Relevanz der Notfallpsychologie im Betrieb
Erfolgt nach einem traumatischen Erlebnis keine fachgerechte Hilfe, treten bei 20 bis 30 Prozent der Betroffenen langfristige psychische Beschwerden wie zum Beispiel eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auf. Persönliches Leid, aber auch Fehlzeiten drohen. Daher sollten Sie nicht nur im Ernstfall Ihren Beschäftigten schnelle psychologische Hilfe ermöglichen, sondern auch präventiv Maßnahmen ergreifen.
Bei einigen Berufsgruppen ist das Risiko, ein traumatisches Ereignis am Arbeitsplatz zu erleben, deutlich höher. Folgende Einrichtungen sind besonders gefährdet:
- Krankenhäuser, Psychiatrien und Pflegeeinrichtungen
- Feuerwehren, Rettungsdienste, Notfallseelsorge, Bundesgrenzschutz, Polizei und Sicherheitsunternehmen
- Personen, die beruflich in Kriegsgebieten im Einsatz sind (beispielsweise aus dem Militär oder Journalismus)
- Banken / Sparkassen und Kassenarbeitsplätze im Einzelhandel
- Arbeits- und Sozialämter, Justizvollzugsanstalten
- Kindertageseinrichtungen und Schulen, Spaß- und Freizeitbäder
- Mitarbeitende im Berufskraftfahrunternehmen, bei der Bahn oder Beschäftigte, die mit Maschinen oder Werkzeugen arbeiten
Gerne ermitteln wir die psychischen Gefährdungen in Ihrem Unternehmen und empfehlen geeignete Präventionsmaßnahmen zur Notfallpsychologie und zur allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens Ihrer Beschäftigten. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Prävention durch praxisnahe Maßnahmen und mit psychologischer Hilfe im Notfall.