Biokraft-NachV / BioSt-NachV Zertifizierung

Belegen Sie mit dem Zertifikat „Biokraftstoff / Biomassestrom“ Ihre nachhaltige Erzeugung

Für die Umsetzung der Energie- und Klimaschutzziele müssen fossile Ressourcen geschont und der Kohlendioxidausstoß reduziert werden. Dafür legt die europäische Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen klare Nachhaltigkeitskriterien für Biokraftstoffe und flüssige Biomasse fest.

Mit dem Zertifikat „Biokraftstoff / Biomassestrom“ nach den deutschen Nachhaltigkeitsverordnungen Biokraft-NachV und BioSt-NachV können Sie die nachhaltige Erzeugung Ihrer Erzeugnisse belegen und somit Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Ihre Vorteile durch das Zertifikat „Biokraftstoff / Biomassestrom“

  • Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen

  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

  • Steuerliche Förderung der zertifizieren Ströme

  • Beleg der nachhaltigen Erzeugung von Biokraftstoff / Biomasse

  • Zeit- und Kosteneinsparung bei Erweiterung bereits implementierter Systeme und Standards

Biokraft-NachV / BioSt-NachV Zertifizierung

Unsere Dienstleistungen nach BioSt-NachV und Biokraft-NachV

Die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV) und die Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV) setzen die Anforderungen der europäische Richtlinie 2009/28/EG um. Durch sie sollen die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden, für die Biokraftstoffe und Biomasseströme ein Treibhausgasminderungspotenzial von mindestens 35% aufweisen müssen – und dafür eine steuerliche Förderung erhalten.

Für flüssige oder gasförmige Biokraftstoffe, die im Verkehr eingesetzt werden und die über eine Nachhaltigkeitszertifizierung verfügen, gilt eine Steuerentlastung nach §50 des Energiesteuergesetzes (EnergieStG) oder §§37a ff. des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG). Auch für den Anspruch auf die Vergütung nach §27 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist ein Nachweis für die nachhaltige Erzeugung der flüssigen Biomasse erforderlich.

Alle Unternehmen der Lieferkette sind von den Verordnungen betroffen (mit Ausnahme von reinen Transportunternehmen). Daher beginnt die Zertifizierung beim „Ersterfasser“, also bei Betrieben, die geerntete Biomasse unmittelbar vom landwirtschaftlichen Erzeuger aufnehmen. Die landwirtschaftlichen Betriebe selbst werden nur indirekt, durch stichprobenartige Kontrollen bei der Zertifizierung des Ersterfassern, einbezogen.

Ablauf Ihrer Zertifizierung

  1. Information und Voraudit (optional)
    Klärung der offenen Fragen und Festlegung der nächsten Schritte, Projektgespräch vor Ort oder optionales Voraudit
  2. Zertifizierungsaudit
    Kontrolle der Produktionsketten, Bewertung von Managementsystemvorgaben, Verifizierung des Massebilanzsystems und Rückverfolgbarkeit der nachhaltigen Biomasse, Überprüfung von Treibhausgasemissionsberechnungen (THG-Bilanzen)
  3. Auditbericht und Bewertung
    Dokumentation des Audits und Bewertung
  4. Zertifikat und Siegel
    Nach erfolgreich abgeschlossener Zertifizierung erhalten Sie Ihr DEKRA-Siegel und das Zertifikat (mit drei Jahren Gültigkeit)
  5. Jährliches Überwachungsaudit
    Alle 12 Monate findet ein Überwachungsaudit statt, einmalig spätestens sechs Monate nach Erstzertifizierung erfolgt ein zusätzliches Audit
  6. Rezertifizierung
    Vor Ablauf der drei Jahre werden im Rezertifizierungsaudit die Schritte 2. bis 6. wiederholt

Nutzen der Zertifizierung nach Biokraft-NachV / BioSt-NachV

Profitieren Sie von unserer Kompetenz für Nachhaltigkeitszertifizierungen

Unsere qualifizierten und praxiserfahrenen Auditoren prüfen und belegen objektiv die nachhaltige Erzeugung Ihre Biokraftstoffe oder Biomasse. Dafür unterstützen wir Sie mit einem zeitsparenden und flexiblen Verfahren und können Ihnen darüber hinaus weitere passende Dienstleistungen aus einer Hand bieten.

Mit über 40 Akkreditierungen und Zulassungen in unserem Portfolio sind wir in der Lage, Sie mit wenig Mehraufwand nach weiteren Standards oder deren Kombinationen zu zertifizieren. Beispielsweise nach REDcert, SeedGuard, ISCC oder einem Qualitätsmanagement nach ISO 9001.

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