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Mit Sicherheit eine Innovation voraus

DEKRA Unfallforschung & Crash Test Center

30 Jahre DEKRA Crashtests

Sicherheit für Fahrzeughersteller und Systemlieferanten

Die Verbesserung der Sicherheit auf unseren Straßen ist ein Anliegen von DEKRA seit über 90 Jahren. Dazu gehört unter anderem die Überprüfung und Bewertung der passiven Sicherheit aller Kraftfahrzeuge.

Kopf von Crashtest-Dummy liegt auf aufgeblasener Airbag des Lenkrads

Das DEKRA Crash Test Center führt sowohl entwicklungsbegleitende als auch Homologationscrashversuche im Auftrag von Behörden und Fahrzeugherstellern durch und stellt dadurch jede Art von Fahrzeug auf den Prüfstand. Der Ablauf der Kollision wird dabei mit High Speed Kameras erfasst und mit den Daten aus einer Vielzahl von Sensoren in allen Details analysiert. Nur so kann das Verformungsverhalten des Fahrzeugs sowie die Sicherheit realitätsnah bestimmt werden. Dadurch werden Sicherheitslücken sichtbar, Verbesserungsansätze erkannt und langfristig gesehen Menschenleben gerettet.

In unserem DEKRA Crash Test Center in Neumünster verfügen wir über eine Indoor- und Outdoor-Crashtest-Anlage auf denen unter Anwendung gängiger Standards und Richtlinien jedes Fahrzeug auf Herz und Nieren geprüft werden kann.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Crashversuchen.

Meilensteine

  • DEKRA Mitarbeiter werden permanente Mitglieder in FIA Gremien (Fédération Internationale d‘Automobile) und ONS- (Oberste Nationale Sportkommission).

    FIA Mitgliedschaft DEKRA
    1965
  • Zulassungen

    Speziell geschulte Techniker und Ingenieure von DEKRA damals im Auftrag der ONS und später des DMSB stellen so genannte ONS/DMSB Wagenpässe, die motorsportrechtlichen Zulassungsdokumente für Rennfahrzeuge, aus.

    1968
  • 1978 Gründung der DEKRA Unfallforschung

    Vorrangiges Ziel ist, für die Praxis der Unfallrekonstruktion methodische Grundlagen und Arbeitsunterlagen zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz wird die sogenannte EES-Methode (Energy Equivalent Speed) für Kollisionsanalysen entwickelt. Zur sachverständigen Eingrenzung der Deformations-Energie dienen unter anderem Aufnahmen von Fahrzeugbeschädigungen.

    CTC
    1978
  • 1979/80 Erste Crashtests der DEKRA Unfallforschung

    Um die Methoden der Kollisionsanalyse zu verifizieren, werden weitere reale Unfälle in instrumentierten Versuchen nachgestellt.

    CTC
    1979
  • 1981 Maßstäbe setzen

    Das „Handbuch der Verkehrsunfallanalyse“ fasst gesammeltes Wissen in einem umfangreichen Standardwerk zusammen.

    CTC
    1981
  • 1983 Unfallversuche Burg/Lindenmann

    Mit den Winterthur Versicherungen werden Pkw/Pkw- Unfallversuche durchgeführt, ausgewertet und in einem Fachbuch dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen die Kollisions- und die Auslaufanalyse.

    1983
  • 1985 Ausweitung der Tests zur Unfallanalyse

    Die Verfahren zur Kollisions- und Auslaufanalyse werden weiter verifiziert und verfeinert. Kollisionen zweier bewegter Fahrzeuge mit unterschiedlichen Massen und Geschwindigkeiten stehen im Vordergrund.

    1985 Tankwagen-Crashtest

    Die DEKRA Unfallforschung demonstriert im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas in einem Crashtest die Sicherheit eines Flüssiggas-Tankwagens. Der Tank widersteht einem 40-km/h-Anprall ohne Deformationen.

    CTC
    1985
  • 1986/1987 Zweiradunfälle bilden neuen Schwerpunkt

    Unter Mitwirkung von Winterthur Versicherungen und HUK Verband widmet man sich der Rekonstruktion von Zweiradunfällen und auch den Sicherheitselementen. Erstmals ist der Airbag für Motorräder ein Thema.

    CTC
    1986
  • 1986/87 Fußgängersicherheit im Fokus

    Pkw/Fußgänger-Unfälle werden analysiert. Schwerpunkte sind hohe Kollisionsgeschwindigkeiten und die Sichtbarkeit von Fußgängern bei Unfällen im Dunkeln.

    CTC
    1987
  • DEKRA steigt in die DTM ein

    Damals waren DEKRA Mitarbeiter noch im Auftrag des Motorsportverbands ONS (Oberste nationale Sportkommission und Vorgängerorganisation des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund)) im Einsatz. Heute sind die Technischen Kommissare von DEKRA im Besitz einer Lizenz des DMSB, der die Motorsportsporthoheit der DTM inne hat. Das DEKRA Logo ist auf den Startnummern zu sehen (bis 1996).

    Technische Abnahme von DEKRA
    1989
  • Business as unusual

    Unterschiedliche Motor- (Saug- und Turbomotoren) und Antriebskonzepte (Front-, Heck- und Allradantrieb) sowie wechselnde Veranstaltungsformate (Anzahl der Rennen pro Veranstaltung) machten die Arbeit der Reglementhüter schon damals nicht einfach.

    Technische Abnahme DEKRA in der DTM
    1990
  • 1990 Ist der Trabi sicher?

    Die deutsche Wiedervereinigung bringt neue Fragestellungen in der Unfallrekonstruktion. Daher untersucht die DEKRA Unfallforschung das dynamische Fahrverhalten von Trabis und führt Crashtests durch.

    CTC
    1990
  • 1991/1994 Eine große Herausforderung: THESEUS

    Der deutsche Forschungsminister vergibt das Projekt THESEUS (= Tankfahrzeuge mit höchst erreichbarer Sicherheit durch experimentelle Unfallsimulationen) an eine Forschergemeinschaft. Partner der DEKRA Unfallforschung sind der TÜV Rheinland, Daimler-Benz, Ellinghaus, die Universität Köln und die Bundesanstalt für Materialforschung und -Prüfung. 36 Crashtests mit schweren Tankfahrzeugen werden im Crash Test Center Neumünster durchgeführt.

    CTC
    1991
  • 1991 Premiere: Lkw-Crashtest-Anlage in Neumünster

    Das Crash Test Center der DEKRA Unfallforschung am Standort Neumünster bietet auf 10.000 m2 neue Test- Dimensionen. Im Vordergrund stehen zunächst Crashtests mit schweren Nutzfahrzeugen.

    CTC
    1991
  • 1992 Der Prototyp eines Sicherheitsmotorrades entsteht

    Die DEKRA Unfallforschung entwickelt im Auftrag von BMW den Prototypen eines Sicherheitsmotorrades. Ziel ist, bei seitlichem Aufprall des Kraftrades den Motorradfahrer über die Dachkante des Pkws zu leiten. Es entsteht die „Hebel-Rollsitzbank“, die sich in mehreren Crashtests bewährt und später zum Patent angemeldet wird.

    CTC
    1992
  • UK

    Erste Gastspiele in Großbritannien.

    Erste Gastspiele im Großbritannien
    1993
  • 1993 Erste entwicklungsbegleitende Tests mit schweren Lkw

    Im Jahr 1994 ist Daimler-Benz der erste Fahrzeughersteller, der das DEKRA Crash Test Center mit der Durchführung entwicklungsbegleitender Versuche beauftragt. Mit schweren Lkw werden aufwändige Tests zu Belastung und Festigkeit von Rahmen, Fahrerhaus, Sitz und Rückhaltesystem durchgeführt. Eine zentrale Rolle spielt die Entwicklung des Airbags für schwere Lkw.

    CTC
    1993
  • International

    Der Schritt in die Internationalität als ITC (International Touring Car Series) mit Rennen in Italien, Finnland, Großbritannien, Portugal und Frankreich.

    Internationalität
    1995
  • 1995 Reisebusse auf dem Prüfstand

    Die Auswertung von rund 600 DEKRA Gutachten, amtlicher Unfallstatistiken sowie Aufpralltests und Rollover-Versuche zeigen: Reisebusse sind ein sehr sicheres Verkehrsmittel – Gurte auf allen Plätzen könnten aber die Sicherheit noch weiter steigern. Ende der 1990er Jahre setzt der Verordnungsgeber diese Erkenntnisse für neu zugelassene Busse konsequent um. Das Thema Bussicherheit wird von der DEKRA Unfallforschung in Folgeprojekten weiter bearbeitet.

    CTC
    1995
  • 1996 Zur Verkehrssicherheit gehört Ladungssicherung

    In öffentlichen Veranstaltungen thematisiert die DEKRA Unfallforschung im Crash Test Center Neumünster die Ladungssicherung auf Lkw. Versuche demonstrieren die Folgen unzureichend gesicherter Ladung und den Nutzen von ordnungsgemäßer Ladungssicherung. Aus den regionalen Veranstaltungen entsteht später das internationale DEKRA/VDI Symposium „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“.

    CTC
    1996
  • Seit 1996 Rollover

    Entwickler von Schutzsystemen für Fahrzeuginsassen widmen sich neben Frontal- und Seitenaufprallschutz zunehmend dem Überschlag. Seit 1996 führt das DEKRA Crash Test Center hierzu entwicklungsbegleitende Tests für Fahrzeughersteller und Systemlieferanten durch.

    CTC
    1996
  • DMSB

    DEKRA Mitarbeiter werden Teil des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) Fachausschusses.

    DMSB
    1997
  • 1998 1. Internationales DEKRA Symposium „Passive Sicherheit von Nutzfahrzeugen“

    Im Oktober 1998 führt die DEKRA Unfallforschung erstmals das Internationale Symposium „Passive Sicherheit von Nutzfahrzeugen“ in Neumünster durch. Zur Unterstützung der Vorträge internationaler Experten wird mit einem Crashtest das Sicherheitspotenzial angelegter Gurte in schweren Lkw am Beispiel Actros demonstriert. Das Thema ist Vorreiter der DVR-Aufklärungskampagne „hat’s geklickt“, mit der die Gurtanlegequote in Nutzfahrzeugen deutlich erhöht wird.

    CTC
    1998
  • 1998-2001 Presse-Crashtests

    In Presse-Veranstaltungen demonstriert DEKRA im Crash Test Center Neumünster die Folgen von Unfällen und die Fortschritte der Fahrzeugsicherheit: 1998: Ford Fiesta „alt vs. neu“. 1999: Motorrad/Pkw-Kollision. 2001: VW Golf „alt vs. neu“.

    CTC
    1998
  • 1998-2000 Entwicklungsbegleitende Crashtests BMW C1

    Mit dem C1 setzt BMW neue Akzente im Bau motorisierter Zweiräder. Aufgrund von Rückhaltesystem und umgebender schützender Bügelstruktur wird der Fahrer des C1 von der Helmtragepflicht befreit. Entwicklungsbegleitende Tests werden im DEKRA Crash Test Center durchgeführt.

    CTC
    1998
  • Vorübergehendes Aus

    Vorübergehendes Aus für die DTM nach Ausstieg von Herstellern wegen zu hoher Kosten. Die Macher der DTM haben immer an die Serie geglaubt. Es folgte eine Phase der Erneuerung mit den Zielen Kostenreduktion, Chancengleichheit und spektakulär aussehende Tourenwagen. Ein neues Technisches Reglement wurde ausgearbeitet.

    Ende der 1990er
    1999
  • 14. September 1999 Zertifizierung nach ISO 9001

    Nachdem das Crash Test Center im geregelten Bereich seit 1996 zertifiziert ist, erhalten die DEKRA Unfallforschung und das Crash Test Center im September 1999 auch im ungeregelten Bereich die Zertifizierung nach ISO 9001.

    CTC
    1999
  • Seit 1999 aktive Mitarbeit am Standard ISO 13232

    Als eines der führenden Test- und Forschungsinstitute für Motorradsicherheit wird die DEKRA Unfallforschung aufgefordert, aktiv in der ISO Gruppe WG22 mitzuwirken. Internationale Experten aus Industrie, Verbänden und Forschungsinstitutionen haben hier den Standard ISO 13232 „Motorcycle Research Impact Procedures“ geschaffen, der weltweit bei der Durchführung von Crashtests mit Motorrädern anerkannt ist.

    CTC
    1999
  • Comeback im Jahr 2000

    In diesem Jahr war die DTM auch zum ersten Mal auf dem DEKRA Lausitzring (ehemals EuroSpeedway Lausitz) unterwegs. Einführung der so genannten Sitzkiste (Kohlefaserstruktur rund um den Fahrer), die den Schalensitz früherer Jahre ersetzt, eine beachtliche Steigerung in Sachen passiver Sicherheit.

    Comeback 2000
    2000
  • 2000 2. Internationales DEKRA Symposium „Passive Sicherheit von Nutzfahrzeugen“

    DEKRA und MAN demonstrieren im Crash Test Center Neumünster den Nutzen eines modernen energieaufnehmenden Frontunterfahrschutzes. Die Vorteile werden durch den Frontal-Zusammenstoß eines schweren Lkw der TGA Reihe und eines VW Golf IV verdeutlicht. Ein starrer Frontunterfahrschutz ist in Deutschland seit August 2003 für alle neuen schweren Lkw vorgeschrieben.

    CTC
    2000
  • Seit 2001 Entwicklung eines Motorrad-Airbags

    Forschungserkenntnisse und Testerfahrungen veranlassen die DEKRA Unfallforschung, einen Airbag für Motorräder zu entwickeln. Während sich die aktuellen Airbag- Forschungen der Fahrzeughersteller auf große Touren- Motorräder konzentrieren, widmet sich die DEKRA Unfallforschung den verbreiteteren, mittelgroßen Modellen.

    CTC
    2001
  • Seit 2002 Verbesserung von Schutzeinrichtungen an Straßen

    Im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen erforscht die DEKRA Unfallforschung seit 1998 im Crash Test Center Neumünster den Anprall von Motorrädern an Stahlschutzplanken. Die steigende Nachfrage führt dazu, dass sich das DEKRA Crash Test Center im Jahr 2002 auch zur Durchführung solcher Tests mit Pkw und Lkw auf einem geeigneten Außengelände qualifiziert.

    CTC
    2002
  • Offizieller Partner

    DEKRA wird „Offizieller technischer Partner der DTM“ und ist, wie in den Jahren 1989 bis 1996, wieder auf der Startnummer der Fahrzeuge sichtbar vertreten.

    Offizieller technischer Partner der DTM
    2003
  • 2003 Eröffnung des DEKRA Technology Centers am EuroSpeedway Lausitz

    Mit dem Technology Center am EuroSpeedway Lausitz baut DEKRA seine Anlagen und Kapazitäten zum Testen von Fahrzeugen in den Bereichen aktive und passive Sicherheit sowie Abgas deutlich aus. Die Unfallforschung in Stuttgart, das Crash Test Center in Neumünster und das Technology Center bilden nun das DEKRA Competence Center Fahrzeugtechnik. Mit Bündelung der Synergien wird eine neue und anspruchsvolle Kundengruppe im Bereich der Fahrzeughersteller und ihrer Systemlieferanten erschlossen.

    CTC
    2003
  • Sportwagen

    Nach dem von da an gültigen Reglement müssen die Tourenwagen nur noch äußere Merkmale mit den Autos der Serienproduktion gemeinsam haben. Technisch sind DTM-Autos somit Sportwagen-Prototypen mit aufgesetzter Tourenwagen-Karosserie.

    Sportwagen
    2004
  • 2004 Eröffnung Indoor Crash Test Anlage

    DEKRA baut den Standort Neumünster weiter aus. Dem kompetenten und flexiblen Team vor Ort steht seit Juni 2004 eine zweite hochmoderne Crashanlage zur Verfügung. DEKRA präsentiert sich damit erneut als innovativer Dienstleister für entwicklungsbegleitende Versuche, CoP-Tests und Tests im Rahmen von Forschungsprojekten, der den Kunden und Partnern ein umfassendes Leistungspaket aus einer Hand anbietet.

    CTC
    2004
  • 2005 EU-Projekte zur Motorradsicherheit

    Die DEKRA Unfallforschung engagiert sich im 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union. In diesem steht erstmals die Sicherheit motorisierter Zweiräder anhand eines „integrierten“ Ansatzes im Fokus. Sowohl Aktive als auch Passive Sicherheitssysteme werden auf mehreren Versuchsträgern appliziert und erfolgreich getestet. Im internationalen Partnerverbund werden Auslösealgorithmen für Motorradairbagsysteme validiert und Aufsassenschutzkleidung bis hin zur Serienreife entwickelt.

    CTC
    2005
  • Seit 2006 High Speed Tests für mehr Sicherheit an Rennstrecken

    Der „Schumacher-Crash“ in Silverstone bildete den Anfang. Seit 2000 ist DEKRA Partner des FIA Institute for Highway Safety. Ergebnisse dieser Partnerschaft sind neue, sicherere Highspeed-Rennstrecken-Barrieren für die Formel 1. Im Rahmen dieses Projektes werden Versuchsgeschwindigkeiten von bis zu 219 km/h realisiert. 2006 wurde den Partnern der Preis „Safety Innovation of the Year” verliehen.

    High Speed Tests für mehr Sicherheit an Rennstrecken
    2006
  • 2007 DEKRA – Technischer Partner bei der Formula Student

    Bei der Formula Student Germany bauen Studierende der Ingenieurwissenschaften und anderer Fachrichtungen in interdisziplinärer Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen und treten damit bei einem Wettbewerb gegen Hochschulteams aus der ganzen Welt an. DEKRA unterstützt als Technischer Partner und als einer der Hauptsponsoren die Formula Student Germany. DEKRA fördert das jährliche Event auf dem Hockenheimring seit dessen Start in Deutschland im Jahr 2006.

    CTC
    2007
  • 2008 Erweitertes Angebot im Bereich Fahrzeugbrandschutz

    Fahrzeugbrände stellen ein seltenes Ereignis dar. Das davon ausgehende Risiko ist dagegen als besonders hoch einzustufen. Forschung tut hier Not. Durch den Zugriff auf ein Brandversuchsgelände stehen seit 2008 noch bessere Bedingungen für Brandversuche, auch mit Druckgas oder elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen zur Verfügung.

    CTC
    2008
  • 2009 Alternative Antriebe

    DEKRA stellt sich den Herausforderungen des sich verändernden Automobilmarktes und investiert in die Zukunft. Nachdem schon seit 2006 Versuche mit gasbetriebenen Fahrzeugen zum Routinebetrieb gehören, ist das Crash Test Center Neumünster seit Anfang 2009 nach umfangreichen technischen Umbaumaßnahmen jetzt auch in der Lage, Wasserstoff-, Brennstoffzellen- sowie Elektrofahrzeuge zu testen.

    CTC
    2009
  • Messarm

    DEKRA führt den Messarm ein (höhere Präzision, schnellere Vermessung der gesamten Außenhaut)

    Einführung Messarm
    2010
  • 2010 Verquickung von Aktiver und Passiver Sicherheit in einem Versuch

    Inzwischen führt das Crash Test Center seinen 2.222sten Crashversuch durch. Dieses Jubiläum wird mit einem außergewöhnlichen Versuch gefeiert. Nachdem die Fahrzeugsysteme der Passiven Sicherheit einen hohen Reifegrad erreicht haben, gewinnen die Fahrzeugsysteme zunehmend an Bedeutung, die Unfälle in ihrer Entstehung bekämpfen. DEKRA führt deshalb erstmals einen Crashversuch durch, bei dem die Crash Test Anlage nicht mehr nur ein Fahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit anprallen lässt, sondern vielmehr selbstständig auf die sich verändernde Geschwindigkeit eines autonom bremsenden Fahrzeuges ohne Einbußen in Fahrzeugführung und Treffgenauigkeit reagiert.

    CTC
    2010
  • 3D-Scanner

    Zur Überprüfung dünnwandiger Karosseriekomponenten wird im Jahr 2011 ein 3D-Scanner erworben und in den Messprozess der technischen Abnahme integriert.

    3D-Scanner
    2011
  • Neues Sicherheitskonzept

    DEKRA übernimmt die komplette operative Umsetzung der Technischen Abnahme der DTM und ist seither bei jedem Rennen mit sechs DEKRA Mitarbeitern im Einsatz. Neues technisches Reglement mit komplett überarbeitetem Sicherheitskonzept: Monocoque als zentrales Sicherheitselement mit Front-, Heck und auch Seitencrashelementen. Alle statischen und dynamischen Tests für Entwicklung und Homologation werden bei DEKRA im DATC oder CTC durchgeführt.
    Mehr erfahren im Video: DEKRA Sicherheitskonzept Monocoque in der DTM 2012.

    Neues Sicherheitskonzept
    2012
  • Stoßdämpfer

    DEKRA beschafft Stoßdämpferprüfstand.

    Stoßdämpfer
    2013
  • 2013 Neues Testverfahren "Small Overlap" im Crash Test Center verfügbar

    Es ist ein Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos nur auf etwa der Breite eines Scheinwerfers: der so genannte „Small-Overlap“-Test. Der Crashtest gemäß der Testprozedur des US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) hatte im Jahr 2012 für Aufsehen unter den OEMs gesorgt. Der Test wird mit 64 km/h bei einer Überdeckung von nur 25% durchgeführt und ist dementsprechend eine starke Belastungsprobe für Fahrzeugstruktur und Rückhaltesysteme. Aber auch die Testdurchführung ist sehr anspruchsvoll. Mitte 2013 führte das DEKRA Crash Test Center den ersten Versuch dieser Art durch und erweiterte das Portfolio.

    Crash Test Auto
    2013
  • Auflieger

    Letzte Ausbaustufe des stetig gesteigerten Engagements von DEKRA: Der DEKRA Auflieger für die Technische Abnahme - Konferenzraum, Büro der Technischen Kommissare und des Technischen Delegierten des DMSB, sowie Transportmittel der gesamten Ausrüstung der Technischen Abnahmen in einem.

    Auflieger für die technische Abnahme
    2014
  • 2016 Praxistag für DEKRA Unfallanalytiker im Crash Test Center

    Landstraßenunfälle mit Anprall an Bäumen sind nach wie vor ein wichtiger Schwerpunkt im Unfallgeschehen. Ungefähr ¼ der Verkehrstoten auf Landstraßen sterben nach Anprall gegen einen Baum. Im Jahre 2016 führte das Crash Test Center im Rahmen der Weiterbildung der DEKRA Unfallsachverständigen einen High-Speed-Pfahlanprall durch. Hierbei prallte das Fahrzeug mit 95 km/h seitlich gegen einen starren Pfahl und zerriss in zwei Teile.

    Pfahlanprall
    2016
  • 2017 Zweiradsicherheit bei stationären Kurvenleitsystemen

    Eine sicherheitsorientierte Seitenraumgestaltung muss wesentlicher Bestandteil von Straßenplanung und -instandhaltung sein. Gerade Zweiradfahrer sind hier besonders gefährdet. Im Auftrag der DEKRA Unfallforschung testete das Crash Test Center im Jahre 2017 verschiedene Kurvenleitsysteme hinsichtlich ihres Gefährdungspotenzials. Hierbei prallte ein rutschendes Motorrad mit 60 km/h gegen Kurvenleittafeln aus unterschiedlichen Materialien. Die Ergebnisse finden Einzug in den Verkehrssicherheitsreport 2017 und regen eine Diskussion innerhalb der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) an.

    Kurvenleittafel
    2017
  • Augmented Reality

    DEKRA setzt erstmals auf Augmented Reality und damit auf zukunftsweisende Technologien, um die eigenen Abläufe zu perfektionieren.

    Augmented Reality
    2018
  • 2018 Prüfung Mobile Schutzeinrichtungen

    Der notwendige Schutz von Veranstaltungen im öffentlichen Raum vor Terroreinwirkungen mit Fahrzeugen ist in den letzten Jahren offenkundig geworden. Das Crash Test Center hat sich für die Prüfung solcher Systeme und Anlagen akkreditiert und führt in diesem Kontext die Versuche als neutrale Stelle auf unseren Prüfgeländen nach deutschen und internationalen Normen für Entwicklung und Freigabe durch.

    Versuch SH19.57
    2018
  • 30 Jahre DEKRA und DTM

    Seit 30 Jahren sind die DEKRA Experten bei der DTM für Sicherheit und Chancengleichheit im Einsatz.

    Technische Neuerungen:

    • Neuer 4-Zylinder-Turbomotor mit ca. 610 PS, ermöglicht Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h.
    • verbauter Fuel-Flow-Restriktor limitiert die Kraftstoffzufuhr und realisiert über einen Bypass ein Push-to-Pass-System – packende Duelle und spannende Überholmanöver sind daher vorprogrammiert.
    • Deutliche Verbreiterung des Heckflügels (in Anlehnung an die Fahrzeuge der japanischen Super GT-Serie) welcher zusätzlich über eine DRS-Funktion verfügt.
    • Kontinuierliche Erhöhung der Einheitsbauteile auf mehr als 100 Teile (Reduktion der Entwicklungs- und Materialkosten).
    • Einführung eines einheitlichen Feuerlöschsystems nach neuestem FIA-Standard.

    2019
  • 2019 Kindersicherheit im Kraftfahrzeug

    Die sichere und altersgemäße Unterbringung von Kindern im Kraftfahrzeug hat wesentlichen Einfluss auf die Verletzungsrisiken der Kinder und weitere Insassen im Unfall. Im Rahmen des DEKRA Verkehrssicherheitsreports 2019 wurden die Unterschiede in Crashtests aufgezeigt und für den interessierten Leser dargestellt. Die Fahrzeuge wurden für den Crashversuch am Markt beschafft und mit gängigen Systemen ausgerüstet. Die Nutzung von Kinderdummies ermöglicht die realitätsnahe Abbildung und Vergleich von Bewegungen und zu erwartenden Belastungen der Kinder im Frontal- und auch Seitananprall.

    Kindersitze Berlingo Frontcrash
    2019
  • 2021 Renovierung und Neueröffnung der LKW Crashanlage im DEKRA Crash Test Center

    DEKRA führt seit 1991 Crashversuche für Nutzfahrzeuge und Omnibussen durch. Durch einen Technik Update wird Funktion und Flexibilität der Anlage für die Zukunft fit gemacht um die Anforderungen unserer Geschäftspartner im Zusammenhang mit den neuen Antriebstechnologien in gewohnt hoher Qualität zu erfüllen.

    2021
  • DEKRA Mitarbeiter werden permanente Mitglieder in FIA Gremien (Fédération Internationale d‘Automobile) und ONS- (Oberste Nationale Sportkommission).

    FIA Mitgliedschaft DEKRA
    1965
  • Zulassungen

    Speziell geschulte Techniker und Ingenieure von DEKRA damals im Auftrag der ONS und später des DMSB stellen so genannte ONS/DMSB Wagenpässe, die motorsportrechtlichen Zulassungsdokumente für Rennfahrzeuge, aus.

    1968
  • 1978 Gründung der DEKRA Unfallforschung

    Vorrangiges Ziel ist, für die Praxis der Unfallrekonstruktion methodische Grundlagen und Arbeitsunterlagen zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz wird die sogenannte EES-Methode (Energy Equivalent Speed) für Kollisionsanalysen entwickelt. Zur sachverständigen Eingrenzung der Deformations-Energie dienen unter anderem Aufnahmen von Fahrzeugbeschädigungen.

    CTC
    1978
  • 1979/80 Erste Crashtests der DEKRA Unfallforschung

    Um die Methoden der Kollisionsanalyse zu verifizieren, werden weitere reale Unfälle in instrumentierten Versuchen nachgestellt.

    CTC
    1979
  • 1981 Maßstäbe setzen

    Das „Handbuch der Verkehrsunfallanalyse“ fasst gesammeltes Wissen in einem umfangreichen Standardwerk zusammen.

    CTC
    1981
  • 1983 Unfallversuche Burg/Lindenmann

    Mit den Winterthur Versicherungen werden Pkw/Pkw- Unfallversuche durchgeführt, ausgewertet und in einem Fachbuch dokumentiert. Im Mittelpunkt stehen die Kollisions- und die Auslaufanalyse.

    1983
  • 1985 Ausweitung der Tests zur Unfallanalyse

    Die Verfahren zur Kollisions- und Auslaufanalyse werden weiter verifiziert und verfeinert. Kollisionen zweier bewegter Fahrzeuge mit unterschiedlichen Massen und Geschwindigkeiten stehen im Vordergrund.

    1985 Tankwagen-Crashtest

    Die DEKRA Unfallforschung demonstriert im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas in einem Crashtest die Sicherheit eines Flüssiggas-Tankwagens. Der Tank widersteht einem 40-km/h-Anprall ohne Deformationen.

    CTC
    1985
  • 1986/1987 Zweiradunfälle bilden neuen Schwerpunkt

    Unter Mitwirkung von Winterthur Versicherungen und HUK Verband widmet man sich der Rekonstruktion von Zweiradunfällen und auch den Sicherheitselementen. Erstmals ist der Airbag für Motorräder ein Thema.

    CTC
    1986
  • 1986/87 Fußgängersicherheit im Fokus

    Pkw/Fußgänger-Unfälle werden analysiert. Schwerpunkte sind hohe Kollisionsgeschwindigkeiten und die Sichtbarkeit von Fußgängern bei Unfällen im Dunkeln.

    CTC
    1987
  • DEKRA steigt in die DTM ein

    Damals waren DEKRA Mitarbeiter noch im Auftrag des Motorsportverbands ONS (Oberste nationale Sportkommission und Vorgängerorganisation des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund)) im Einsatz. Heute sind die Technischen Kommissare von DEKRA im Besitz einer Lizenz des DMSB, der die Motorsportsporthoheit der DTM inne hat. Das DEKRA Logo ist auf den Startnummern zu sehen (bis 1996).

    Technische Abnahme von DEKRA
    1989
  • Business as unusual

    Unterschiedliche Motor- (Saug- und Turbomotoren) und Antriebskonzepte (Front-, Heck- und Allradantrieb) sowie wechselnde Veranstaltungsformate (Anzahl der Rennen pro Veranstaltung) machten die Arbeit der Reglementhüter schon damals nicht einfach.

    Technische Abnahme DEKRA in der DTM
    1990
  • 1990 Ist der Trabi sicher?

    Die deutsche Wiedervereinigung bringt neue Fragestellungen in der Unfallrekonstruktion. Daher untersucht die DEKRA Unfallforschung das dynamische Fahrverhalten von Trabis und führt Crashtests durch.

    CTC
    1990
  • 1991/1994 Eine große Herausforderung: THESEUS

    Der deutsche Forschungsminister vergibt das Projekt THESEUS (= Tankfahrzeuge mit höchst erreichbarer Sicherheit durch experimentelle Unfallsimulationen) an eine Forschergemeinschaft. Partner der DEKRA Unfallforschung sind der TÜV Rheinland, Daimler-Benz, Ellinghaus, die Universität Köln und die Bundesanstalt für Materialforschung und -Prüfung. 36 Crashtests mit schweren Tankfahrzeugen werden im Crash Test Center Neumünster durchgeführt.

    CTC
    1991
  • 1991 Premiere: Lkw-Crashtest-Anlage in Neumünster

    Das Crash Test Center der DEKRA Unfallforschung am Standort Neumünster bietet auf 10.000 m2 neue Test- Dimensionen. Im Vordergrund stehen zunächst Crashtests mit schweren Nutzfahrzeugen.

    CTC
    1991
  • 1992 Der Prototyp eines Sicherheitsmotorrades entsteht

    Die DEKRA Unfallforschung entwickelt im Auftrag von BMW den Prototypen eines Sicherheitsmotorrades. Ziel ist, bei seitlichem Aufprall des Kraftrades den Motorradfahrer über die Dachkante des Pkws zu leiten. Es entsteht die „Hebel-Rollsitzbank“, die sich in mehreren Crashtests bewährt und später zum Patent angemeldet wird.

    CTC
    1992
  • UK

    Erste Gastspiele in Großbritannien.

    Erste Gastspiele im Großbritannien
    1993
  • 1993 Erste entwicklungsbegleitende Tests mit schweren Lkw

    Im Jahr 1994 ist Daimler-Benz der erste Fahrzeughersteller, der das DEKRA Crash Test Center mit der Durchführung entwicklungsbegleitender Versuche beauftragt. Mit schweren Lkw werden aufwändige Tests zu Belastung und Festigkeit von Rahmen, Fahrerhaus, Sitz und Rückhaltesystem durchgeführt. Eine zentrale Rolle spielt die Entwicklung des Airbags für schwere Lkw.

    CTC
    1993
  • International

    Der Schritt in die Internationalität als ITC (International Touring Car Series) mit Rennen in Italien, Finnland, Großbritannien, Portugal und Frankreich.

    Internationalität
    1995
  • 1995 Reisebusse auf dem Prüfstand

    Die Auswertung von rund 600 DEKRA Gutachten, amtlicher Unfallstatistiken sowie Aufpralltests und Rollover-Versuche zeigen: Reisebusse sind ein sehr sicheres Verkehrsmittel – Gurte auf allen Plätzen könnten aber die Sicherheit noch weiter steigern. Ende der 1990er Jahre setzt der Verordnungsgeber diese Erkenntnisse für neu zugelassene Busse konsequent um. Das Thema Bussicherheit wird von der DEKRA Unfallforschung in Folgeprojekten weiter bearbeitet.

    CTC
    1995
  • 1996 Zur Verkehrssicherheit gehört Ladungssicherung

    In öffentlichen Veranstaltungen thematisiert die DEKRA Unfallforschung im Crash Test Center Neumünster die Ladungssicherung auf Lkw. Versuche demonstrieren die Folgen unzureichend gesicherter Ladung und den Nutzen von ordnungsgemäßer Ladungssicherung. Aus den regionalen Veranstaltungen entsteht später das internationale DEKRA/VDI Symposium „Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen“.

    CTC
    1996
  • Seit 1996 Rollover

    Entwickler von Schutzsystemen für Fahrzeuginsassen widmen sich neben Frontal- und Seitenaufprallschutz zunehmend dem Überschlag. Seit 1996 führt das DEKRA Crash Test Center hierzu entwicklungsbegleitende Tests für Fahrzeughersteller und Systemlieferanten durch.

    CTC
    1996
  • DMSB

    DEKRA Mitarbeiter werden Teil des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) Fachausschusses.

    DMSB
    1997
  • 1998 1. Internationales DEKRA Symposium „Passive Sicherheit von Nutzfahrzeugen“

    Im Oktober 1998 führt die DEKRA Unfallforschung erstmals das Internationale Symposium „Passive Sicherheit von Nutzfahrzeugen“ in Neumünster durch. Zur Unterstützung der Vorträge internationaler Experten wird mit einem Crashtest das Sicherheitspotenzial angelegter Gurte in schweren Lkw am Beispiel Actros demonstriert. Das Thema ist Vorreiter der DVR-Aufklärungskampagne „hat’s geklickt“, mit der die Gurtanlegequote in Nutzfahrzeugen deutlich erhöht wird.

    CTC
    1998
  • 1998-2001 Presse-Crashtests

    In Presse-Veranstaltungen demonstriert DEKRA im Crash Test Center Neumünster die Folgen von Unfällen und die Fortschritte der Fahrzeugsicherheit: 1998: Ford Fiesta „alt vs. neu“. 1999: Motorrad/Pkw-Kollision. 2001: VW Golf „alt vs. neu“.

    CTC
    1998
  • 1998-2000 Entwicklungsbegleitende Crashtests BMW C1

    Mit dem C1 setzt BMW neue Akzente im Bau motorisierter Zweiräder. Aufgrund von Rückhaltesystem und umgebender schützender Bügelstruktur wird der Fahrer des C1 von der Helmtragepflicht befreit. Entwicklungsbegleitende Tests werden im DEKRA Crash Test Center durchgeführt.

    CTC
    1998
  • Vorübergehendes Aus

    Vorübergehendes Aus für die DTM nach Ausstieg von Herstellern wegen zu hoher Kosten. Die Macher der DTM haben immer an die Serie geglaubt. Es folgte eine Phase der Erneuerung mit den Zielen Kostenreduktion, Chancengleichheit und spektakulär aussehende Tourenwagen. Ein neues Technisches Reglement wurde ausgearbeitet.

    Ende der 1990er
    1999
  • 14. September 1999 Zertifizierung nach ISO 9001

    Nachdem das Crash Test Center im geregelten Bereich seit 1996 zertifiziert ist, erhalten die DEKRA Unfallforschung und das Crash Test Center im September 1999 auch im ungeregelten Bereich die Zertifizierung nach ISO 9001.

    CTC
    1999
  • Seit 1999 aktive Mitarbeit am Standard ISO 13232

    Als eines der führenden Test- und Forschungsinstitute für Motorradsicherheit wird die DEKRA Unfallforschung aufgefordert, aktiv in der ISO Gruppe WG22 mitzuwirken. Internationale Experten aus Industrie, Verbänden und Forschungsinstitutionen haben hier den Standard ISO 13232 „Motorcycle Research Impact Procedures“ geschaffen, der weltweit bei der Durchführung von Crashtests mit Motorrädern anerkannt ist.

    CTC
    1999
  • Comeback im Jahr 2000

    In diesem Jahr war die DTM auch zum ersten Mal auf dem DEKRA Lausitzring (ehemals EuroSpeedway Lausitz) unterwegs. Einführung der so genannten Sitzkiste (Kohlefaserstruktur rund um den Fahrer), die den Schalensitz früherer Jahre ersetzt, eine beachtliche Steigerung in Sachen passiver Sicherheit.

    Comeback 2000
    2000
  • 2000 2. Internationales DEKRA Symposium „Passive Sicherheit von Nutzfahrzeugen“

    DEKRA und MAN demonstrieren im Crash Test Center Neumünster den Nutzen eines modernen energieaufnehmenden Frontunterfahrschutzes. Die Vorteile werden durch den Frontal-Zusammenstoß eines schweren Lkw der TGA Reihe und eines VW Golf IV verdeutlicht. Ein starrer Frontunterfahrschutz ist in Deutschland seit August 2003 für alle neuen schweren Lkw vorgeschrieben.

    CTC
    2000
  • Seit 2001 Entwicklung eines Motorrad-Airbags

    Forschungserkenntnisse und Testerfahrungen veranlassen die DEKRA Unfallforschung, einen Airbag für Motorräder zu entwickeln. Während sich die aktuellen Airbag- Forschungen der Fahrzeughersteller auf große Touren- Motorräder konzentrieren, widmet sich die DEKRA Unfallforschung den verbreiteteren, mittelgroßen Modellen.

    CTC
    2001
  • Seit 2002 Verbesserung von Schutzeinrichtungen an Straßen

    Im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen erforscht die DEKRA Unfallforschung seit 1998 im Crash Test Center Neumünster den Anprall von Motorrädern an Stahlschutzplanken. Die steigende Nachfrage führt dazu, dass sich das DEKRA Crash Test Center im Jahr 2002 auch zur Durchführung solcher Tests mit Pkw und Lkw auf einem geeigneten Außengelände qualifiziert.

    CTC
    2002
  • Offizieller Partner

    DEKRA wird „Offizieller technischer Partner der DTM“ und ist, wie in den Jahren 1989 bis 1996, wieder auf der Startnummer der Fahrzeuge sichtbar vertreten.

    Offizieller technischer Partner der DTM
    2003
  • 2003 Eröffnung des DEKRA Technology Centers am EuroSpeedway Lausitz

    Mit dem Technology Center am EuroSpeedway Lausitz baut DEKRA seine Anlagen und Kapazitäten zum Testen von Fahrzeugen in den Bereichen aktive und passive Sicherheit sowie Abgas deutlich aus. Die Unfallforschung in Stuttgart, das Crash Test Center in Neumünster und das Technology Center bilden nun das DEKRA Competence Center Fahrzeugtechnik. Mit Bündelung der Synergien wird eine neue und anspruchsvolle Kundengruppe im Bereich der Fahrzeughersteller und ihrer Systemlieferanten erschlossen.

    CTC
    2003
  • Sportwagen

    Nach dem von da an gültigen Reglement müssen die Tourenwagen nur noch äußere Merkmale mit den Autos der Serienproduktion gemeinsam haben. Technisch sind DTM-Autos somit Sportwagen-Prototypen mit aufgesetzter Tourenwagen-Karosserie.

    Sportwagen
    2004
  • 2004 Eröffnung Indoor Crash Test Anlage

    DEKRA baut den Standort Neumünster weiter aus. Dem kompetenten und flexiblen Team vor Ort steht seit Juni 2004 eine zweite hochmoderne Crashanlage zur Verfügung. DEKRA präsentiert sich damit erneut als innovativer Dienstleister für entwicklungsbegleitende Versuche, CoP-Tests und Tests im Rahmen von Forschungsprojekten, der den Kunden und Partnern ein umfassendes Leistungspaket aus einer Hand anbietet.

    CTC
    2004
  • 2005 EU-Projekte zur Motorradsicherheit

    Die DEKRA Unfallforschung engagiert sich im 6. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union. In diesem steht erstmals die Sicherheit motorisierter Zweiräder anhand eines „integrierten“ Ansatzes im Fokus. Sowohl Aktive als auch Passive Sicherheitssysteme werden auf mehreren Versuchsträgern appliziert und erfolgreich getestet. Im internationalen Partnerverbund werden Auslösealgorithmen für Motorradairbagsysteme validiert und Aufsassenschutzkleidung bis hin zur Serienreife entwickelt.

    CTC
    2005
  • Seit 2006 High Speed Tests für mehr Sicherheit an Rennstrecken

    Der „Schumacher-Crash“ in Silverstone bildete den Anfang. Seit 2000 ist DEKRA Partner des FIA Institute for Highway Safety. Ergebnisse dieser Partnerschaft sind neue, sicherere Highspeed-Rennstrecken-Barrieren für die Formel 1. Im Rahmen dieses Projektes werden Versuchsgeschwindigkeiten von bis zu 219 km/h realisiert. 2006 wurde den Partnern der Preis „Safety Innovation of the Year” verliehen.

    High Speed Tests für mehr Sicherheit an Rennstrecken
    2006
  • 2007 DEKRA – Technischer Partner bei der Formula Student

    Bei der Formula Student Germany bauen Studierende der Ingenieurwissenschaften und anderer Fachrichtungen in interdisziplinärer Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen und treten damit bei einem Wettbewerb gegen Hochschulteams aus der ganzen Welt an. DEKRA unterstützt als Technischer Partner und als einer der Hauptsponsoren die Formula Student Germany. DEKRA fördert das jährliche Event auf dem Hockenheimring seit dessen Start in Deutschland im Jahr 2006.

    CTC
    2007
  • 2008 Erweitertes Angebot im Bereich Fahrzeugbrandschutz

    Fahrzeugbrände stellen ein seltenes Ereignis dar. Das davon ausgehende Risiko ist dagegen als besonders hoch einzustufen. Forschung tut hier Not. Durch den Zugriff auf ein Brandversuchsgelände stehen seit 2008 noch bessere Bedingungen für Brandversuche, auch mit Druckgas oder elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen zur Verfügung.

    CTC
    2008
  • 2009 Alternative Antriebe

    DEKRA stellt sich den Herausforderungen des sich verändernden Automobilmarktes und investiert in die Zukunft. Nachdem schon seit 2006 Versuche mit gasbetriebenen Fahrzeugen zum Routinebetrieb gehören, ist das Crash Test Center Neumünster seit Anfang 2009 nach umfangreichen technischen Umbaumaßnahmen jetzt auch in der Lage, Wasserstoff-, Brennstoffzellen- sowie Elektrofahrzeuge zu testen.

    CTC
    2009
  • Messarm

    DEKRA führt den Messarm ein (höhere Präzision, schnellere Vermessung der gesamten Außenhaut)

    Einführung Messarm
    2010
  • 2010 Verquickung von Aktiver und Passiver Sicherheit in einem Versuch

    Inzwischen führt das Crash Test Center seinen 2.222sten Crashversuch durch. Dieses Jubiläum wird mit einem außergewöhnlichen Versuch gefeiert. Nachdem die Fahrzeugsysteme der Passiven Sicherheit einen hohen Reifegrad erreicht haben, gewinnen die Fahrzeugsysteme zunehmend an Bedeutung, die Unfälle in ihrer Entstehung bekämpfen. DEKRA führt deshalb erstmals einen Crashversuch durch, bei dem die Crash Test Anlage nicht mehr nur ein Fahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit anprallen lässt, sondern vielmehr selbstständig auf die sich verändernde Geschwindigkeit eines autonom bremsenden Fahrzeuges ohne Einbußen in Fahrzeugführung und Treffgenauigkeit reagiert.

    CTC
    2010
  • 3D-Scanner

    Zur Überprüfung dünnwandiger Karosseriekomponenten wird im Jahr 2011 ein 3D-Scanner erworben und in den Messprozess der technischen Abnahme integriert.

    3D-Scanner
    2011
  • Neues Sicherheitskonzept

    DEKRA übernimmt die komplette operative Umsetzung der Technischen Abnahme der DTM und ist seither bei jedem Rennen mit sechs DEKRA Mitarbeitern im Einsatz. Neues technisches Reglement mit komplett überarbeitetem Sicherheitskonzept: Monocoque als zentrales Sicherheitselement mit Front-, Heck und auch Seitencrashelementen. Alle statischen und dynamischen Tests für Entwicklung und Homologation werden bei DEKRA im DATC oder CTC durchgeführt.
    Mehr erfahren im Video: DEKRA Sicherheitskonzept Monocoque in der DTM 2012.

    Neues Sicherheitskonzept
    2012
  • Stoßdämpfer

    DEKRA beschafft Stoßdämpferprüfstand.

    Stoßdämpfer
    2013
  • 2013 Neues Testverfahren "Small Overlap" im Crash Test Center verfügbar

    Es ist ein Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos nur auf etwa der Breite eines Scheinwerfers: der so genannte „Small-Overlap“-Test. Der Crashtest gemäß der Testprozedur des US-amerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) hatte im Jahr 2012 für Aufsehen unter den OEMs gesorgt. Der Test wird mit 64 km/h bei einer Überdeckung von nur 25% durchgeführt und ist dementsprechend eine starke Belastungsprobe für Fahrzeugstruktur und Rückhaltesysteme. Aber auch die Testdurchführung ist sehr anspruchsvoll. Mitte 2013 führte das DEKRA Crash Test Center den ersten Versuch dieser Art durch und erweiterte das Portfolio.

    Crash Test Auto
    2013
  • Auflieger

    Letzte Ausbaustufe des stetig gesteigerten Engagements von DEKRA: Der DEKRA Auflieger für die Technische Abnahme - Konferenzraum, Büro der Technischen Kommissare und des Technischen Delegierten des DMSB, sowie Transportmittel der gesamten Ausrüstung der Technischen Abnahmen in einem.

    Auflieger für die technische Abnahme
    2014
  • 2016 Praxistag für DEKRA Unfallanalytiker im Crash Test Center

    Landstraßenunfälle mit Anprall an Bäumen sind nach wie vor ein wichtiger Schwerpunkt im Unfallgeschehen. Ungefähr ¼ der Verkehrstoten auf Landstraßen sterben nach Anprall gegen einen Baum. Im Jahre 2016 führte das Crash Test Center im Rahmen der Weiterbildung der DEKRA Unfallsachverständigen einen High-Speed-Pfahlanprall durch. Hierbei prallte das Fahrzeug mit 95 km/h seitlich gegen einen starren Pfahl und zerriss in zwei Teile.

    Pfahlanprall
    2016
  • 2017 Zweiradsicherheit bei stationären Kurvenleitsystemen

    Eine sicherheitsorientierte Seitenraumgestaltung muss wesentlicher Bestandteil von Straßenplanung und -instandhaltung sein. Gerade Zweiradfahrer sind hier besonders gefährdet. Im Auftrag der DEKRA Unfallforschung testete das Crash Test Center im Jahre 2017 verschiedene Kurvenleitsysteme hinsichtlich ihres Gefährdungspotenzials. Hierbei prallte ein rutschendes Motorrad mit 60 km/h gegen Kurvenleittafeln aus unterschiedlichen Materialien. Die Ergebnisse finden Einzug in den Verkehrssicherheitsreport 2017 und regen eine Diskussion innerhalb der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) an.

    Kurvenleittafel
    2017
  • Augmented Reality

    DEKRA setzt erstmals auf Augmented Reality und damit auf zukunftsweisende Technologien, um die eigenen Abläufe zu perfektionieren.

    Augmented Reality
    2018
  • 2018 Prüfung Mobile Schutzeinrichtungen

    Der notwendige Schutz von Veranstaltungen im öffentlichen Raum vor Terroreinwirkungen mit Fahrzeugen ist in den letzten Jahren offenkundig geworden. Das Crash Test Center hat sich für die Prüfung solcher Systeme und Anlagen akkreditiert und führt in diesem Kontext die Versuche als neutrale Stelle auf unseren Prüfgeländen nach deutschen und internationalen Normen für Entwicklung und Freigabe durch.

    Versuch SH19.57
    2018
  • 30 Jahre DEKRA und DTM

    Seit 30 Jahren sind die DEKRA Experten bei der DTM für Sicherheit und Chancengleichheit im Einsatz.

    Technische Neuerungen:

    • Neuer 4-Zylinder-Turbomotor mit ca. 610 PS, ermöglicht Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 km/h.
    • verbauter Fuel-Flow-Restriktor limitiert die Kraftstoffzufuhr und realisiert über einen Bypass ein Push-to-Pass-System – packende Duelle und spannende Überholmanöver sind daher vorprogrammiert.
    • Deutliche Verbreiterung des Heckflügels (in Anlehnung an die Fahrzeuge der japanischen Super GT-Serie) welcher zusätzlich über eine DRS-Funktion verfügt.
    • Kontinuierliche Erhöhung der Einheitsbauteile auf mehr als 100 Teile (Reduktion der Entwicklungs- und Materialkosten).
    • Einführung eines einheitlichen Feuerlöschsystems nach neuestem FIA-Standard.

    2019
  • 2019 Kindersicherheit im Kraftfahrzeug

    Die sichere und altersgemäße Unterbringung von Kindern im Kraftfahrzeug hat wesentlichen Einfluss auf die Verletzungsrisiken der Kinder und weitere Insassen im Unfall. Im Rahmen des DEKRA Verkehrssicherheitsreports 2019 wurden die Unterschiede in Crashtests aufgezeigt und für den interessierten Leser dargestellt. Die Fahrzeuge wurden für den Crashversuch am Markt beschafft und mit gängigen Systemen ausgerüstet. Die Nutzung von Kinderdummies ermöglicht die realitätsnahe Abbildung und Vergleich von Bewegungen und zu erwartenden Belastungen der Kinder im Frontal- und auch Seitananprall.

    Kindersitze Berlingo Frontcrash
    2019
  • 2021 Renovierung und Neueröffnung der LKW Crashanlage im DEKRA Crash Test Center

    DEKRA führt seit 1991 Crashversuche für Nutzfahrzeuge und Omnibussen durch. Durch einen Technik Update wird Funktion und Flexibilität der Anlage für die Zukunft fit gemacht um die Anforderungen unserer Geschäftspartner im Zusammenhang mit den neuen Antriebstechnologien in gewohnt hoher Qualität zu erfüllen.

    2021

DEKRA Ihr Partner bei der Fahrzeugsicherheit

DEKRA ist ein internationales Dienstleistungsunternehmen, das sich für Sicherheit und Qualität im Umgang mit Technik, für Umwelt und Mobilität engagiert. Fahrzeug- und Verkehrssicherheit gehören zu den zentralen Themen von DEKRA. Dem wurde mit der Gründung der DEKRA Unfallforschung bereits im Oktober 1978 verstärkt Rechnung getragen. Damit kann sich DEKRA heute nachhaltig und kompetent für Sicherheit und Mobilität in Europa einsetzen. Das DEKRA Crash Test Center in Neumünster setzte mit seinen beiden Crashtestanlagen einen weiteren Meilenstein, der die Motivation weiter erhöhte und neue Perspektiven eröffnete.

CTC

Die stetige Reduzierung der Zahl der Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr bleibt eine dauernde Herausforderung. Die „Vision Zero“ bleibt das Ziel. Von tragender Bedeutung ist dabei die Weiterentwicklung der technischen Sicherheit der Fahrzeuge. Das Grundprinzip passiver Sicherheit ist es, den Insassen bei einem Unfall in einer stabilen Fahrgastzelle ausreichend Überlebensraum und leistungsfähige Rückhaltesysteme bereitzustellen. Gleichzeitig ermöglichen die neuen Systeme der aktiven Sicherheit, Unfälle zu vermeiden beziehungsweise die Unfallfolgen zu reduzieren. Aktive und Passive Sicherheit arbeiten Hand in Hand und ermöglichen immer sicherere Fahrzeuge. Diese Entwicklung ist evolutionär und noch nicht an ihrem Ende angelangt. Die Leistungsfähigkeit der Systeme der Aktiven Sicherheit muss zukünftig auch bei entsprechenden Prüf-/Testverfahren berücksichtigt werden und stellt daher neue Anforderungen an Crashtestanlagen. Das DEKRA Crash Test Center stellt auf seiner Jubiläumsveranstaltung eine mögliche Anlagenweiterentwicklung vor.

DEKRA baut in diesem Prozess auf ständige Innovation zum Nutzen seiner Kunden und Partner. Die Unfallforschung in Stuttgart, das Crash Test Center in Neumünster und das Automobil Test Center in Klettwitz greifen ineinander und bilden zusammen die drei Säulen des DEKRA Technology Center. Hier verzahnt sich ein auf Innovationen ausgerichtetes Expertenwissen mit den Möglichkeiten von drei hoch spezialisierten Standorten.

So helfen wir nachhaltig Sicherheit zu optimieren – und Leben zu retten.

Am 7. Juli 2004 nahm die neue DEKRA Indoor Crash Test Anlage in Neumünster ihre Arbeit auf: hochmodern, leistungsstark und mit einer Präzision, die ihresgleichen sucht. Zusammen mit der Outdoor Crash Test Anlage bietet das DEKRA Crash Test Center optimale Voraussetzungen für Tests auf höchstem Niveau.

CTC

  • Crashtests nach allen gängigen nationalen und internationalen Standards (ECE, FMVSS, TRIAS, etc.)
  • Verbraucher-Crashversuche
  • Reparatur-Crashversuche (AZT, RCAR)
  • Motorrad-Crashversuche (ISO 13232)
  • Statischer Rollover nach FMVSS 301 (Tankdichtheit)
  • Arbeitsboxen und Kundenbüros mit elektronisch überwachtem Zugangssystem für die Vor- und Nachbereitung der Testfahrzeuge
  • Der für Prototypen erforderliche Informationsschutz ist im gesamten Komplex der Indoor Crash Test Anlage gewährleistet
  • 102 m lange Indoor Crash Test Bahn
  • Prozessgesteuerter hydrostatischer Antrieb mit bis zu 5,1 kNm Antriebsmoment
  • 4,0 bis 80,0/90,0 km/h Anprallgeschwindigkeit bei bis zu 3,5/2,5 t Fahrzeugmasse
  • ± 0,20 %/± 0,35 % maximale Abweichung bei 80/90 km/h Aufprallgeschwindigkeit
  • große Film- und Fotogrube für Unterfluraufnahmen vor dem Aufprallblock (16 x 2,5 x 3,5 m) mit variabler Öffnung (2 x 8 Elemente)
  • Aufprallblock 3 x 3 x 2 m, 360° um die vertikale Achse drehbar und auf Umschlag jeweils bei 90° feststellbar, zur genauen und präzisen Positionierung verschiedener Blockvorsätze – mit deutlich über 350 t Gesamtmasse werden die Anforderungen zugehöriger Test-Normen mehr als erfüllt

DEKRA ist ein innovativer Dienstleister für entwicklungsbegleitende Versuche, Untersuchungen zur Qualitätssicherung (u. a. CoP = Conformity of Production) und Tests im Rahmen von Forschungsprojekten, der den Kunden und Partnern ein umfassendes Leistungspaket aus einer Hand anbietet und damit die Zukunft der Verkehrssicherheit aktiv mit gestaltet.

Den vielen Anfragen und Crashversuchen wurde DEKRA bereits 1991 gerecht und errichtete eine Outdoor Crash Test Anlage in Neumünster. Sie eignet sich besonders für Crash Tests mit schweren Nutzfahrzeugen, für Fahrzeug/Fahrzeug-Crash Tests unter beliebigen Winkeln und für Sonderversuche.

CTC

Zu den vielseitigen Möglichkeiten der universellen Outdoor Crash Test Anlage gehören unter Anderem:

  • Anprall von Fahrzeugen aller Art gegen feststehenden Block mit unterschiedlichen Vorsätzen
  • Anprall von Fahrzeugen aller Art gegen bewegte Barrieren mit frei wählbaren Geschwindigkeiten und Anprallwinkeln
  • Anprall von Fahrzeugen aller Art gegen freistehenden Pfahl frontal oder seitlich
  • Fahrzeug/Fahrzeug-Crash Tests mit ein oder zwei bewegten Fahrzeugen bei frei wählbaren Geschwindigkeiten und Anprallwinkeln
  • Fußgänger/Fußgänger Crash Tests
  • Fahrzeug Rollover Tests
  • Tests mit Fahrzeuganprall an Stahlschutzplanken und Betonschutzwänden

Zusätzlich bietet ein nahe gelegener Flughafen unbegrenzte Testmöglichkeiten. Hier wurden bereits Testgeschwindigkeiten von bis zu 219 km/h realisiert.

Sonderausgabe Automobil Spezial 30 jahre CTC

Automobil Industrie SPEZIAL

Die Sonderausgabe von Automobil Industrie "DEKRA Crashtest Center Neumünster - 30 Jahre zertifizierte Sicherheit" erhalten Sie hier zum Download.

Um die Sonderausgabe herunterzuladen, füllen Sie bitte das untenstehende Formular aus.

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DEKRA Service Hotline

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0800.333 333 3
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