Sichere Identifikation schädlicher Ausgasungsquellen
Zur Prüfung von Bauteilen, Verpackungsmaterialien und Elektronikkomponenten auf flüchtige ausgasende Substanzen (VOC) werden Emissionsprüfkammerverfahren eingesetzt. Emissionsquellen von VOC wie Alkane, Aldehyde und Siloxane (Silikonausgasungen) können so zuverlässig ermittelt werden.
Auch ausgasende Schadstoffe aus Baumaterialien und Möbeln können auf diese Weise analysiert werden, wenn in Gebäuden oder Büroräumen bei Innenraumluftmessungen erhöhte Messwerte an gesundheitsschädlichen Substanzen oder Überschreitungen von Innenraumrichtwerten festgestellt werden.
Präzise Prüfkammermessungen für unterschiedliche Anforderungen
Im akkreditierten DEKRA Prüflabor bieten Ihnen unsere Sachverständigen ein breites Portfolio an Analyseverfahren für Emissions- und Formaldehydmessungen in der Prüfkammer auf der Basis der Anforderungen unterschiedlicher Standards. Für zusätzliche Rückstandsanalysen stehen weitere Analysemöglichkeiten anhand REM/EDX, XRD, FT-IR und Ionenchromatographie (ionische Kontamination gemäß IPC TM-650, 2.3.25 und 2.3.28 sowie TMC-60, 2.3.28) zur Verfügung.
Unsere Prüfkammermessungen im Überblick
- DIN EN 717-1 (Formaldehydabgabe aus Holzwerkstoffen)
- DIN ISO 16000-3 (Formaldehyd und Carbonylverbindungen in Innenraumluft und Prüfkammern)
- DIN ISO 16000-6 (VOC in Innenraumluft und Prüfkammern)
- DIN ISO 16000-9 (VOC Emission aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen)
- DIN EN 16516 (Emissionen aus Bauprodukten in die Innenraumluft)
- Thermodesorption GC-MS
- Headspace GC-MS
- DIN EN 16738 / 16739 (Emissionssicherheit brennbarer Lufterfrischer)