Wohnwagen werden immer beliebter. Doch vor dem Urlaub im rollenden Eigenheim ist einiges zu beachten:
Überall ein festes Zuhause.
Mehr Freiheit, große Flexibilität: Genau das macht die Faszination Wohnwagen aus. Zudem können Sie Ihr Fahrzeug am Zielort abkoppeln und Ausflüge in die Umgebung unternehmen. So genießen Sie die Unabhängigkeit und haben Ihr kleines Zuhause trotzdem vor Ort.
Passt Ihr Auto zu Ihrem Wohnwagen?
Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf keinesfalls höher sein als die zulässige Anhängelast des Pkw. Günstig für die optimale Fahrsicherheit ist eine Anhängelastreserve. Bei einem Wohnwagen sind zusätzliche Seitenspiegel an dem Zugfahrzeug gesetzlich vorgeschrieben, um eine bessere Sicht zu erhalten.
Stimmt die Stützlast?
Die Anhängekupplung des Pkw und die Zugeinrichtung des Anhängers sind aufeinander abgestimmte geprüfte Fahrzeugteile. Dabei muss die Kupplungseinrichtung des Anhängers eine vorgeschriebene Stützlast auf den Pkw übertragen, um ein sicheres Fahrverhalten des Zuges zu gewährleisten. Die Stützlast wird auch wesentlich von der Beladung beeinflusst.
Was ist die Stützlast?
Unter der Stützlast versteht man die Kraft, die auf die Anhängevorrichtung des Zugfahrzeuges wirkt, also die Belastung des Kupplungspunktes. Die Stützlast wird vom Fahrzeug- oder Wohnwagenhersteller auf Basis der Lastverteilung auf den Achsen und dem Kupplungspunkt berechnet und angegeben.
Was fällt bei der Beladung ins Gewicht?
Durch die Beladung des Anhängers darf das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten werden. Die mögliche Nutzlast errechnet sich aus dem zulässigen Gesamtgewicht minus Leermasse und minus vorhandener Stützlast. Hat der Anhänger zusätzliche Einbauten, so ist dieses Gewicht der Leermasse (aus den Fahrzeugpapieren) zuzuschlagen. Wie beim Pkw sollen alle Beladungen möglichst tief und so verteilt werden, dass die erforderliche Stützlast gewährleistet ist.
Wie fährt man mit Wohnwagen?
Fast so wie mit einem Lastzug. Sie müssen also mit längeren Bremswegen und eingeschränkter Sicht nach hinten rechnen, größeren Sicherheitsabstand einhalten, sich beim Überholen und auf Brücken vor Seitenwind in Acht nehmen und vieles mehr. Ausreichende Fahrpraxis für Einsteiger, z.B. beim Rückwärtsfahren und Einparken, vermitteln Fortbildungskurse der Automobilclubs.