DEKRA auf der Messe WindEnergy in Hamburg (22.-25. September 2026)

Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Fokus

10. Sept. 2026

Ein sicherer und zugleich wirtschaftlicher Betrieb von Windenergieanlagen (WEA) ist nicht selbstverständlich. Die Prüf- und Inspektionsaufgaben rund um Windenergieanlagen sind vielfältig, betreffen unterschiedliche technische Bereiche und Rechtsgebiete. Experten von DEKRA zeigen auf der Messe WindEnergy 2026 in Hamburg (22. - 25. September 2026), wie DEKRA als Deutschlands größte Prüforganisation Hersteller und Betreiber über den gesamten Lebenszyklus der WEA unterstützt.

DEKRA bietet als bundesweit tätige Organisation sämtliche Prüfungen, Inspektionen und Gutachten, auch als kombinierte Services, aus einer Hand. Dies hält den organisatorischen Aufwand gering, minimiert Stillstandzeiten und erleichtert so den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb.
Anlagensicherheit gewährleisten und Anlagenverfügbarkeit erhöhen
An einer Windenergielage sind zahlreiche Prüfungen vorgeschrieben. Für alle WEA – on- und offshore – kümmert sich DEKRA als zugelassene Überwachungsstelle (ZÜS) um die nach BetrSichV geforderten Prüfungen der Befahranlagen und Druckbehälter. Weiterhin führt DEKRA auch Elektroprüfungen, sowie Prüfungen an Kranen, Leitern, Steigschutzsystemen und Anschlagpunkten durch.
Bevor eine WEA ans Netz geht, können Bau- und Abnahmeprüfungen zur Inbetriebnahme (IBN) vorgeschrieben sein. Im Zuge der wiederkehrenden Prüfung (WKP) wird die Sicherheit und Betriebsfähigkeit der Anlage kontrolliert. Auch in diesem Bereich beschäftigt DEKRA hoch qualifizierte Sachverständige.
Neben den gesetzlich geforderten Prüfungen bietet DEKRA auch Prüfdienstleistung im freiwirtschaftlichen Bereich an. Dazu zählen neben Getriebeinspektionen, messtechnischen Aufgaben und der Analyse von Betriebsmitteln auch Prüfungen vor Gewährleistungsauslauf (EOW-End of Warrenty). Zustandsorientierte Prüfungen (ZOP) sind ergänzende, auf den Anlagenzustand fokussierte Prüfungen mit dem Ziel, Wartungs- und Reparaturentscheidungen treffen zu können sowie Schadensfrüherkennung zu ermöglichen. Sie können Voraussetzung für Versicherungsschutz oder einen Betreiberwechsel sein und tragen zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit bei.
Entscheidung zum Weiterbetrieb
Nach 20 Betriebsjahren steht bei einer Windenergieanlage meist die Entscheidung zum Weiterbetrieb, zur Modernisierung oder zum Rückbau an. DEKRA Experten unterstützen dabei mit den nötigen Weiterbetriebsgutachten.
Anhand der aufgezeichneten Betriebsdaten (z.B. SCADA-Daten) werden durch DEKRA Sachverständige auf der Grundlage von Berechnungen zuverlässige Aussagen zur potenziellen Weiterbetriebsdauer der Windenergieanlage getroffen. Die Berechnungsergebnisse werden zudem durch eine entsprechende Inspektion der WEA verifiziert. Weiterhin ist es möglich, Vergleichsdaten anderer WEA heranzuziehen, um Betriebsdauer, Produktivität, Verschleiß oder Fehler zu analysieren. Bei Bedarf erstellen DEKRA Experten auch Wert- und Schadengutachten.
Sektorenkopplung im Blick
Eine aktuelle Herausforderung für die Marktakteure ist die Sektorenkopplung, also zum Beispiel der Betrieb von Verbundanlagen mit dem Energieträger Wasserstoff. DEKRA bietet dafür mit einem Sachverständigennetzwerk sicherheitstechnische Services als ZÜS-Ex nach Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und als ZÜS-Druck von Lagerbehältern für Wasserstoff.
Darüber hinaus haben spezialisierte DEKRA Sachverständige das komplette Know-how zu Gefahrgutumschließungen und Wasserstofffüllanlagen gemäß ADR/TPED. Auch die Elektrolyseure prüft DEKRA vor Inbetriebnahme und wiederkehrend. Weiterhin bietet DEKRA die Inbetriebnahme-Prüfung von PV-Anlagen nach VdS/VDE sowie BESS-Energiespeichern.
DEKRA präsentiert sich auf der WindEnergy 2026 auch in der Recruiting Area in Halle B3.OG, RD.207.
DEKRA auf der WindEnergy Hamburg
22. bis 25. September 2026, Messe Hamburg
Halle A1, Stand 210
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