Crashversuche an Straßenausstattung

Anprallversuche an passiven Schutzeinrichtungen

Terrorbarrieren

Ob auf Autobahnen, Bundesstraßen oder innerorts: Überall begleiten Schutzplanken uns auf dem Großteil der Straßen in der EU. Die passiven Schutzeinrichtungen sollen anprallende Fahrzeuge gezielt auffangen und umlenken, sodass Unfälle möglichst geringe Folgen haben.

Um dies weiterhin zu erreichen und zu verbessern, gibt es Anprallprüfungen, die nach der EU-weit gültigen Norm EN 1317 im DEKRA Crash Test Center durchgeführt werden. Hierbei prallen Fahrzeuge von 900 (TB11) bis 38.000 kg (TB81) gegen passive Schutzeinrichtungen aus Beton und/oder Stahl. Es werden Winkel von 8, 15 und 20 Grad realisiert – andere Winkel sind ebenfalls möglich.

Im Rahmen von Forschungsprojekten im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wurden außerdem Unterfahrschutzsysteme für den Anprall von Motorradfahrern im DEKRA Crash Test Center entwickelt und getestet.

Auch weitere Crashversuche wie zum Beispiel den Schutz von Motorradfahrern nach dem Standard DIN EN 1317 (Teil 8), Anpralltests mit Anpralldämpfern (DIN EN 1317 Teil 3), Durchfahrtsbarrieren (PAS 68) und Anti-Terror-Barrieren (IWA 14) sowie frei wählbare Konfigurationen sind jederzeit auf dem Testgelände möglich.

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