DEKRA DTM Technische Abnahme

Erfolgskonzept Sicherheit

Technische Abnahme in der DTM

Als offizieller technischer Partner der DTM sorgt DEKRA für die Sicherheit der Rennfahrzeuge – damit Fahrer und Fans das genießen können, wofür die DTM seit Jahrzehnten steht: Herzrasen in Serie.

DEKRA in der DTM

Im Zentrum der Aufgaben von DEKRA in der DTM steht die Technische Abnahme aller Fahrzeuge. Dabei überprüfen die vom Deutschen Motorsport Bund (DMSB) lizensierten DEKRA Experten ob die Autos in allen Belangen den strengen Vorgaben des technischen Reglements entsprechen. So wird einerseits Chancengleichheit garantiert und andererseits ist sichergestellt, dass nur sichere Fahrzeuge zum Rennbetrieb zugelassen werden. Denn der Schutz von Fahrern, Boxencrews, Sportwarten, Funktionären und Zuschauern hat oberste Priorität.

Bereits seit 1989 steht DEKRA der DTM als Partner zur Seite und hat die Entwicklung der wichtigsten deutschen Rennserie hautnah verfolgt und aktiv im Sinne der Sicherheit mitgestaltet. Stets waren die DEKRA Experten auch in die Erarbeitung und Weiterentwicklung des Reglements einbezogen. Dies galt insbesondere auch für das seit 2012 geltende, vollständig überarbeitete und zukunftsweisende Regelwerk, das mit noch spektakuläreren DTM-Fahrzeugen eine neue Ära einläutete.

Dabei stellt das Monocoque mit Überrollstruktur sowie Front-, Heck- und Seitencrashelementen das zentrale Sicherheitselement dar. Die vom Motorsportweltverband FIA anerkannten DEKRA Testinstitute in Klettwitz und Neumünster führten alle statischen und dynamischen Tests für die Entwicklung und Homologation der neuen Fahrzeuge durch. DEKRA stellte mit der Durchführung dieser Tests erneut die herausragende Kompetenz weit über die Überprüfung von Straßenfahrzeugen hinaus eindrucksvoll unter Beweis.

Zur Überprüfung des Reglements geifen die Technischen Kommissare unter anderem auf einen 3D-Präzisionsmessarm zurück, um effiziente und exakte Analysen der Fahrzeugaußenhaut durchzuführen. Seit 2018 setzt DEKRA auf Augmented Reality und damit erneut auf zukunftsweisende Technologien, um die eigenen Abläufe zu perfektionieren.

Denn die Aufgabenliste ist umfangreich: Pro Rennsaison führt DEKRA insgesamt bis zu 180 Grundabnahmen an den Rennautos durch. Die DEKRA-Experten setzen außerdem im Saisonverlauf rund 10.000 Plomben auf Motoren und Reifen. Doch damit nicht genug: Die Sachverständigen sammeln und sichten bis zu fünf Terabyte an Videomaterial und tragen weitere gut 2,5 Terabyte an Daten über die Fahrzeuge zusammen.

Darüber hinaus ziert das markante Logo der Sachverständigen-Organisation seit jeher die Startnummer auf jedem DTM Fahrzeug. Deutlicher und sichtbarer kann nicht dokumentiert werden: DEKRA und die DTM – das gehört einfach zusammen. Denn für DEKRA ist diese Partnerschaft nicht nur Sponsoring, sondern Kernkompetenz mit Leidenschaft. Und das seit über 30 Jahren.

Rennkalender 2021

DatumVeranstaltung
28. - 30. Mai 2021IGORA DRIVE (RUS)
11. - 13. oder 18. - 20. Juni 2021MONZA (ITA)
02. - 04. Juli 2021NORISRING
23. - 25. Juli 2021DEKRA LAUSITZRING
06. - 08. August 2021ZOLDER (BEL)
20. - 22. August 2021NÜRBURGRING
03. - 05. September 2021SPIELBERG (AUT)
17. - 19. September 2021ASSEN (NLD)
01. - 03. Oktober 2021HOCKENHEIMRING

Meilensteine einer Partnerschaft

  • DEKRA Mitarbeiter werden permanente Mitglieder in FIA Gremien (Fédération Internationale d‘Automobile) und ONS- (Oberste Nationale Sportkommission).

    FIA Mitgliedschaft DEKRA
    1965
  • Zulassungen

    Speziell geschulte Techniker und Ingenieure von DEKRA damals im Auftrag der ONS und später des DMSB stellen so genannte ONS/DMSB Wagenpässe, die motorsportrechtlichen Zulassungsdokumente für Rennfahrzeuge, aus.

    1968
  • DEKRA steigt in die DTM ein

    Damals waren DEKRA Mitarbeiter noch im Auftrag des Motorsportverbands ONS (Oberste nationale Sportkommission und Vorgängerorganisation des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund)) im Einsatz. Heute sind die Technischen Kommissare von DEKRA im Besitz einer Lizenz des DMSB, der die Motorsportsporthoheit der DTM inne hat. Das DEKRA Logo ist auf den Startnummern zu sehen (bis 1996).

    Technische Abnahme von DEKRA
    1989
  • Business as unusual

    Unterschiedliche Motor- (Saug- und Turbomotoren) und Antriebskonzepte (Front-, Heck- und Allradantrieb) sowie wechselnde Veranstaltungsformate (Anzahl der Rennen pro Veranstaltung) machten die Arbeit der Reglementhüter schon damals nicht einfach.

    Technische Abnahme DEKRA in der DTM
    1990
  • UK

    Erste Gastspiele in Großbritannien.

    Erste Gastspiele im Großbritannien
    1993
  • International

    Der Schritt in die Internationalität als ITC (International Touring Car Series) mit Rennen in Italien, Finnland, Großbritannien, Portugal und Frankreich.

    Internationalität
    1995
  • DMSB

    DEKRA Mitarbeiter werden Teil des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) Fachausschusses.

    DMSB
    1997
  • Vorübergehendes Aus

    Vorübergehendes Aus für die DTM nach Ausstieg von Herstellern wegen zu hoher Kosten. Die Macher der DTM haben immer an die Serie geglaubt. Es folgte eine Phase der Erneuerung mit den Zielen Kostenreduktion, Chancengleichheit und spektakulär aussehende Tourenwagen. Ein neues Technisches Reglement wurde ausgearbeitet.

    Ende der 1990er
    1999
  • Comeback im Jahr 2000

    In diesem Jahr war die DTM auch zum ersten Mal auf dem DEKRA Lausitzring (ehemals EuroSpeedway Lausitz) unterwegs. Einführung der so genannten Sitzkiste (Kohlefaserstruktur rund um den Fahrer), die den Schalensitz früherer Jahre ersetzt, eine beachtliche Steigerung in Sachen passiver Sicherheit.

    Comeback 2000
    2000
  • Offizieller Partner

    DEKRA wird „Offizieller technischer Partner der DTM“ und ist, wie in den Jahren 1989 bis 1996, wieder auf der Startnummer der Fahrzeuge sichtbar vertreten.

    Offizieller technischer Partner der DTM
    2003
  • Sportwagen

    Nach dem von da an gültigen Reglement müssen die Tourenwagen nur noch äußere Merkmale mit den Autos der Serienproduktion gemeinsam haben. Technisch sind DTM-Autos somit Sportwagen-Prototypen mit aufgesetzter Tourenwagen-Karosserie.

    Sportwagen
    2004
  • Messarm

    DEKRA führt den Messarm ein (höhere Präzision, schnellere Vermessung der gesamten Außenhaut)

    Einführung Messarm
    2010
  • 3D-Scanner

    Zur Überprüfung dünnwandiger Karosseriekomponenten wird im Jahr 2011 ein 3D-Scanner erworben und in den Messprozess der technischen Abnahme integriert.

    3D-Scanner
    2011
  • Neues Sicherheitskonzept

    DEKRA übernimmt die komplette operative Umsetzung der Technischen Abnahme der DTM und ist seither bei jedem Rennen mit sechs DEKRA Mitarbeitern im Einsatz. Neues technisches Reglement mit komplett überarbeitetem Sicherheitskonzept: Monocoque als zentrales Sicherheitselement mit Front-, Heck und auch Seitencrashelementen. Alle statischen und dynamischen Tests für Entwicklung und Homologation werden bei DEKRA im DATC oder CTC durchgeführt.
    Mehr erfahren im Video: DEKRA Sicherheitskonzept Monocoque in der DTM 2012.

    Neues Sicherheitskonzept
    2012
  • Stoßdämpfer

    DEKRA beschafft Stoßdämpferprüfstand.

    Stoßdämpfer
    2013
  • Auflieger

    Letzte Ausbaustufe des stetig gesteigerten Engagements von DEKRA: Der DEKRA Auflieger für die Technische Abnahme - Konferenzraum, Büro der Technischen Kommissare und des Technischen Delegierten des DMSB, sowie Transportmittel der gesamten Ausrüstung der Technischen Abnahmen in einem.

    Auflieger für die technische Abnahme
    2014
  • Augmented Reality

    DEKRA setzt erstmals auf Augmented Reality und damit auf zukunftsweisende Technologien, um die eigenen Abläufe zu perfektionieren.

    Augmented Reality
    2018
  • 30 Jahre DEKRA und DTM

    Seit 30 Jahren sind die DEKRA Experten bei der DTM für Sicherheit und Chancengleichheit im Einsatz.

    Technische Neuerungen:

    • Neuer 4-Zylinder-Turbomotor mit ca. 610 PS, ermöglicht Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h.
    • verbauter Fuel-Flow-Restriktor limitiert die Kraftstoffzufuhr und realisiert über einen Bypass ein Push-to-Pass-System – packende Duelle und spannende Überholmanöver sind daher vorprogrammiert.
    • Deutliche Verbreiterung des Heckflügels (in Anlehnung an die Fahrzeuge der japanischen Super GT-Serie) welcher zusätzlich über eine DRS-Funktion verfügt.
    • Kontinuierliche Erhöhung der Einheitsbauteile auf mehr als 100 Teile (Reduktion der Entwicklungs- und Materialkosten).
    • Einführung eines einheitlichen Feuerlöschsystems nach neuestem FIA-Standard.

    2019
  • DEKRA Mitarbeiter werden permanente Mitglieder in FIA Gremien (Fédération Internationale d‘Automobile) und ONS- (Oberste Nationale Sportkommission).

    FIA Mitgliedschaft DEKRA
    1965
  • Zulassungen

    Speziell geschulte Techniker und Ingenieure von DEKRA damals im Auftrag der ONS und später des DMSB stellen so genannte ONS/DMSB Wagenpässe, die motorsportrechtlichen Zulassungsdokumente für Rennfahrzeuge, aus.

    1968
  • DEKRA steigt in die DTM ein

    Damals waren DEKRA Mitarbeiter noch im Auftrag des Motorsportverbands ONS (Oberste nationale Sportkommission und Vorgängerorganisation des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund)) im Einsatz. Heute sind die Technischen Kommissare von DEKRA im Besitz einer Lizenz des DMSB, der die Motorsportsporthoheit der DTM inne hat. Das DEKRA Logo ist auf den Startnummern zu sehen (bis 1996).

    Technische Abnahme von DEKRA
    1989
  • Business as unusual

    Unterschiedliche Motor- (Saug- und Turbomotoren) und Antriebskonzepte (Front-, Heck- und Allradantrieb) sowie wechselnde Veranstaltungsformate (Anzahl der Rennen pro Veranstaltung) machten die Arbeit der Reglementhüter schon damals nicht einfach.

    Technische Abnahme DEKRA in der DTM
    1990
  • UK

    Erste Gastspiele in Großbritannien.

    Erste Gastspiele im Großbritannien
    1993
  • International

    Der Schritt in die Internationalität als ITC (International Touring Car Series) mit Rennen in Italien, Finnland, Großbritannien, Portugal und Frankreich.

    Internationalität
    1995
  • DMSB

    DEKRA Mitarbeiter werden Teil des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) Fachausschusses.

    DMSB
    1997
  • Vorübergehendes Aus

    Vorübergehendes Aus für die DTM nach Ausstieg von Herstellern wegen zu hoher Kosten. Die Macher der DTM haben immer an die Serie geglaubt. Es folgte eine Phase der Erneuerung mit den Zielen Kostenreduktion, Chancengleichheit und spektakulär aussehende Tourenwagen. Ein neues Technisches Reglement wurde ausgearbeitet.

    Ende der 1990er
    1999
  • Comeback im Jahr 2000

    In diesem Jahr war die DTM auch zum ersten Mal auf dem DEKRA Lausitzring (ehemals EuroSpeedway Lausitz) unterwegs. Einführung der so genannten Sitzkiste (Kohlefaserstruktur rund um den Fahrer), die den Schalensitz früherer Jahre ersetzt, eine beachtliche Steigerung in Sachen passiver Sicherheit.

    Comeback 2000
    2000
  • Offizieller Partner

    DEKRA wird „Offizieller technischer Partner der DTM“ und ist, wie in den Jahren 1989 bis 1996, wieder auf der Startnummer der Fahrzeuge sichtbar vertreten.

    Offizieller technischer Partner der DTM
    2003
  • Sportwagen

    Nach dem von da an gültigen Reglement müssen die Tourenwagen nur noch äußere Merkmale mit den Autos der Serienproduktion gemeinsam haben. Technisch sind DTM-Autos somit Sportwagen-Prototypen mit aufgesetzter Tourenwagen-Karosserie.

    Sportwagen
    2004
  • Messarm

    DEKRA führt den Messarm ein (höhere Präzision, schnellere Vermessung der gesamten Außenhaut)

    Einführung Messarm
    2010
  • 3D-Scanner

    Zur Überprüfung dünnwandiger Karosseriekomponenten wird im Jahr 2011 ein 3D-Scanner erworben und in den Messprozess der technischen Abnahme integriert.

    3D-Scanner
    2011
  • Neues Sicherheitskonzept

    DEKRA übernimmt die komplette operative Umsetzung der Technischen Abnahme der DTM und ist seither bei jedem Rennen mit sechs DEKRA Mitarbeitern im Einsatz. Neues technisches Reglement mit komplett überarbeitetem Sicherheitskonzept: Monocoque als zentrales Sicherheitselement mit Front-, Heck und auch Seitencrashelementen. Alle statischen und dynamischen Tests für Entwicklung und Homologation werden bei DEKRA im DATC oder CTC durchgeführt.
    Mehr erfahren im Video: DEKRA Sicherheitskonzept Monocoque in der DTM 2012.

    Neues Sicherheitskonzept
    2012
  • Stoßdämpfer

    DEKRA beschafft Stoßdämpferprüfstand.

    Stoßdämpfer
    2013
  • Auflieger

    Letzte Ausbaustufe des stetig gesteigerten Engagements von DEKRA: Der DEKRA Auflieger für die Technische Abnahme - Konferenzraum, Büro der Technischen Kommissare und des Technischen Delegierten des DMSB, sowie Transportmittel der gesamten Ausrüstung der Technischen Abnahmen in einem.

    Auflieger für die technische Abnahme
    2014
  • Augmented Reality

    DEKRA setzt erstmals auf Augmented Reality und damit auf zukunftsweisende Technologien, um die eigenen Abläufe zu perfektionieren.

    Augmented Reality
    2018
  • 30 Jahre DEKRA und DTM

    Seit 30 Jahren sind die DEKRA Experten bei der DTM für Sicherheit und Chancengleichheit im Einsatz.

    Technische Neuerungen:

    • Neuer 4-Zylinder-Turbomotor mit ca. 610 PS, ermöglicht Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h.
    • verbauter Fuel-Flow-Restriktor limitiert die Kraftstoffzufuhr und realisiert über einen Bypass ein Push-to-Pass-System – packende Duelle und spannende Überholmanöver sind daher vorprogrammiert.
    • Deutliche Verbreiterung des Heckflügels (in Anlehnung an die Fahrzeuge der japanischen Super GT-Serie) welcher zusätzlich über eine DRS-Funktion verfügt.
    • Kontinuierliche Erhöhung der Einheitsbauteile auf mehr als 100 Teile (Reduktion der Entwicklungs- und Materialkosten).
    • Einführung eines einheitlichen Feuerlöschsystems nach neuestem FIA-Standard.

    2019

Aktuelles

Seite teilen