umgestellt. Ein interner CO₂-Preismechanismus schafft zusätzliche Verbindlichkeit und lenkt die geplanten Investitionen dorthin, wo sie den größten Effekt erzielen.
Zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2025 wurden sämtliche Nachhaltigkeitsziele erreicht. Gleichzeitig hat DEKRA seine Rolle als Multiplikator für nachhaltige Entwicklung weiter gestärkt: Mit mehr als 500 Services unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden bei der Energiewende, der ESG-Performance und der Transformation zu einer zukunftsfähigen Mobilität.

Verantwortung übernehmen, Veränderung ermöglichen

Damit wird Nachhaltigkeit für DEKRA zum doppelten Auftrag. Und zwar in der Hinsicht, Verantwortung zu übernehmen und Veränderung zu ermöglichen. Mit unseren Strategy IMPACT 2030+-Nachhaltigkeitszielen ist der nächste Schritt definiert. Erklärter Anspruch ist es, bis 2030 und darüber hinaus als unabhängiger, vertrauenswürdiger Partner für eine Welt im Wandel eine positive Wirkung zu entfalten.
Ganz im Namen unseres Leitspruchs: Securing the future.
Stan Zurkiewicz (CEO), Petra Finke (CDO), Peter Laursen (COO) und Wolfgang Linsenmaier (CFO)

Klimawandel und nachhaltige Entwicklung: Warum mehr Tempo nötig ist

Hitze, Ozeanerwärmung, Dürren, Starkregen, Waldbrände und schmelzendes Eis: Lässt man die letzten zwei Jahre Revue passieren, zeichnen sich gleich eine ganze Reihe unguter Veränderungen immer deutlicher ab. Auffällig ist dabei aber weniger ein einzelnes „Rekordereignis“ als vielmehr die Gleichzeitigkeit und Verkettung mehrerer Entwicklungen, die sich gegenseitig tendenziell noch verstärken. Der Klimawandel wird damit immer stärker zu einer Frage der gesamten nachhaltigen Entwicklung – mit Folgen für Ökosysteme, Gesundheit, Ernährung, Wasserverfügbarkeit, Wirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Nachhaltigkeit bedeutet deshalb, ökologische Belastungsgrenzen ebenso in den Blick zu nehmen wie soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft. Genau diesen ganzheitlichen Ansatz spiegeln die 17 Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen wider: Sie bilden weltweit einen wichtigen Orientierungsrahmen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und dienen auch vielen Nachhaltigkeitsaktivitäten innerhalb von DEKRA als Bezugspunkt.

Ziele für nachhaltige Entwicklung: Wo die Agenda 2030 heute steht

Weltweit, das zeigt der Anfang Juli 2026 in New York präsentierte „Sustainable Development Goals Report 2026“ der Vereinten Nationen, bleibt noch einiges zu tun:
  • Nur 36 Prozent der 139 bewertbaren SDG-Ziele sind auf Kurs oder verzeichnen moderate Fortschritte.
  • 32 Prozent der SDG-Ziele kommen nur marginal voran,
  • 17 Prozent der SDG-Ziele stagnieren und
  • 15 Prozent haben sich gegenüber 2015 sogar verschlechtert.
Die Vereinten Nationen sprechen daher von einer entscheidenden „finalen Phase“ bis 2030: Die Ziele seien weiterhin erreichbar, aber nur mit einem deutlichen Kurswechsel bei Finanzierung, internationaler Zusammenarbeit, Klimaschutz, Technologie, sozialer Sicherung und Friedenspolitik.
Nachhaltigkeit bei DEKRA in Zahlen
  • 44 Prozent weniger CO₂ seit 2019
  • 100 Prozent erneuerbarer Strom an allen Standorten weltweit
  • Emissionsziele validiert durch die Science Based Targets initiative
  • 22,2 Prozent Frauen in Führungspositionen, Unfallquote um 39 Prozent gesenkt
  • Rund 300 Millionen Euro Umsatz mit mehr als 500 Nachhaltigkeitsservices

Nachhaltigkeit bei DEKRA: Strategie, Programme und Praxis

DEKRA verfolgt das Ziel, Nachhaltigkeitsaspekte sowohl im eigenen Unternehmen als auch durch seine Dienstleistungen voranzubringen. Die Grundlage dafür bilden die konzernweite Nachhaltigkeitsstrategie, konkrete Zielsetzungen sowie Programme und Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern, die in den folgenden Beiträgen detaillierter vorgestellt werden. Ergänzend hinzu kommen exemplarische Beispiele aus dem weltweiten DEKRA Kosmos, die verdeutlichen, wie Mitarbeitende, Teams und Geschäftsbereiche zu einer nachhaltigeren Entwicklung beitragen können.

Alle müssen liefern: Maßnahmen für Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft

Nachhaltigkeit ist heute überall gefordert: in der Mobilität, bei Energie und Produktion, in Lieferketten und Immobilien, aber auch bei Mitarbeiterqualifizierung, Chancengerechtigkeit und verantwortungsvollem Konsum. Dabei sind alle Akteure aufgefordert, ihre Anstrengungen für eine nachhaltigere Welt deutlich zu intensivieren. Die SDG der Vereinten Nationen setzen dafür ebenso den Rahmen wie politische Initiativen und neue gesetzliche Vorgaben. Der European Green Deal setzt den politischen Rahmen für das Ziel der Europäischen Union, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Zugleich nehmen regulatorische Entwicklungen Unternehmen zunehmend in die Pflicht, Nachhaltigkeitsaspekte systematisch in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren und transparent darüber zu berichten.
Doch Regulierung allein macht noch keine nachhaltige Wirtschaft. Wer Emissionen senken und Ressourcen schonen will, muss investieren – in neue Technologien, effizientere Prozesse und eine zukunftsfähige Infrastruktur. Genauso wichtig ist der zweite Schritt: Nachhaltigkeit muss messbar und nachvollziehbar sein. Denn je größer die Zahl der Versprechen, desto wichtiger wird ihre unabhängige Überprüfung.

Das Third-Party-Prinzip hilft bei der Umsetzung

Genau hier kommt die TIC-Branche ins Spiel: Unabhängige Organisationen wie DEKRA unterstützen gemäß dem Third-Party-Prinzip Unternehmen dabei, technische und organisatorische Anforderungen umzusetzen und deren Einhaltung unabhängig zu bewerten. Prüfungen, Zertifizierungen und Audits nach anerkannten Standards schaffen Transparenz und machen sichtbar, wo Produkte, Prozesse und Systeme bereits überzeugen – und wo noch weiterer Verbesserungsbedarf besteht.

Nachhaltigkeit wird zum neuen Maßstab: die Nachhaltigkeitsservices von DEKRA

Was einst als mehr oder weniger freiwilliges Engagement begann, ist mittlerweile ein fester Bestandteil unternehmerischer Kultur: nachhaltiges Denken und Handeln als zentraler Einflussfaktor auf Investitionen, Produkte, Lieferketten und Geschäftsmodelle. Gleichzeitig wächst damit aber auch der Anspruch, nicht nur Ziele zu formulieren, sondern ihre Wirkung nachvollziehbar zu belegen und zu optimieren. DEKRA begleitet Unternehmen auf diesem Weg mit einem breiten Spektrum an Nachhaltigkeitsservices.
Energie neu denken

Der Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energiequellen stellt Unternehmen vor komplexe technische und organisatorische Herausforderungen. Ob Windkraft, Wasserstoff oder Solarenergie: DEKRA begleitet Projekte über ihren gesamten Lebenszyklus – von Planung und Bau über Betrieb und regelmäßige Inspektionen bis hin zu Zertifizierungen und Risikobetrachtungen.

CO₂ reduzieren, Wirkung nachweisen

Klimaziele zu definieren, genügt für sich genommen nicht. Entscheidend ist, Emissionen transparent zu erfassen, Einsparpotenziale zu identifizieren und Fortschritte messbar zu machen. DEKRA unterstützt Unternehmen unter anderem bei der CO₂-Bilanzierung, beim Energiemanagement nach ISO 50001 und bei individuellen Dekarbonisierungs-Roadmaps.

ESG wird zur Managementaufgabe

Nachhaltigkeitsberichterstattung verlangt belastbare Informationen und klare Kennzahlen. DEKRA begleitet Unternehmen bei Wesentlichkeitsanalysen, ESG-Strategien oder der Berichterstattung und unterstützt bei Anforderungen wie CSRD und EU-Taxonomie ebenso wie bei freiwilligen Standards. Hinzu kommen unabhängige Verifizierung und Assurance.

Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus betrachten

Nachhaltigkeit beginnt zunehmend beim Produktdesign. DEKRA unterstützt bei der unabhängigen Validierung von Umweltansprüchen. Damit können Unternehmen ihr Produktdesign optimieren, Umweltwirkungen reduzieren und zugleich den Weg zu einer stärker zirkulären Wirtschaft ebnen.

Wissen als Teil der Transformation

Nachhaltige Geschäftsmodelle erfordern vor allem Menschen, die sie verstehen und umsetzen können. DEKRA bietet deshalb maßgeschneiderte Schulungen und Workshops an – unter anderem zu nachhaltigem Bauen, Verkehrskonzepten, Ökodesign, Klimastrategien und interner Kommunikation.

Nachhaltigkeitsdienstleistungen
Geschäftserfolg mit nachhaltigen Energie-, Umwelt- und Wirtschaftsprozessen
Mehr erfahren
Zurückliegende Nachhaltigkeitsmagazine
Seite teilen :